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Entwicklungszusammenarbeit

Mit der kritischen Begleitung von Themen wie Entwicklungsfinanzierung und Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit wirkt SÜDWIND auf das Ziel einer ökonomisch, sozial und ökologisch nachhaltigen Entwicklung hin. Eine Annäherung an dieses Ziel ist allerdings nur möglich, wenn die internationale Wirtschafts-, Sicherheits- und Umweltpolitik diesem nicht widerspricht.

Agenda 2030 - SDG

Mit der Agenda 2030 einigte sich die internationale Gemeinschaft im Jahr 2015 auf einen umfangreichen Orientierungsrahmen. Als Kernstück zur Umsetzung gelten die „Nachhaltigen Entwicklungsziele“ (Sustainable Development Goals – SDG). Sie beinhalten soziale Ziele wie Armutsbekämpfung, Gesundheit oder Bildung ambitionierter als dies in der Vergangenheit der Fall war. Bis zum Jahr 2030 soll die weltweite Armut nun vollständig überwunden werden. Doch die SDG gehen inhaltlich weiter, sie verbinden die sozialen mit wirtschaftlichen und ökologischen Zielen. Sie gelten für reiche und arme Länder, betonen stärker die gemeinsame, aber differenzierte Verantwortung und gehen auf Fragen von Ungleichheit, Produktions- und Konsummustern ein. Mehr

Armutsbekämpfung & Partizipation

Nationale Strategiepapiere zur Armutsbekämpfung (Poverty Reduction Strategy Papers – PRSP) werden heute von vielen Ländern mit niedrigen Einkommen entworfen und umgesetzt. Grundprinzipien dieser Strategiepapiere sind die Eigenverantwortung der Länder (ownership) und die Beteiligung der Zivilgesellschaft (Partizipation). Dies funktioniert aber in Zusammenarbeit mit der internationalen Gemeinschaft und innerhalb der verschiedenen Interessen eines Landes nicht immer reibungslos. SÜDWIND hat die Prozesse in mehreren Ländern beobachtet und dabei auch mit Partnern der kirchlichen Hilfswerke zusammen gearbeitet. Mehr

Auslandsverschuldung

Auch nach den großen internationalen Entschuldungsinitiativen (Heavly Indebted Poor Countries Initiative – HIPC-Initiative – und Multilateral Debt Relief Initiative – MDRI) sind noch immer viele arme Länder hoch verschuldet oder z.B. im Zuge der Finanzmarktkrise - erneut in eine Verschuldungsspirale geraten. SÜDWIND hat die Entschuldungsbewegung lange begleitet und setzt sich auch für strukturelle Veränderungen in den Gläubiger-Schuldner-Beziehungen und die Einführung eines internationalen Insolvenzrechtes für Staaten ein. Mehr

Budgethilfe

Wie kann Entwicklungshilfe die größte Wirksamkeit bei der Bekämpfung von Armut in Entwicklungsländer erzielen? Mehr als 90 Geberländer und Empfängerländer von Entwicklungshilfe haben 2005 in der „Paris Declaration“ die wichtigsten Prinzipien für die Erhöhung der Wirksamkeit von Entwicklungshilfe verabschiedet. Budget Support, also die direkte Einzahlung in das Budget des Empfängerlandes gehört dazu. Wie wirksam ist das Instrument? Was für eine Rolle spielt dabei die Zivilgesellschaft? Wo liegen die Schwächen? Welche sind die Stärken von direkter Budgethilfe? Diese und weitere Fragen sind Teil der Recherche von SÜDWIND. Mehr

Evaluierungen

Die Bewertung von direkten und indirekten Wirkungen zahlreicher Projekte und Programme der deutschen und der internationalen Zusammenarbeit ist von besonderer Bedeutung. Das Institut SÜDWIND evaluiert die Instrumente der deutschen und internationalen Kooperation mit Hilfe international anerkannten Evaluierungsprinzipien und Techniken. Mehr

Finanzierung Entwicklung & Klima

Die Auswirkungen des Klimawandels können Entwicklungserfolge zunichtemachen und die Erreichung der MDG nachhaltig gefährden. Gleichzeitig sind viele Maßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit, des Umwelt- und Ressourcenschutzes und der Anpassung an den Klimawandel eng miteinander verwoben. Gegenwärtig kommt die internationale Gemeinschaft ihren Verpflichtungen weder bei der Entwicklungs- noch bei der Klimafinanzierung nach. SÜDWIND zeigt Wege auf, wie entsprechende Mittel mobilisiert werden können. Mehr

Wirksamkeit

Im Allgemeinen hängt die Wirksamkeit von Entwicklungszusammenarbeit (EZ) von zwei Faktoren ab: Zum einen von der Qualität der zur Verfügung gestellten Ressourcen (z. B. direkte Zuschüsse für Armutsbekämpfung), zum Anderen von der Absorptionskapazität der Partnerländer, um diese Ressourcen sinnvoll einzusetzen. SÜDWIND setzt sich dafür ein, dass Armutsbekämpfungs- und Entwicklungsstrategien mit einer starken Partizipation und einer Verbesserung der Fähigkeiten und Zugangsmöglichkeiten der Menschen einhergeht. Mehr

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Irene Knoke
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
E-Mail
+49 (0)228-763698-13

Dr. Pedro Morazán
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
E-Mail
+49 (0)228-763698-12

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