Alle verfügbaren Publikationen

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taz-Beilage: EU Ratspräsidentschaft- Zeit zum Handeln

Art.-Nr.: 2020-20

Erscheinungsjahr: 2020

Die Afrikanische Union (AU) hat sich zum Ziel gesetzt, sich bis zum Jahr 2063, zu einer globalen Wirtschaftsmacht zu entwickeln. Herzstück dieser Agenda 2063 ist eine kontinentale Freihandelszone. SÜDWIND sieht hierin große Chancen aber auch nicht unerhebliche Herausforderungen.
Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Hälfte 2020 bietet eine Möglichkeit, die Ziele der Agenda 2063 aktiv zu unterstützen und damit ein Zeichen für die aus der Kolonialzeit erwachsene historische Verantwortung der EU zu setzen. Dazu zählt auch eine Migrationspolitik, welche nicht vornehmlich auf Grenzmanagement und Abwehr sog. irregulärer Migration setzt.
Ein wichtiger Meilenstein dürfte auch ein neues Abkommen zwischen der EU und den Staaten Afrikas, Asiens und des Pazifik (AKP) sein. Dieses soll während der deutschen EU Ratspräsidentschaft unterzeichnet werden. Ebenso steht der EU-Haushalt 2021-2027 auf der Agenda, darunter auch die neuen Instrumente der EU-Entwicklungszusammenarbeit und deren finanzielle Ausstattung.
Eine faire Handels- und Investitionspolitik der EU wird maßgeblich für die Erreichung der gesteckten Ziele sein: der Agenda 2063 in Afrika, der Agenda 2030 oder des Klimaschutzabkommens. Deutschland kann die Ratspräsidentschaft nutzen und neue Impulse für die Partnerschaft zwischen der EU und Afrika geben.

(Dr. Pedro Morazán u.a., 4 Seiten)

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Art.-Nr.: 2020-20

Erscheinungsjahr: 2020

Die Afrikanische Union (AU) hat sich zum Ziel gesetzt, sich bis zum Jahr 2063, zu einer globalen Wirtschaftsmacht zu entwickeln. Herzstück dieser Agenda 2063 ist eine kontinentale Freihandelszone. SÜDWIND sieht hierin große Chancen aber auch nicht unerhebliche Herausforderungen.
Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Hälfte 2020 bietet eine Möglichkeit, die Ziele der Agenda 2063 aktiv zu unterstützen und damit ein Zeichen für die aus der Kolonialzeit erwachsene historische Verantwortung der EU zu setzen. Dazu zählt auch eine Migrationspolitik, welche nicht vornehmlich auf Grenzmanagement und Abwehr sog. irregulärer Migration setzt.
Ein wichtiger Meilenstein dürfte auch ein neues Abkommen zwischen der EU und den Staaten Afrikas, Asiens und des Pazifik (AKP) sein. Dieses soll während der deutschen EU Ratspräsidentschaft unterzeichnet werden. Ebenso steht der EU-Haushalt 2021-2027 auf der Agenda, darunter auch die neuen Instrumente der EU-Entwicklungszusammenarbeit und deren finanzielle Ausstattung.
Eine faire Handels- und Investitionspolitik der EU wird maßgeblich für die Erreichung der gesteckten Ziele sein: der Agenda 2063 in Afrika, der Agenda 2030 oder des Klimaschutzabkommens. Deutschland kann die Ratspräsidentschaft nutzen und neue Impulse für die Partnerschaft zwischen der EU und Afrika geben.

(Dr. Pedro Morazán u.a., 4 Seiten)

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