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Aktuelle Termine

4. Juni 2013

"Fair kleidet mehr!", Vortrag und Diskussion mit Sabine Ferenschild, Neuwied

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21. Juni 2013

"China in Afrika": STUBE-Seminar für internationale Studierende aus Entwicklungs- und Schwellenländern

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1. Oktober 2013

"Mit dem Leben bezahlt: Billige Kleidung für uns - Probleme des internationalen Textilmarkts", Oberursel

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Von der Staude bis zum Konsumenten. Die Wertschöpfungskette von Bananen

Neue Studie, September 2012

Die neue SÜDWIND-Studie erläutert die Wertschöpfungskette von Bananen. Diese sind nach Äpfeln das zweitbeliebteste Obst in Deutschland. Zugleich herrschen allerdings zum Teil erhebliche Missstände in den Anbaugebieten, da die sozialen und ökologischen Bedingungen auf den Plantagen oftmals problematisch sind. Um dies zu beheben, so das Ergebnis der Studie, werden alle Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette zusammenarbeiten müssen.

Bevor Bananen die Kundinnen und Kunden in den deutschen Supermärkten erreichen, haben sie eine weite Reise hinter sich, da die Pflanze nur in den Tropen und Subtropen wächst. Durch das Überangebot an Bananen auf dem Weltmarkt herrscht ein harter Preiskampf zwischen einer Hand voll multinationaler Produzenten, die den Anbau und den Handel dominieren. Dieser Preiskampf wird dadurch verschärft, dass der Bananenmarkt in Deutschland hart umkämpft ist. Die Supermarktketten wollen die Kundinnen und Kunden mit Sonderangeboten die Geschäfte locken.

„Eine Folge des Preiskampfes sind niedrige Löhne der Beschäftigten auf den Plantagen. In vielen Anbauregionen werden zudem Gewerkschaften unterdrückt, die die Arbeitsbedingungen verbessern und höhere Löhne durchsetzen wollen“, so Friedel Hütz-Adams, Bananenexperte bei SÜDWIND. „Ein weiteres massives Problem ist der Einsatz großer Mengen Pestizide in vielen Anbaugebieten. Dies geschieht oft ohne Rücksicht auf die Arbeiterinnen und Arbeiter“, so Hütz-Adams weiter.

Verbesserungen werden sich nur erreichen lassen, wenn die großen Bananenkonzerne, Transportunternehmen und der Einzelhandel diese länderübergreifend durchsetzen wollen. Neben höheren Löhnen ist der Ausbau sozialer Sicherungssysteme erforderlich, die auch die Migrantinnen und Migranten aus Nachbarländern erfassen müssen, die häufig einen großen Teil der auf den Plantagen Beschäftigten stellen. Auch der Schutz der Beschäftigten vor den Wirkungen der Pestizide muss durchgesetzt werden.

Die Studie kann hier heruntergeladen oder über info(at)suedwind-institut.de bestellt werden.

Kontakt: Friedel Hütz-Adams, Tel. 02241-259-735, E-Mail: huetz-adams(at)suedwind-institut.de

Pressemitteilung | Download der Studie

Fact-Sheet zur Wertschöpfungskette von Bananen


Gerd Plobner, Vorstandsmitglied des IZ3W Dortmund e.V.

"Für uns ist die Arbeit des SÜDWIND-Instituts mittlerweile unverzichtbarer Bestandteil entwicklungsbezogener Aktivitäten. Fachliche Recherche und kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten für die Arbeit der „Weltbewegten“ ein großes Spektrum von Studien,  Material und Know-How. Die Impulse, die persönliche Unterstützung bei Veranstaltungen, Ausstellungen, Aktionen sind ein großer Gewinn. Daher erfreut sich SÜDWIND in Dortmund großer Wertschätzung."

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