Entwicklungs- und Klimafinanzierung

Seit in den internationalen Klimaverhandlungen vereinbart wurde, dass die Industrienationen bis zum Jahr 2020 jährlich 100 Mrd. US-Dollar für klimarelevante Maßnahmen in Entwicklungsländern bereitstellen sollen, ist die internationale Klimafinanzierung deutlich angestiegen. Dadurch sind die alten Verpflichtungen, die Länder des Südens bei der Armutsbekämpfung zu unterstützen, nicht obsolet geworden. Entwicklungs- und Klimaschutzziele lassen sich oft gut verbinden. Dennoch sollte sehr genau geschaut werden, wie Klima- und Entwicklungsfinanzierung berechnet werden, wie beide Ziele gleichberechtigt und wirksam ineinandergreifen und welche Rolle der Privatsektor hier sinnvoll spielen kann. Hier liegen die Schwerpunkte von SÜDWIND.

Publikationen

Durch regelmäßige Geldtransfers in ihre Heimat unterstützen MigrantInnen weltweit ihre Familien. Aktuellen Schätzungen zufolge hängen 750 Mio. Menschen weltweit von Heimatüberweisungen (engl. Remittances) ab. Und doch sind Heimatüberweisungen oft zu teuer, zu langsam und zu riskant.

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Aktuelles/Pressemitteilungen

SÜDWIND feiert den International Day of Family Remittances – Geldtransfers von MigrantInnen erreichen 800 Millionen Menschen im Globalen Süden

Bonn, 15. Juni 2018 – Die Vereinten Nationen haben in dieser Woche den 16. Juni eines Jahres zum Internationalen Tag der Vereinten Nationen für Heimatüberweisungen erklärt. Damit würdigen sie in besonderer Weise die MigrantInnen, welche einen enormen finanziellen Beitrag für das Wohlergehen ihrer Familien zu Hause und für die nachhaltige Entwicklung ihrer Herkunftsländer leisten. Außerdem sollen der öffentliche sowie der private Sektor und die Zivilgesellschaft dazu aufgerufen werden, zusammenzuarbeiten, um die Wirkung dieser Mittel in den Entwicklungsländern zu maximieren. Der 16. Juni wurde 2015 von der UN-Organisation IFAD unter dem Namen „International Day of Family Remittances“ (IDFR) ins Leben gerufen. SÜDWIND fordert nun die Politik, Wirtschaft und Organisationen der Zivilgesellschaft auf, ebenfalls die Wichtigkeit des Themas Heimatüberweisungen anzuerkennen und sich zu vernetzen. 

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Audio/Video

Neue Wege in der Entwicklungspolitik: Dr. Pedro Morazán zu Gast bei Gerd Scobel von 3sat

Wie muss eine verantwortungsvolle, menschliche und nachhaltige Entwicklungspolitik angesichts der großen globalen humanitären Herausforderungen aussehen?

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Termine/Veranstaltungen

29. Juni 2019

Bonn/Rhein-Sieg-Kreis (genauere Ortsangabe folgt)

10:00-16:00 Uhr

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Aus unseren Netzwerken

VENRO/Klima-Allianz: Jedes Zehntelgrad zählt: Klimaschutz jetzt!

Berlin, 8. Oktober 2018 – Der Weltklimarat hat heute seinen Sonderbericht zu den Folgen einer Erderhitzung um 1,5 Grad vorgestellt. Die Klima-Allianz Deutschland und der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) erwarten, dass von dem Bericht ein deutlicher Weckruf in Richtung Politik ausgeht. Die Bundesregierung muss sich nach Ansicht der Verbände dringend mit einer konsequenten Politik für jedes Zehntelgrad weniger Erderhitzung einsetzen. Die weltweit führenden Klimaforscher legen in dem Bericht dar, wie die Erderwärmung auf 1,5 Grad gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter begrenzt werden kann.

 

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Pressemitteilungen

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