Aktuelle Termine

21. August 2017, Kerpen

Folgen des Handybooms für Mensch und Umwelt. Workshop im Rahmen des Camp for future

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24.-27. August 2017, Bonn

„Zwischen Marshallplan, Fluchtursachen-bekämpfung und dem White Man´s Burden - Eine Bestandsaufnahme der deutschen EZ und Impulse für die kommende Bundestagswahl 2017“

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04. September 2017, Berlin

Konferenz: Nachhaltige Entwicklung braucht Demokratie

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05.-06. September 2017, Köln

BHB-GardenSummit 2017, Podiumsdiskussion: Nachhaltige Beschaffung von Natursteinen

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07. September 2017, Dortmund

Podium „Soziale Gerechtigkeit“ auf der Messe Fair & Friends

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13. September 2017

Workshop „ CSR-Wesentlichkeitsanalyse: effektive Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung durch KMU"

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14. September 2017, Bonn

Noch ein Marshallplan? Was braucht eine Kooperation mit Afrika?

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25. September 2017, Köln

Fortbildung: Ein Genuss für alle? Das Thema Nachhaltigkeit am Beispiel von Kakao und Schokolade

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26.-29. Oktober 2017, Dresden

Wie fair ist »Fair Trade«? Tagung zum Konziliaren Prozess

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25. - 30. Oktober 2017, Tecklenburg

Rohstoffwelten – rund ums Handy: Minecraft-Workshop

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16. November 2017, Bonn

Bonner Politik-Forum: Frauen, Migration und Arbeit. Ohne Rechte keine Perspektive.

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07. Dezember 2017, Köln

1982 – 2017: Alte und neue Schuldenkrisen in Lateinamerika und der Karibik

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Frauen, Migration und Arbeit. Ohne Rechte keine Perspektive

Neue Studie, Juni 2017

Sie ernten Früchte und Gemüse, reinigen Büros, verarbeiten Lebensmittel, arbeiten in Restaurants und putzen in Privathaushalten. Sie pflegen alte Menschen, betreuen Kinder und arbeiten in Gesundheitsberufen. Sie lehren an Universitäten, leiten Unternehmen, entwickeln Computerprogramme und leisten soziale Arbeit in vielen Bereichen. „Migrantinnen nehmen eine Schlüsselfunktion bei der Integration ihrer Kinder in den Zielländern ein. Sie sind in vielen Ländern dieser Welt ein unersetzlicher Teil des gesellschaftlichen und ökonomischen Lebens“, sagt Dr. Sabine Ferenschild, die Autorin einer neuen SÜDWIND-Studie zur Migration von Frauen.

Und doch steht die Arbeits- und Lebenssituation von migrierenden Frauen eher im Schatten der Diskussionen um Flucht und Migration, die sich in Deutschland zunehmend auf einen Angst- und Sicherheitsdiskurs beschränken. Sich gegen diese gefährliche Tendenz wehrend, richtet die vorliegende Studie den Blick auf die Migrationswege von Frauen, identifiziert wichtige Rahmenbedingungen und plädiert für eine Stärkung der Rechte von MigrantInnen. Am Beispiel der Migration aus den Philippinen stellt sie eine erhebliche Verschwendung von Qualifikationen und Fähigkeiten fest, unter denen besonders gut ausgebildete Frauen leiden, die migrieren und im Zielland nicht entsprechend ihrer Qualifikationen beschäftigt werden. Das Fallbeispiel einer Filipina, die seit vielen Jahren als Hausangestellte in Deutschland arbeitet, obwohl sie auf den Philippinen ein Studium als Bauingenieurin erfolgreich absolviert hatte, macht diesen Kompetenzverlust besonders deutlich. 

Sowohl mit Blick auf das Globale Forum zu Migration und Entwicklung (GFMD), das im Juni 2017 in Berlin stattfindet als auch für die Verhandlungen zum UN-Abkommen zu Migration (Global Compact on Migration), das im Jahr 2018 verabschiedet werden soll, fordert Ferenschild in der vorliegenden Publikation die Stärkung politischer wie arbeitsbezogener Rechte von MigrantInnen.

Die Studie wurde von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein Westfalen finanziert wurde

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Dr. Sabine Ferenschild,
Telefon: 0228- 763698-16
E-Mail: ferenschild(at)suedwind-institut.de


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