Fachstelle Globale Wirtschaft und Menschenrechte

Die globalisierte Wirtschaft und ihre (De-)Regulierungssysteme beeinflussen die Lebenssituation von Menschen weltweit. Menschenrechtsverletzungen lassen sich an verschiedenen Stellen globaler Lieferketten aufzeigen, beispielsweise in einer Lebensgrundlagen zerstörenden Rohstoffgewinnung oder in gesundheitsschädlichen Produktionsbedingungen.

Die im Rahmen des Eine-Welt-PromotorInnen-Programms NRW eingerichtete Fachstelle Globale Wirtschaft und Menschenrechte möchte auf menschenrechtsverletzende Strukturen globalen Wirtschaftens hinweisen und Wege zur Veränderung aufzeigen. Dies geschieht über Bildungsarbeit und die Qualifizierung von MultiplikatorInnen, die Entwicklung und Bekanntmachung von Handlungsangeboten sowie Netzwerkarbeit.

„Nachhaltige Entwicklung beginnt im eigenen Land“ – unter diesem Motto steht die Arbeit der Eine-Welt-PromotorInnen, die Dialog und Engagement für Globale Gerechtigkeit fördern, Veränderungen anstoßen und ExpertInnen-Wissen bereitstellen. In NRW wird diese Arbeit durch Engagement Global, Außenstelle NRW und das Eine Welt Netz NRW koordiniert.

Informationen zum NRW-PromotorInnen-Programm finden Sie hier. Informationen zum bundesweiten PromotorInnen-Programm sind hier zu finden.

Die Fachstelle „Globale Wirtschaft und Menschenrechte“ wird über Engagement Global im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und durch die Staatskanzlei NRW gefördert.

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Publikationen

Handels- und Investitionsschutzabkommen erleichtern Unternehmen den Zugang zu Märkten und Rohstoffen und schützen ihre Interessen mit einklagbaren Rechten. Für den Schutz der Menschenrechte bei weltweiten Unternehmenstätigkeiten gibt es dagegen nur freiwillige Leitprinzipien. Das muss sich ändern, denn Menschenrechte brauchen Verbindlichkeit! Die Weltgemeinschaft braucht ein UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten!

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Aktuelles/Pressemitteilungen

Globalisierung menschenwürdig gestalten: Vierte Verhandlung über UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten steht bevor

Bonn, 11.10.2018: In der nächsten Woche (15.-19.10.2018) verhandelt eine Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen in Genf über ein verbindliches Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten. Das Bonner SÜDWIND-Institut, das sich in der Treaty Alliance für ein solches Abkommen engagiert, hält verbindliche internationale Regeln für unabdingbar, um die Menschen, die mit der Herstellung unserer Alltagsprodukte in Verbindung stehen, wirksam zu schützen. 

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Audio/Video

Kurz erklärt: Mobiltelefone- Schatzkisten mit Geschichte

Kaum ein Produkt enthält so viele unterschiedliche Rohstoffe wie ein Smartphone. Welche Probleme für Mensch und Umwelt treten in der Lieferkette von Mobiltelefonen auf? Wie kann man sich in Handyaktionen für Veränderung engagieren? Antworten gibt´s im Video.

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Termine/Veranstaltungen

29. Juni 2019

Bonn/Rhein-Sieg-Kreis (genauere Ortsangabe folgt)

10:00-16:00 Uhr

16. Januar 2019

Lüdenscheid

19:00

Vortrag von Eva-Maria Reinwald

11. Januar 2019

Münster

11.01.-13.01.2019

mit einem Workshop von Eva-Maria Reinwald

28. November 2018

Kierspe

19:00

Vortrag von Eva-Maria Reinwald

23. November 2018

Köln

17:00

mit einem Kurzvortrag von Eva-Maria Reinwald

15. November 2018

Hagen

19:00

Vortrag von Eva-Maria Reinwald

07. November 2018

Bielefeld

19:00

Vortrag mit Eva-Maria Reinwald

30. Oktober 2018

Bonn

19:00

Vortrag von Eva-Maria Reinwald

20. Oktober 2018

Vallendar

14:00

mit einem Infostand zu den Handyaktionen

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Aus unseren Netzwerken

Stellungnahme zum Entwurf für ein verbindliches UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten

Bonn, 9. Oktober 2018 – Im Juli 2018 hat der ecuadorianische Vorsitzende des Prozesses zu einem verbindlichen UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten (UN-Treaty) einen Entwurf (»Zero Draft«) für ein solches Abkommen vorgelegt, der bei der bevorstehenden vierten Sitzung der zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe zum Abkommen (15.-19.10.2018) diskutiert werden soll. Das zivilgesellschaftliche Bündnis Treaty Alliance Deutschland begrüßt den Abkommenentwurf als gute Verhandlungsgrundlage. In einer gemeinsamen Stellungnahme kommentiert das Bündnis den Entwurf und macht Verbesserungsvorschläge.

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