Aktuelle Termine

21. August 2017, Kerpen

Folgen des Handybooms für Mensch und Umwelt. Workshop im Rahmen des Camp for future

mehr

07. September 2017, Dortmund

Podium „Soziale Gerechtigkeit“ auf der Messe Fair & Friends

mehr

26.-29. Oktober 2017, Dresden

Wie fair ist »Fair Trade«? Tagung zum Konziliaren Prozess

mehr

25. - 30. Oktober 2017, Tecklenburg

Rohstoffwelten – rund ums Handy: Minecraft-Workshop

mehr

16. November 2017, Bonn

Bonner Politik-Forum: Frauen, Migration und Arbeit. Ohne Rechte keine Perspektive.

mehr

Grenzen (im Denken) überwinden. Migration und Entwicklung im 21. Jahrhundert

Tagungsdokumentation, Juli 2017

Seit dem Sommer 2015 steht das Thema Migration weit oben auf der politischen Agenda in Deutschland. Damals verstärkte sich der Eindruck, alle MigrantInnen und Geflohenen weltweit – oder zumindest aus der näheren Umgebung Europas – wollten nach Deutschland. Plötzlich schien die ganze Welt in Bewegung gekommen zu sein.

Doch dieser Eindruck täuscht. Weder die ganze Welt migriert, noch wollen alle Menschen, die migrieren, nach Europa oder Deutschland. Gemessen an der Gesamtzahl der Weltbevölkerung liegt der Anteil der MigrantInnen über lange Zeiträume gesehen relativ stabil bei etwas über drei Prozent.

Dennoch ist es natürlich wichtig zu wissen, aus welchen Regionen, aus welchen Motiven, auf welchen Wegen, mit welchen Zielen und Perspektiven Menschen migrieren – und ob sich dabei Veränderungen und Trends über die letzten Jahre abzeichnen. Das Wissen über diese „Migrationsmuster“ sollte neben dem Leitmotiv der Menschenrechte die Voraussetzung für politisches Handeln, aber auch für eine zivilgesellschaftliche Begleitung und Kontrolle politischer Entscheidungen liefern. Eine Gelegenheit für eine solche Begleitung und Kontrolle bot das Ende Juni 2017 in Berlin stattgefundene „Global Forum on Migration and Development“ (GFMD). RegierungsvertreterInnen aus der ganzen Welt kamen zusammen, um die Herausforderungen von Migration und Entwicklung zu diskutieren.

Im Vorfeld des GFMD wollte die von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen geförderte und in Kooperation mit dem Gustav Stresemann-Institut und dem Eine Welt Netz NRW durchgeführte Tagung „Grenzen (im Denken) überwinden“ ein Forum bieten, sich mit aktuellen Erkenntnissen zu Migration, Flucht und Entwicklung auseinanderzusetzen und Forderungen an eine humane und rechtebasierte Migrationspolitik zu diskutieren.

Zur Veranstaltung wurde eine Videodokumentation erstellt, die hier angesehen werden kann.


Bankverbindung:
KD-Bank
Konto-Nr.: 99 88 77
BLZ: 350 601 90
IBAN: DE45 3506 0190 0000 9988 77
BIC: GENODED1DKD

###SPENDEN###

SÜDWIND lebt von der Unterstützung seiner Mitglieder, Förderer und SpenderInnen. Bitte setzen auch Sie sich mit SÜDWIND für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit ein.

Denn dann können wir unabhängig bleiben und die Ergebnisse unserer Arbeit auch weiterhin kostenfrei zum Download anbieten.