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Nachhaltigkeit auf den Finanzmärkten

SÜDWIND setzt sich für regulierte Finanzmärkte ein, damit die existenzbedrohenden Gefahren von Finanz- und Wirtschaftskrisen eingedämmt werden. SÜDWIND arbeitet daran, dass nachhaltige Geldanlagen Veränderungen bei Unternehmen bewirken. Finanzmärkte sollen so gestaltet sein, dass sie Geld für ökologisch und sozial sinnvolle Projekte und für alternativ wirtschaftende Unternehmen bereitstellen.

Aktives Aktionärstum

Aktionäre sind die Eigentümer von Aktiengesellschaften und haben Einfluss auf deren Geschäftsverhalten. SÜDWIND zeigt institutionellen Investoren Wege des aktiven Aktionärstums auf und führt Recherchen zu Themen durch, die von institutionellen Investoren für ein „Engagement“ mit Unternehmen genutzt werden. Mehr

Finanzmärkte

Die internationalen Finanzmärkte sind heute von Undurchsichtigkeit, Übertreibungen und Kollapsen sowie mangelnder Kontrolle geprägt. Darunter haben Arme und an der Grenze der Armut lebende Menschen am Meisten zu leiden. SÜDWIND zeigt die Verbindungen, die zwischen Armut und dem Geschehen auf den Finanzmärkten bestehen auf und entwickelt aus dieser Perspektive Forderungen an eine bessere Regulierung. Mehr

Finanztransaktionssteuer

Die Finanztransaktionssteuer verbindet zwei zentrale Aspekte miteinander: Zum Einen könnte eine minimale Umsatzsteuer auf alle Finanztransaktionen dazu beitragen, dass vor allem die krisenverursachende kurzfristige Spekulation eingedämmt wird. Zum Zweiten könnten selbst bei einem sehr geringen allgemeinen Steuersatz hohe Summen mobilisiert werden. Damit würden nicht nur die Verursacher der Krise zur Kasse gebeten, die Gelder könnten auch dazu beitragen, die weltweite Armut zu reduzieren, Klimawandel und seine Auswirkungen zu bekämpfen und die Bereitstellung öffentlicher globaler Güter zu finanzieren. SÜDWIND setzt sich für die Einführung einer solchen Steuer ein. Mehr

Green Bonds

Es ist nicht leicht, Geld konsequent nachhaltig zu investieren. AnlegerInnen wissen in den allermeisten Fällen nicht, welche Projekte oder Unternehmen sie mit ihrem Geld unterstützen. Oft können nur spezialisierte Agenturen Auskunft darüber geben, ob ein Unternehmen Rüstungsgüter herstellt oder Arbeitsrechte verletzt.

Dabei werden Investitionen in sozial und ökologisch arbeitende Unternehmen und Projekte heute dringend benötigt. Die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDG) und der Verpflichtungen der Klimakonferenz Ende 2015 in Paris gehen mit hohen Investitionen einher, die auch von privaten InvestorInnen getätigt werden müssen.

Grüne Anleihen oder Green Bonds sind ein neues Finanzinstrument, das die Bedürfnisse nachhaltiger Anleger sowie den Bedarf an Investitionen, z.B. im Klimaschutz, gleichermaßen bedient, denn das in Green Bonds investierte Kapital wird nur in bestimmten, nachhaltigen Projektkategorien eingesetzt.

Sozialverantwortliche Geldanlagen

Investitionen sollten in ein nachhaltiges Wirtschaften fließen. Umweltfreundliche Technologien und Entwicklung sollten eher gefördert werden statt lebensfeindliche Großtechnologien oder Rüstung. Doch wie können private und institutionelle Anleger dieses Ziel konkret verfolgen? SÜDWIND entwickelt für kirchliche und nicht-kirchliche private und institutionelle Investoren Kriteriologien für eine sozialverantwortliche Geldanlage und arbeitet an deren Umsetzung. Mehr

Haben Sie Fragen?

Antje Schneeweiß
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
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