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SÜDWIND-Presseerklärungen2010 |
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Wer soll das bezahlen? Die nächste Zwischenbilanz zum Stand der Millennium-Entwicklungsziele (MDG) steht bevor. Sie lässt jedoch kaum etwas Gutes ahnen. Wie die heute erschienene SÜDWIND-Studie „Wer soll das bezahlen? Klimakrise. Nahrungsmittelkrise. Finanzmarktkrise“ zeigt, haben die drei großen globalen Krisen die Erreichung der MDG im Jahr 2015 erschwert. So leben heute mit über 1 Milliarde mehr Menschen in Armut als je zuvor. Die Finanzierung zur Abfederung der Krisen, zur Erreichung der MDG und für den Klimaschutz ist jedoch möglich... » Download Pressemitteilung [PDF] |
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Chinageschäfte von Metro, Aldi und Adidas – Bei chinesischen Großhandelsmärkten von Metro und Zulieferern von Aldi und Adidas kommt es zu teilweise gravierenden Arbeitsrechtsverletzungen. „Die Situation der Beschäftigten lässt zu wünschen übrig – trotz vollmundiger Ethikprogramme der Unternehmen“, so die Autorin der heute veröffentlichten Chinastudie des SÜDWIND-Instituts Ingeborg Wick... » Download Studie [PDF | 96 Seiten | 1,5 MB] |
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[02.06.2010 | Neue Veröffentlichung] Leitfaden zu ökofairem Einkauf hilft aus Dilemma zwischen Sparzwang und Ethik Ökologische, sozial fair hergestellte Produkte bei der kirchlichen Arbeit zu verwenden, ist möglich und auch bezahlbar. Das zeigt der Leitfaden „Effizient wirtschaften, aber kein Sparen an der falschen Stelle!“, vom „Südwind“-Institut für die Evangelische Kirche im Rheinland verfasst. Er beschäftigt sich mit nachhaltigem Beschaffungswesen und gibt praktische Vorschläge für den Alltag, zum Beispiel für den Einkauf von Glühbirnen, einer Spülmaschine oder einem Dienstwagen. » Pressemitteilung [PDF | 11 KB] | » Langfassung der Studie [PDF | 330 KB] |
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[18.05.2010 | Pressemitteilung] Finanztransaktionssteuer: Die Euro-Länder haben sich gestern Abend für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer ausgesprochen. Heute ziehen die beiden Regierungsparteien nach, sprechen sich jedoch nur für die Einführung einer Börsensteuer aus. Das SÜDWIND-Institut fordert die Bundesregierung auf, sich für die Finanztransaktionssteuer (FTT) stark zu machen, und nicht auf die vom Internationalen Währungsfonds favorisierte Finanzaktivitätssteuer (FAT) zu setzen. » Pressemitteilung [PDF | 15 KB] |
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[12.05.2010 | Pressemitteilung] Rettungsschirm für die Armen Einladung zu einem Hintergrundgespräch mit Sven Giegold (MdEP) am 21. Juni 2010 in Köln In der aktuellen Studie: „Wer spannt den Rettungsschirm für die Armen? – Ursachen der Finanzkrise im Norden und ihre Auswirkungen in Entwicklungs- und Schwellenländern“ stellt das SÜDWIND-Institut dar, wie sich die Finanzmarktkrise in die Entwicklungs- und Schwellenländern ausgebreitet hat und was das für die Bevölkerung vor Ort bedeutet. Auch setzt sich die Studie damit auseinander, welche Regulierungsschritte aus entwicklungspolitischer Perspektive nun notwendig sind. » Pressemitteilung [PDF | 300 KB] |
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[07.05.2010 | Pressemitteilung] Down Under als Vorbild für Entwicklungsländer Die Regierung Australiens hat Anfang Mai 2010 bekannt gegeben, dass sie ab Juli 2012 eine Sondersteuer in Höhe von 40 Prozent auf die Gewinne von Rohstoffkonzernen erheben will. Durch die Maßnahme soll die australische Bevölkerung stärker von der Ausbeutung der wertvollen Bodenschätze des Kontinents profitieren. Das SÜDWIND-Institut und die Menschenrechtsorganisation FIAN fordern, dass auch Entwicklungsländern ein solcher Schritt ermöglicht wird. » Pressemitteilung [PDF | 33 KB] |
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[04.05.2010 | Pressemitteilung] Griechenland ist überall: Angesichts der Milliardenhilfen für Griechenland haben sowohl Bundeskanzlerin Merkel als auch Bundesfinanzminister Schäuble die Möglichkeit einer geordneten Insolvenz für EU-Staaten angemahnt. „Willkommen im Klub“ sagt das SÜDWIND-Institut, das die Einführung eines internationalen Insolvenzverfahrens für hochverschuldete Entwicklungsländer seit nunmehr 10 Jahren zusammen mit anderen entwicklungspolitischen Organisationen fordert. SÜDWIND appelliert an die schwarz-gelbe Koalition, sich international für ein solches Verfahren und die Einführung einer Finanztransaktionssteuer stark zu machen... » Pressemitteilung [PDF | 300 KB] |
