Agenda 2030 (SDG) und der Privatsektor

Mit der Agenda 2030 einigte sich die internationale Gemeinschaft im Jahr 2015 auf einen umfangreichen Orientierungsrahmen für nachhaltige Entwicklung weltweit. Als Kernstück zur Umsetzung gelten die „Nachhaltigen Entwicklungsziele“ (Sustainable Development Goals – SDG). Bis zum Jahr 2030 soll beispielsweise die weltweite Armut vollständig überwunden werden. Doch die SDG gehen inhaltlich weiter: Sie verbinden die sozialen mit wirtschaftlichen und ökologischen Zielen, sie gelten für reiche und arme Länder, betonen stärker die gemeinsame, aber differenzierte Verantwortung und gehen auf Fragen von Ungleichheit, Produktions- und Konsummustern ein. SÜDWIND untersucht vor allem die Frage, wie die Rolle des Privatsektors bei Finanzierung und Umsetzung der SDG zu bewerten ist.

Publikationen

Heimatüberweisungen spielen seit einigen Jahren eine zentrale Rolle im internationalen Diskurs um den Zusammenhang von Migration und Entwicklung. Obwohl etwa die Hälfte der Heimatüberweisungen von Frauen stammt, wird das Thema Gender in diesem Bereich selten behandelt. Dabei ist es interessant und notwendig zu beleuchten, welche Auswirkungen Migration und Heimatüberweisungen auf „traditionelle“ Rollenbilder haben oder welchen Preis Arbeitsmigrantinnen dafür zahlen, dass sie mit ihrer Migration nicht nur zu wirtschaftlicher Entwicklung, sondern auch zu sozialem Wandel beitragen.

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Aktuelles/Pressemitteilungen

Pressemitteilung Den Globalen Migrationspakt umsetzen – Ausbeutung von ArbeitsmigrantInnen beenden

Bonn, 10. Dezember 2018: Das SÜDWIND-Institut begrüßt, dass die Bundesregierung dem Globalen UN-Migrationspakt zustimmen wird und fordert diese auf, insbesondere die Ziele des Migrationspaktes zeitnah umzusetzen, die auf das Ende der Arbeitsausbeutung von MigrantInnen abzielen.

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Audio/Video

Videoserie Migration und Flucht verstehen

Rund um Migration und Flucht ranken sich viele Halb- und Unwahrheiten. Menschen werden in Schubladen von „guten“ und „schlechten“ Flüchtlingen gesteckt. Dagegen setzen wir Fakten. In zehn Videos erläutert SÜDWIND kurz und leicht verständlich Hintergründe und Zusammenhänge von Migration und Flucht: Globale Ungleichheit, Klimawandel oder Kriege als auslösende Faktoren von Migration und Flucht werden betrachtet und Arbeitsmigration, die Bedeutung von Heimatüberweisungen und die Migration von Frauen werden beleuchtet. Menschenrechte und die Sicherheit auf dem Migrationsweg werden als Säulen einer humanen globalen Migrationspolitik in den Vordergrund gestellt.
Ab dem 03. Dezember online - je zwei Videos täglich

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Aus unseren Netzwerken

Gemeinsame Pressemitteilung der Klima-Allianz und von VENRO: COP24: Zu Hause liefern, um international Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen

Berlin, 3.12.2018 - Zu Beginn der 24. Weltklimakonferenz in Katowice fordern die Klima-Allianz Deutschland und der Verband für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) die deutsche Bundesregierung auf, endlich die notwendigen Maßnahmen zu beschließen, um die eigenen Klimaziele umzusetzen. Die Verbände begrüßen die angekündigte Verdoppelung des deutschen Beitrags für den Grünen Klimafonds der Vereinten Nationen. Gut sei es, die Transformation in ärmeren Ländern mit zu unterstützen. Glaubwürdig sei das aber nur, wenn die eigenen Klimaziele umgesetzt und so erhöht werden, wie es das Pariser Klimaabkommen verlangt.

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Pressemitteilungen

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