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Frauen und Weltwirtschaft

Durch die geschlechterspezifische Arbeitsteilung ist die Mehrheit der Frauen weltweit von den negativen Folgen der Globalisierung besonders betroffen. Dies zeigt sich hauptsächlich bei der sozial ungeschützten Arbeit im Dienstleistungsbereich und in arbeitsintensiven Industrien. SÜDWIND setzt sich für die Aufhebung der Diskriminierung von Frauen in der Arbeitswelt ein.

Arbeitsbedingungen in der Textilen Kette

In der weltweiten Textil- und Bekleidungsindustrie sind schwerwiegende Arbeitsrechtsverletzungen der mehrheitlich weiblichen Beschäftigten an der Tagesordnung. Viele von ihnen sind informell beschäftigt, genauso wie fast zwei Drittel der weltweit Erwerbstätigen. Ihre Arbeit ist sozial ungeschützt und unter ihnen ist Armut weit verbreitet. Über die Hälfte der informell Arbeitenden sind Frauen.

Informelle Arbeit & FEZ

Fast zwei Drittel der weltweit Erwerbstätigen sind in der informellen Wirtschaft beschäftigt, in der die sozial ungeschützte Arbeit und Armut weit verbreitet sind. Über die Hälfte der informell Arbeitenden sind Frauen. Ein wichtiger Hebel zur Absenkung von Arbeits- und Sozialstandards war in den letzten Jahrzehnten die Ausbreitung von „Freien Exportzonen“. In diesen Steuer- und Zollenklaven in 130 Entwicklungs- und Schwellenländern sind heute 66 Mio. Menschen beschäftigt, die meisten von ihnen Frauen. SÜDWIND und seine Partnerinnen und Partner haben immer wieder nachgewiesen, dass in Freien Exportzonen Arbeitsrechte weitgehend außer Kraft gesetzt werden. Mehr

Arbeitsmigration und Entwicklung

Seit 2010 bearbeitet SÜDWIND das Thema „Migration, Frauen und Entwicklung“. Im Vordergrund stehen dabei die Arbeits- und Lebensbedingungen von Frauen, die sowohl innerhalb ihres Herkunftslandes als auch grenzüberschreitend migrieren. MigrantInnen sind in der Regel in besonderer Weise von ihren jeweiligen ArbeitgeberInnen bzw. den vermittelnden Agenturen abhängig, da diese die Reisekosten vorstrecken, Pässe einbehalten, Vermittlungsgebühren einbehalten und anderes mehr. Sie haben zugleich weniger Zugang zu Gewerkschaften und betrieblichen Interessenvertretungen und leben oft unter prekäreren Bedingungen als die lokale Bevölkerung. SÜDWIND untersucht mit unterschiedlichen regionalen Schwerpunkten Migrationsgründe und – wege, Grenzregime, Lebens- und Arbeitswelten von Migrantinnen und baut den Kontakt zu MigrantInnenorganisationen in Deutschland aus. Mehr

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Dr. Sabine Ferenschild
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
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