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[18.03.2010 | Pressemitteilung] Antje Schneeweiss | Kriterien des FairWorldFonds beinhalten Fragen an Unternehmen – Heute haben die KD-Bank für Kirche und Diakonie und die GLS-Bank den FairWorldFonds vorgestellt. Zusammen mit Brot für die Welt und Experten aus Entwicklungsländern hat SÜDWIND den Kriterienkatalog für diesen Fonds entwickelt, der besonders entwicklungspolitische Aspekte berücksichtigt. » Pressemitteilung [PDF | 14 KB] |
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Friedel Hütz-Adams | Entlang der Produktionskette von Schmuck gibt es große Missstände. Zugleich wissen viele Schmuckhersteller und -händler nicht, woher die Rohstoffe ihrer Waren kommen und unter welchen Bedingungen sie gewonnen wurden. Vor diesem Hintergrund fordert SÜDWIND alle am Schmuckhandel beteiligten Unternehmen auf, in Verbesserungen der Situation zu investieren. » Presseerklärung [PDF | 14 KB] |
2009 |
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Seit einigen Jahren schießen sozial-ökologische Modeanbieter wie Pilze aus dem Boden. Um Klarheit für Verbraucherinnen und Verbraucher zu schaffen, hat SÜDWIND eine Unternehmensbefragung durchgeführt. Das Ergebnis ist ernüchternd: Mit wenigen Ausnahmen fallen die sozialen und ökologischen Anforderungen der meisten Anbieter hinter etablierte internationale Standards zurück. |
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[28.10.2009 | Pressemitteilung] Einladung zur Pressekonferenz Auf einer Pressekonferenz am 03.11.2009 in München werden SÜDWIND und die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) ihre gemeinsame Studie »Frauenarbeit im Schatten – Informelle Wirtschaft und Freie Exportzonen« vorstellen. Darin heißt es, dass die Zahl der Beschäftigungsverhältnisse ohne staatlichen Schutz in den vergangenen Jahren dramatisch angestiegen ist. |
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[23.09.2009 | Pressemitteilung Nr. 2009/12] Friedel Hütz-Adams | Von den dunklen Seiten der Schokolade – Studie erschienen Heute wurde in Aachen die Studie „Die dunklen Seiten der Schokolade“ über den Weltmarkt für Kakao vorgestellt. Die von SÜDWIND im Auftrag des Bistums Aachen und der Evangelischen Kirchenkreise Aachen und Jülich erstellte Publikation hat ergeben, dass es bei der Produktion von Kakao erhebliche soziale Missstände gibt. Die Anbauer leiden unter extrem schwankenden Preisen, die in den vergangenen 20 Jahren meist sehr niedrig waren. Dies wiederum führt zu sehr geringen Einkommen. |
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[17.09.2009 | Pressemitteilung Nr. 2009/11] Friedel Hütz-Adams | Von den dunklen Seiten der Schokolade: Einladung zur Pressekonferenz Anlässlich einer Pressekonferenz in Aachen wird eine Studie über den Kakaomarkt vorgestellt, die SÜDWIND im Auftrag des Bistums Aachen und der Evangelischen Kirchenkreise Aachen und Jülich erstellt hat. Hinter dem süßen Genussmittel verbergen sich oft unstete Preise und dramatisch schlechte Arbeitsbedingungen. |
| [23.06.2009 | Pressemitteilung Nr. 2009/10]
Irene Knoke | Pedro Morazán| UN-Konferenz zur Weltwirtschaftskrise: Der Norden lässt auf sich warten Vom 24. bis 26. Juni findet in New York der UN-Gipfel zur Wirtschafts- und Finanzkrise und ihre Auswirkungen auf die Entwicklungsländer statt. Dies ist der wichtige Versuch, die Vereinbarungen über Lösungsansätze auf die Ebene der gesamten Staatenge-meinschaft zu heben, anstatt wie bisher in den G-8 oder G-20 insbesondere die ärmsten Län-der auszuschließen. Leider scheinen gerade die Industrienationen diesen Versuch torpedieren zu wollen. Das Institut SÜDWIND fordert die Bundesregierung auf, sich dafür einzusetzen, dass diese Konferenz ein Erfolg wird. |
| [03.04.2009 | Pressemitteilung Nr. 2009/09]
