Globalisierung und Governance

Mit der internationalen Verflechtung von Produktionsprozessen, und der Liberalisierung von Güter- und Finanzmärkten sind erhebliche Ungleichgewichte und Probleme weltweit entstanden: Die soziale Ungleichheit zwischen und in den Ländern hat zugenommen, der Ressourcenverbrauch und Umweltbelastungen sowie der Klimawandel sind angestiegen und die Demokratie ist geschwächt worden. Oft werden nationale und internationale Politik der Anforderung nicht gerecht, entsprechend zu regulieren und zu steuern. In den internationalen Organisationen sind die Machtverhältnisse oft undemokratisch und entsprechen nicht den aktuellen politischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten. Insbesondere die ärmsten Entwicklungsländer sind in vielen Gremien gar nicht erst vertreten. SÜDWIND hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder in Studien mit den Machtverhältnissen innerhalb der Gremien der großen Institutionen und Reformvorschlägen beschäftigt.

Publikationen

Trade and investment protection agreements facilitate business enterprises’ access to markets and raw materials, and protect investor interests with enforceable rights. Although human rights are a cornerstone of international law, so far there are only voluntary guidelines to safeguard them within the activities of global enterprises. This needs to change; human rights need a mandatory commitment. This is where the “UN treaty process” comes in. It offers the chance for binding international regulation of global business.

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Aktuelles/Pressemitteilungen

Privatinvestitionen für das Klima? Klimapolitik im Kontext der Agenda 2030

Bonn, 11.12.2017: Es ist mittlerweile unumstritten, dass Privatinvestitionen eine wichtige Rolle spielen werden, wenn es um die Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG) und insbesondere um den Klimaschutz in Entwicklungsländern geht. Doch auch nach der Klimakonferenz in Bonn wird klar, dass es um mehr gehen muss, als das vielfach zitierte 100 Mrd. US-Dollar-Ziel. Die Beteiligung des Privatsektors bei der Finanzierung von Entwicklung und Klimaschutz läuft derzeit fast ausschließlich auf die Schaffung bestmöglicher Rahmenbedingungen für private Investitionen hinaus. Davon profitieren vor allem die großen, in der Regel internationalen Unternehmen. Wie eine neue SÜDWIND-Studie zeigt, werden soziale und ökologische Risiken für die Empfängerländer der Investitionen viel zu wenig berücksichtigt.

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Termine/Veranstaltungen

06. März 2018

Dülmen

19:30 Uhr

Eva-Maria Reinwald

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Aus unseren Netzwerken

VENRO-Pressemitteilung: Sondierer enttäuschen bei der Wahrnehmung globaler Verantwortung

Starke Kritik übt der Verband für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) am Ergebnis der Sondierungsverhandlungen von CDU, CSU und SPD. Der Etat für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe enttäusche auf ganzer Linie und bleibe weit hinter den Verpflichtungen der Bundesrepublik zurück.

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