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Strengthening the competitiveness of cocoa production and improving the income of cocoa producers in West and Central Africa

Studie (Englisch), Januar 2017

See English text version below

SÜDWIND hat mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine Studie erstellt, die die Kakaopolitik der acht führenden kakaoproduzierenden Länder untersucht. Dazu wurden 2016 vor Ort in der Côte d‘Ivoire, in Ghana, Kamerun und Nigeria verschiedenste Interessengruppen (Stakeholder) interviewt. Weitere Interviews per Telefon oder Fragebogen gab es mit Stakeholdern in Brasilien, Ecuador, Peru und Indonesien sowie in mehreren europäischen Ländern. Erste Thesen wurden im Frühjahr 2016 auf einer Tagung in Accra (Ghana) diskutiert. Diese und weitere Ergebnisse aus einer Tagung im Oktober in Abidjan (Côte d’Ivoire) wurden in die Endfassung der Studie integriert.

Insgesamt zeigt sich, dass die Kakaosektoren der einzelnen Länder sehr unterschiedlich organisiert sind. In den beiden größten Produzentenländern, Côte d’Ivoire und Ghana, ist der Kakaomarkt staatlich stark reglementiert, und der Sektor hat eine große Bedeutung für die Wirtschaft und die Exporteinnahmen. Die anderen Staaten haben liberalisierte Märkte, Kakao spielt dort eine weit geringere Rolle. Die Politiken der Regierungen mögen an vielen Stellen unterschiedlich sein, es gibt jedoch auch Gemeinsamkeiten: In allen Kakao anbauenden Ländern könnte die Unterstützung der Bäuerinnen und Bauern deutlich besser organisiert werden als dies derzeit der Fall ist. Raum für Verbesserungen gibt es dabei nicht nur bei den Regierungspolitiken. Die Ergebnisse der Interviews belegen, dass die in den Ländern aktiven Unternehmen sowie die Entwicklungszusammenarbeit, standardsetzende Organisationen und Nichtregierungsorganisationen ihre Arbeit in der Regel unzureichend miteinander abstimmen.

Aufbauend auf den Ergebnissen der Untersuchungen in dem jeweiligen länderspezifischen Kontext werden in der Studie Vorschläge für eine nachhaltigere Kakaoproduktion hergeleitet.

ENGLISH

With financial support from the Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ) the SÜDWIND-Institut conducted a study which investigates the cocoa politics in eight leading cocoa producing countries. Different stakeholders were interviewed in Côte d’Ivoire Ghana, Cameroon und Nigeria in 2016. Telephone or written interviews were conducted with stakeholders in Brazil, Ecuador, Peru and Indonesia as well as in several European countries. First theses were discussed at a conference in Accra (Ghana) in spring 2016. These and other findings of a conference in Abidjan (Côte d’Ivoire) in October were integrated into the final version of the study.

Overall the cocoa sectors of the countries are organized quite differently. The cocoa market is strictly regulated by the state in the two major cocoa producing countries Côte d’Ivoire und Ghana. There, the sector is of high importance for economy and export revenues. Other countries have liberalised markets, cocoa is of minor importance.

The politics of the governments might differ in many aspects but there are some similarities: The support for cocoa farmers could be considerably better organized in all cocoa producing countries. Not only governmental politics leave room for improvement. Findings of the interviews show that companies, which operate in the countries, as well as development cooperation, certification organizations and non-governmental organisations do not normally align their work properly.

 The study deduces proposals for a more sustainable cocoa production from the findings of the research in the country-specific contexts.

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