Globalisierung und Governance

Mit der internationalen Verflechtung von Produktionsprozessen, und der Liberalisierung von Güter- und Finanzmärkten sind erhebliche Ungleichgewichte und Probleme weltweit entstanden: Die soziale Ungleichheit zwischen und in den Ländern hat zugenommen, der Ressourcenverbrauch und Umweltbelastungen sowie der Klimawandel sind angestiegen und die Demokratie ist geschwächt worden. Oft werden nationale und internationale Politik der Anforderung nicht gerecht, entsprechend zu regulieren und zu steuern. In den internationalen Organisationen sind die Machtverhältnisse oft undemokratisch und entsprechen nicht den aktuellen politischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten. Insbesondere die ärmsten Entwicklungsländer sind in vielen Gremien gar nicht erst vertreten. SÜDWIND hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder in Studien mit den Machtverhältnissen innerhalb der Gremien der großen Institutionen und Reformvorschlägen beschäftigt.

Publikationen

Durch regelmäßige Geldtransfers in ihre Heimat unterstützen MigrantInnen weltweit ihre Familien. Aktuellen Schätzungen zufolge hängen 750 Mio. Menschen weltweit von Heimatüberweisungen (engl. Remittances) ab. Und doch sind Heimatüberweisungen oft zu teuer, zu langsam und zu riskant.

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Aktuelles/Pressemitteilungen

SÜDWIND feiert den International Day of Family Remittances – Geldtransfers von MigrantInnen erreichen 800 Millionen Menschen im Globalen Süden

Bonn, 15. Juni 2018 – Die Vereinten Nationen haben in dieser Woche den 16. Juni eines Jahres zum Internationalen Tag der Vereinten Nationen für Heimatüberweisungen erklärt. Damit würdigen sie in besonderer Weise die MigrantInnen, welche einen enormen finanziellen Beitrag für das Wohlergehen ihrer Familien zu Hause und für die nachhaltige Entwicklung ihrer Herkunftsländer leisten. Außerdem sollen der öffentliche sowie der private Sektor und die Zivilgesellschaft dazu aufgerufen werden, zusammenzuarbeiten, um die Wirkung dieser Mittel in den Entwicklungsländern zu maximieren. Der 16. Juni wurde 2015 von der UN-Organisation IFAD unter dem Namen „International Day of Family Remittances“ (IDFR) ins Leben gerufen. SÜDWIND fordert nun die Politik, Wirtschaft und Organisationen der Zivilgesellschaft auf, ebenfalls die Wichtigkeit des Themas Heimatüberweisungen anzuerkennen und sich zu vernetzen. 

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Termine/Veranstaltungen

15. November 2018

Hagen

19:00

Vortrag von Eva-Maria Reinwald

30. Oktober 2018

Bonn

19:00

Vortrag von Eva-Maria Reinwald

18. Oktober 2018

Berlin

Uhrzeit noch nicht bekannt

Veranstaltung des Netzwerks Wandelstiften

06. September 2018

Dortmund

Uhrzeit noch offen

Vortrag im Rahmen der Messe Fair & Friends von Eva-Maria Reinwald

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Aus unseren Netzwerken

VENRO-NRO-Report: Unbequeme Partner? Von Konfrontation bis Kooperation: Strategien von Nichtregierungsorganisationen gegenüber Unternehmen

Berlin, 16. Juni 2018 –Der NRO-Report von VENRO veranschaulicht durch eine Vielzahl an Praxiserfahrungen, in welchen Beziehungen NRO und Unternehmen in Sachen Entwicklungszusammenarbeit zueinander stehen. Diese reichen von konfrontativen Kampagnen über Dialoge in Multi-Stakeholder-Initiativen bis hin zu Kooperationen in gemeinsamen Projekten.

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