|
[Juni 2005]
Ulrike Lohr und Antje Schneeweiß
Banken und Entwicklung.
Welche Rolle können Banken bei der Minderung von Armut spielen?
Banken engagieren sich auf vielfältige Weise in Entwicklungs- und Schwellenländern: als Kreditgeber, als Projektfinanzierer und Berater, beim Kauf von Aktien und Anleihen aus armen Ländern oder mit eigenen Filialen im traditionellen Banking sowie in der Mikrofinanzierung. In allen diesen Geschäftsfeldern können Banken einen wertvollen Beitrag zur Förderung des Welthandels und zum internationalen Wohlstand leisten. Sie stellen Entwicklungs- und Schwellenländern viel benötigte Finanzmittel zuf Verfügung und ermöglichen somit Investitionen in die Entwicklung dieser Länder. Trotzdem sehen sich Banken seit den 1990er Jahren massiver Kritik ausgesetzt. Besonders entwicklungspolitisch engagierte Organisationen, aber auf Umweltgruppen beschuldigen Finanzinstitute, die ökologischen und sozialen Folgen ihrer Investitionen zu vernachlässigen.
Hier setzt die Studie des Institut-SÜDWIND an: sie zeigt für die Geschäfte von Banken in Entwicklungs- und Schwellenländern Problemfelder, aber auch Chancen und Handlungsmöglichkeiten auf, mit deren Hilfe Banken ihr Geschäft im Einklang mit entwicklungspolitischen führen können. Die Broschüre ist als E-Paper downloadbar.
|