EU-Entwicklungszusammenarbeit

Die Agenda 2030 mit den nachhaltigen Entwicklungszielen, die von der internationalen Gemeinschaft im Jahr 2015 verabschiedet wurde, stellt auch für die EU-Entwicklungszusammenarbeit eine neue Herausforderung dar. Die EU und ihre Mitgliedsstaaten sind aufgefordert, neue Antworten auf grundlegende Fragen wie Armutsbekämpfung, Migration, Menschenrechte oder Anpassung an den Klimawandel finden. Mit Analysen, Studien und handlungsorientierten Recherchen setzt sich SÜDWIND mit diesen und weiteren Fragen der EU-Entwicklungspolitik auseinander.

Publikationen

Durch regelmäßige Geldtransfers in ihre Heimat unterstützen MigrantInnen weltweit ihre Familien. Aktuellen Schätzungen zufolge hängen 750 Mio. Menschen weltweit von Heimatüberweisungen (engl. Remittances) ab. Und doch sind Heimatüberweisungen oft zu teuer, zu langsam und zu riskant.

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Aktuelles/Pressemitteilungen

SÜDWIND feiert den International Day of Family Remittances – Geldtransfers von MigrantInnen erreichen 800 Millionen Menschen im Globalen Süden

Bonn, 15. Juni 2018 – Die Vereinten Nationen haben in dieser Woche den 16. Juni eines Jahres zum Internationalen Tag der Vereinten Nationen für Heimatüberweisungen erklärt. Damit würdigen sie in besonderer Weise die MigrantInnen, welche einen enormen finanziellen Beitrag für das Wohlergehen ihrer Familien zu Hause und für die nachhaltige Entwicklung ihrer Herkunftsländer leisten. Außerdem sollen der öffentliche sowie der private Sektor und die Zivilgesellschaft dazu aufgerufen werden, zusammenzuarbeiten, um die Wirkung dieser Mittel in den Entwicklungsländern zu maximieren. Der 16. Juni wurde 2015 von der UN-Organisation IFAD unter dem Namen „International Day of Family Remittances“ (IDFR) ins Leben gerufen. SÜDWIND fordert nun die Politik, Wirtschaft und Organisationen der Zivilgesellschaft auf, ebenfalls die Wichtigkeit des Themas Heimatüberweisungen anzuerkennen und sich zu vernetzen. 

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Audio/Video

Kurz erklärt: Living Wages - notwendig für menschenwürdige Arbeit!

In der weltweiten Textil- und Bekleidungsindustrie sind schwerwiegende Arbeitsrechtsverletzungen der mehrheitlich weiblichen Beschäftigten an der Tagesordnung. Um die Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie zu verbessern ist u.a. die Einführung von existenzsichernden Löhnen (living wages) essentiell.

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Aus unseren Netzwerken

VENRO-NRO-Report: Unbequeme Partner? Von Konfrontation bis Kooperation: Strategien von Nichtregierungsorganisationen gegenüber Unternehmen

Berlin, 16. Juni 2018 –Der NRO-Report von VENRO veranschaulicht durch eine Vielzahl an Praxiserfahrungen, in welchen Beziehungen NRO und Unternehmen in Sachen Entwicklungszusammenarbeit zueinander stehen. Diese reichen von konfrontativen Kampagnen über Dialoge in Multi-Stakeholder-Initiativen bis hin zu Kooperationen in gemeinsamen Projekten.

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