Irene Knoke | Arme Entwicklungsländer sind die Verlierer des Gipfels Die Staats- und Regierungschefs der G-20 haben gestern wichtige Entscheidungen getroffen. Diese stellen zwar einen weiteren Schritt für den multilateralen Umgang mit der gegenwärtigen Finanzkrise dar, sind aber insgesamt unzureichend für die Neugestaltung der Weltwirtschaft im Dienst nachhaltiger Entwicklung und sozialer Gerechtigkeit. Die Verlierer des Tages und Hauptopfer der Krise sind die ärmsten Länder. |
| [01.04.2009 | Pressemitteilung Nr. 2009/08]
Pedro Morazán| Weitgehende Regelungen und Verbote erforderlich: Beim heute beginnenden Treffen der G-20 in London ist eines der Hauptthemen die Stabilisierung der Finanzmärkte. SÜDWIND fordert die G-20 auf, die Grundlagen für ein Verbot von Hedgefonds und das Austrocknen von Steueroasen zu schaffen. |
| [31.03.2009 | Auswertung Unternehmensumfrage | Pressemitteilung Nr. 2009/07]
Friedel Hütz-Adams | Sozial- und Umweltstandards bei der Beschaffung von Natursteinen: SÜDWIND hat Baumärkte und Küchenhersteller befragt, ob diese bei den Lieferanten von Natursteinen die Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards einfordern. Die Auswertung der Umfrage ergab, dass einige Baumärkte erste Schritte unternommen haben oder dies derzeit umsetzen. Von einer branchenübergreifenden Lösung ist man allerdings noch weit entfernt. |
| 30.03.2009 | Pressemitteilung Nr. 2009/06]
Irene Knoke | SÜDWIND fordert Konjunkturprogramme für arme Länder Am kommenden Donnerstag werden die Staats- und Regierungschefs der G-20 in London über Wege zur Eindämmung der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise diskutieren. SÜDWIND fordert spezielle Konjunkturprogramme für diese Länder. |
| [28.03.2009 | Pressemitteilung Nr. 2009/05]
Pedro Morazán | Wir wollen nicht für Eure Krise bezahlen! Unter dem Motto „Wir wollen nicht für Eure Krise bezahlen!“ haben heute in Berlin, Frankfurt und London Zehntausende Menschen demonstriert. Auch SÜDWIND fordert, dass eine nachhaltige Entwicklung, der Kampf gegen Armut und ein ökologischer Umbau des Wirtschaftssystems die Leitmotive der anstehenden politischen Entscheidungen bilden. |
| [18.03.2009 | Auswertung Unternehmensumfrage | Pressemitteilung Nr. 2009/04] Friedel Hütz-Adams | Unternehmensumfrage: SÜDWIND hat deutsche Unternehmen befragt, ob diese bei ihren Diamantenlieferanten die Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards einfordern. Die Reaktionen der Unternehmen machen deutlich, dass entlang der Lieferkette noch vieles verändert werden muss, um die Situation der Menschen in den Fördergebieten Afrikas und den Schleifereien in Indien zu verbessern. |
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[06.03.2009 | Pressemitteilung Nr. 2009/03] Friedel Hütz-Adams | Finanzkrise trifft Förderer und Verarbeiter von Diamanten hart – soziale Absicherung in Afrika und Indien fehlt In afrikanischen Förderländern von Diamanten und in den indischen Schleifereien haben hunderttausende Menschen ihren Arbeitsplatz verloren. Da es dort weder funktionierende Sozialversicherungen gibt noch Vorsorgemaßnahmen der Industrie stehen die Betroffenen vor dem Nichts. |
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[03.02.2009 | Pressemitteilung Nr. 2009/02] Ingeborg Wick | Arbeits- und Frauenrechte im Discountgeschäft. Aldi-Aktionswaren aus China SÜDWIND-Recherchen in chinesischen Betrieben, die Aktionswaren für den größten deutschen Discounter herstellen, deckten massive Missstände auf. Aldi bietet jährlich ca. 2.500 Aktionswaren zu sensationell niedrigen Preisen an, darunter PCs, Fahrräder, Gitarren, Handmixer und Textilien. Mehr als 40% der Aktionswaren wurden 2008 in China hergestellt. |
[23.01.2009 | Pressemitteilung Nr. 2009/01] Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten für ein Aktives Aktionärstum in Deutschland – Kirchliche Investoren möchten mit ihrem Kapitalvermögen für mehr soziale Gerechtigkeit eintreten, so eine von imug und SÜDWIND veröffentlichte Studie. Die Autorinnen beschreiben Möglichkeiten eines Aktiven Aktionärstums und entwickeln Modelle, wie sich insbesondere institutionelle Investoren organisieren können. » mehr Informationen |
[01.09.2010 | Pressemitteilung: Neue Studie]
[19.08.2010 | Pressemitteilung: Neue Studie]
[16.03.2010 | Neue Studie]
[14.12.09 | Neue Studie und Kurzübersicht]