Projekte
SÜDWIND hat hin und wieder auch Projekte, die nicht ganz in den Rahmen der Arbeitsbereiche passen. Daher haben wir hier eine eigene Rubrik eingerichtet, in die wir die bei diesen Projekten entstandenen Veröffentlichungen einreihen.

[15.01.2008 | [Pressemitteilung | Studie | Download]
Friedel Hütz-Adams, Ingeborg Wick | Neue Broschüre:
Verhaltenskodizes in der Natursteinbranche
Vorschläge für eine Umsetzung

In der neuen SÜDWIND-Broschüre werden die bisher vorliegenden Ansätze für den Aufbau von Verhaltenskodizes in der deutschen Natursteinbranche zusammengefasst und Kontaktadressen aufgelistet.

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[09.01.2008 | Download]
Friedel Hütz-Adams | Neuauflage der Studie verfügbar:
»Arbeitsbedingungen in Chinas Steinindustrie - Eine Mauer des Schweigens?«

Der Import von verarbeiteten Steinen aus China ist in den letzten Jahren massiv gestiegen. Das Land liefert nach Angaben des Statistischen Bundesamtes mit 343.000 Tonnen die Hälfte der nach Deutschland eingeführten Endprodukte aus Natursteinen und bestimmt damit maßgeblich die Preise. Hinzu kommen weitere rund 300.000 Tonnen Natursteinimporte aus China, die in anderen Produktkategorien erfasst werden.
Über die Sozial- und Umweltstandards bei der Produktion dieser Steine ist nur wenig bekannt. Die vorliegenden Angaben über Missstände in Steinbrüchen, kombiniert mit den Aussagen über besser erforschte Branchen lassen jedoch den Schluss zu, dass eine Überprüfung der Sozial- und Umweltstandards in der Produktionskette dringend erforderlich ist. Kommunen, die mit Steuergeldern Steine erwerben, sollten umgehend eine solche Überprüfung einfordern. Auch die deutschen Importeure dürfen die vorhandenen Probleme nicht ignorieren. Flankiert werden muss der verantwortliche Einkauf mit der Erweiterung des öffentlichen Ausschreibungsrechts.
Erst wenn dieses Umwelt- und Sozialstandards einfordert, wird der Druck auf Lieferanten und Importeure wachsen.

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[19.12.2007 | Download] Aktualisierte und erweiterte Neuauflage!
Friedel Hütz-Adams |
Missstände in chinesischen und indischen Steinbrüchen
Was können Kommunen dagegen tun?
Ein Leitfaden für Verwaltungen und Nichtregierungsorganisationen

Kommunen gehören zu den Großkunden von Natursteinen. Allerdings belegen Studien, dass im wichtigen Lieferland Indien bei der Herstellung von Steinprodukten oftmals Kinder mitarbeiten. Auch aus China, das im Niedrigpreissektor den deutschen Steinmarkt beherrscht, gibt es viele Hinweise auf schlechte Arbeitsbedingungen in der Natursteinbranche. Zugleich beschließen immer mehr deutsche Kommunen die Einführung sozialer Kriterien bei ihren Ausschreibungen. Diese Entwicklung greift der Leitfaden auf. In einem ersten Schritt wird aufgezeigt, unter welchen Bedingungen in Indien und China Steine hergestellt werden. Im zweiten Teil wird dargelegt, welche Erfahrungen Kommunen sowie Nichtregierungsorganisationen bei der Umsetzung von Beschlüssen gemacht haben, die Rechenschaft über die Produktionsbedingungen angelieferter Produkte verlangen: Wie kann ein Gemeinde- oder Stadtratsbeschluss angestoßen werden? Was ist zu beachten? Wo bestehen Probleme?

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12.6.2006| Download]
Friedel Hütz-Adams | Studie »Indien: Kinderarbeit in der Steinindustrie«

In der Studie »Indien: Kinderarbeit in Steinindustrie. Schöne Steine im Sonderangebot – Wer zahlt den Preis?« geht es um Kinderarbeit in den indischen Steinbrüchen. Studien zeigen, dass die Arbeitsbedingungen in vielen Minen und weiterverarbeitenden Betrieben verheerend schlecht und mindestens 15 Prozent der mehr als eine Million Beschäftigten der Branche Kinder sind. Wer in Deutschland »billige« indische Steine – darunter Grab- und Pflastersteine – erwirbt, hat in der Regel nicht im Blick, welchen hohen Preis die ArbeiterInnen in Indien für diese Steine gezahlt haben.

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[2004 | Download]
Friedel Hütz-Adams | Studie »Wasserkraft in der DRK«

Im Sommer 2004 hat SÜDWIND eine Studie über die Potentiale der Stromerzeugung aus Wasserkraft in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) verfasst. Ziel der vom EED finanzierten Recherche war eine Zusammenstellung des Diskussionsstandes über das vielleicht größte Investitionsvorhaben auf dem afrikanischem Kontinent. Diese Broschüre liegt in deutscher und französischer Sprache vor.