EU-Afrika

Die Geschicke Afrikas und der Europäischen Union (EU) sind eng miteinander verwoben. Heute dominieren die Debatten um Migration oft die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Der Zwang zu migrieren steht aber in einem engen Zusammenhang mit der europäischen Handels- und Investitionspolitik und den daraus resultierenden Folgen für die soziale und wirtschaftliche Situation in den afrikanischen Ländern. Wichtige Weichenstellungen aus der Vergangenheit und in der Zukunft beeinflussen die Partnerschaft zwischen der EU und Afrika: Das auslaufende Cotonou-Abkommen, über dessen Nachfolge 2020 entschieden wird, ebenso wie die Ausgestaltung der verschiedenen Instrumente der Entwicklungszusammenarbeit wie der Fonds für nachhaltige Entwicklung und der Europäische Investitionsplan. Wichtig ist es dabei, diese Prozesse differenziert zu betrachten und so zu gestalten, dass Handels- und Investitionspolitik der EU kohärent mit den Entwicklungsinteressen Afrikas verbunden werden.

Publikationen

Die Afrikanische Union (AU) hat sich zum Ziel gesetzt, sich bis zum Jahr 2063, zu einer globalen Wirtschaftsmacht zu entwickeln. Herzstück dieser Agenda 2063 ist eine kontinentale Freihandelszone. SÜDWIND sieht hierin große Chancen aber auch nicht unerhebliche Herausforderungen.
Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Hälfte 2020 bietet eine Möglichkeit, die Ziele der Agenda 2063 aktiv zu unterstützen und damit ein Zeichen für die aus der Kolonialzeit erwachsene historische Verantwortung der EU zu setzen. Dazu zählt auch eine Migrationspolitik, welche nicht vornehmlich auf Grenzmanagement und Abwehr sog. irregulärer Migration setzt.

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Aktuelles/Pressemitteilungen

Pressemitteilung: Neuer EU-Afrika-Blog von SÜDWIND. Ab heute online

[Bonn, 04.02.2020] Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft ab Juni 2020, ein Nachfolge-Abkommen für das auslaufende Cotonou-Abkommen und die scheinbar ewige Frage nach einer „gemeinsamen europäischen Lösung“ im Umgang mit Migration und Flucht. In vielerlei Hinsicht werden die Karten der EU-Afrika-Beziehungen 2020 neu gemischt. SÜDWIND möchte mit einem neuen Online-Angebot zu einem differenzierteren Afrika-Bild und zu einer stärkeren Berücksichtigung der Interessen der afrikanischen Partner*innen durch die EU-Politik beitragen.

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