Alle verfügbaren Publikationen

Alle verfügbaren Publikationen

Zwischen Recht und Realität - Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen

Art.-Nr.: 2017-44

Erscheinungsjahr: 2017

Vor fast 70 Jahren erweiterte die Internationale Ar­beitsorganisation (ILO) das internationale Arbeitsrecht um zwei zentrale Übereinkommen: das Übereinkom­men über die Vereinigungsfreiheit und den Schutz des Vereinigungsrechts (Nr. 87 von 1948) und das Über­einkommen über die Anwendung der Grundsätze des Vereinigungsrechtes und des Rechtes zu Kollektivver­handlungen (Nr. 98 von 1949). Beide Übereinkommen zählen zu den Menschenrechten bei der Arbeit und wurden von vielen ILO-Mitgliedsstaaten im Laufe der letzten Dekaden ratifiziert. Allerdings zählen wichtige Wirtschaftsnationen wie China oder die USA zu den ILO-Mitgliedern, die diese Übereinkommen nach wie vor nicht ratifiziert haben.

Die vorliegende Studie führt in die Entstehung und In­halte dieser zwei Kernarbeitsnormen ein und erläutert das Aufsichtssystem, mit dem die ILO die Einhaltung dieser Übereinkommen überprüft. Anhand von zwei Beispielländern, China und Bangla­desch, wird dargestellt wie heute, fast 70 Jahre nach der Annahme der Übereinkommen, die Verankerung von Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen im nationalen Recht aussieht und wie sie sich in der Realität gestaltet. In beiden Ländern existieren ekla­tante Mängel in der Umsetzung der Übereinkommen, wodurch sie sozusagen zu Hoch-Risikoländern für Be­schäftigte werden. Deshalb lautet eine der abschlie­ßenden Forderungen in dieser Studie, dass die ILO eine Offensive zu weiteren Ratifizierungen dieser wichtigen Übereinkommen anstrengen muss.

(Dr. Sabine Ferenschild, 28 Seiten)

Download

Anzahl Preis
ab 1 Stück  5,00
ab 10 Stück  3,00

Zurück

Zwischen Recht und Realität - Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen

Art.-Nr.: 2017-44

Erscheinungsjahr: 2017

Vor fast 70 Jahren erweiterte die Internationale Ar­beitsorganisation (ILO) das internationale Arbeitsrecht um zwei zentrale Übereinkommen: das Übereinkom­men über die Vereinigungsfreiheit und den Schutz des Vereinigungsrechts (Nr. 87 von 1948) und das Über­einkommen über die Anwendung der Grundsätze des Vereinigungsrechtes und des Rechtes zu Kollektivver­handlungen (Nr. 98 von 1949). Beide Übereinkommen zählen zu den Menschenrechten bei der Arbeit und wurden von vielen ILO-Mitgliedsstaaten im Laufe der letzten Dekaden ratifiziert. Allerdings zählen wichtige Wirtschaftsnationen wie China oder die USA zu den ILO-Mitgliedern, die diese Übereinkommen nach wie vor nicht ratifiziert haben.

Die vorliegende Studie führt in die Entstehung und In­halte dieser zwei Kernarbeitsnormen ein und erläutert das Aufsichtssystem, mit dem die ILO die Einhaltung dieser Übereinkommen überprüft. Anhand von zwei Beispielländern, China und Bangla­desch, wird dargestellt wie heute, fast 70 Jahre nach der Annahme der Übereinkommen, die Verankerung von Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen im nationalen Recht aussieht und wie sie sich in der Realität gestaltet. In beiden Ländern existieren ekla­tante Mängel in der Umsetzung der Übereinkommen, wodurch sie sozusagen zu Hoch-Risikoländern für Be­schäftigte werden. Deshalb lautet eine der abschlie­ßenden Forderungen in dieser Studie, dass die ILO eine Offensive zu weiteren Ratifizierungen dieser wichtigen Übereinkommen anstrengen muss.

(Dr. Sabine Ferenschild, 28 Seiten)

Download

Zurück

Online spenden