Kautschuk

Naturkautschuk ist ein wichtiger Rohstoff für die Industrie in Deutschland, vor allem für die Reifen- und Automobilindustrie. Über die ökologischen und sozialen Folgewirkungen des Anbaus ist wenig bekannt, obwohl gerade die industriellen Kautschukplantagen wie die Palmölplantagen zur Rodung von Tropenwäldern beitragen. Auch sind die Arbeitsbedingungen auf den Industrieplantagen oft verheerend und Menschenrechtsverletzungen bei deren Anbau nicht selten. Andererseits ist der Anbau von Naturkautschuk noch immer sehr stark von kleinbäuerlichen Strukturen geprägt, so dass bei angemessenen Preisen auch wichtige soziale Effekte erzielt werden können. SÜDWIND möchte über diese Missstände aufklären und der Gummiindustrie Möglichkeiten aufzeigen, wie sie ihre Wertschöpfungskette nachhaltiger gestalten können.

SÜDWIND wird im aktuellen Projekt vor allem die sozialen Aspekte analysieren, während der Projektpartner, der ebenfalls in Bonn ansässige Global Nature Fund, vorrangig die ökologischen Aspekte untersucht. Weitere Informationen

Publikationen

Naturkautschuk ist ein weltweit gehandelter Rohstoff, der als Gummi in mehr als 50.000 verschiedene Produkten Verwendung findet, darunter vor allem Reifen, aber auch Handschuhe, Matratzen, Kondome, Dichtungen oder Förderbänder. Der Kautschukanbau ist jedoch mit verschiedenen ökologischen und sozialen Problemen verbunden, die in dem Fact Sheet „Nachhaltigkeit beim Anbau von Naturkautschuk – ein Überblick“ genauer beleuchtet werden. Basierend auf internationalen Vereinbarungen wie den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte gibt dieses Fact Sheet Empfehlungen, wie existierenden Nachhaltigkeitsanforderungen bei der Beschaffung von Naturkautschuk besser begegnet werden kann.

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Aktuelles/Pressemitteilungen

Pressemitteilung: Naturkautschuk in der Lieferkette – Wie Unternehmen Nachhaltigkeitsprobleme erkennen und lösen können

Bonn, 31.01.2019: Naturkautschuk ist ein weltweit gehandelter Rohstoff, der als Gummi in mehr als 50.000 Produkten zum Einsatz kommt. Wichtigster Abnehmer ist die Reifen- und Automobilindustrie. Der Rohstoff wird aus dem Kautschukbaum gewonnen, dessen Anbau mit sozialen und ökologischen Problemen verbunden ist. Einzelne Akteure aus verschiedenen Branchen haben aber auch erste Ansätze entwickelt, um den Problemen zu begegnen. Das zeigt eine neue Studie auf, die das SÜDWIND-Institut und der Global Nature Fund diese Woche veröffentlicht haben. Die beiden Organisationen fordern Kautschukunternehmen dazu auf, transparente Lieferketten aufzubauen und den Risiken angemessen zu begegnen.

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Audio/Video

Kurz erklärt: Agrarwertschöpfungsketten und existenzsichernde Einkommen

Kleinbauern und Kleinbäuerinnen in z.B. Afrika, Asien oder Lateinamerika stehen am Anfang der Wertschöpfungsketten vieler Produkte, die wir im Supermarkt kaufen. Die Preise werden von wenigen sehr mächtigen Konzernen bestimmt. Dies führt häufig dazu, dass die Bäuerinnen und Bauern nicht genug verdienen, um das Nötigste für sich und ihre Familien zu bezahlen. SÜDWIND setzt sich gemeinsam mit anderen AkteurInnen für ein existenzsicherndes Einkommen von Kleinbauern ein.

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Termine/Veranstaltungen

29. Juni 2019

Bonn/Rhein-Sieg-Kreis (genauere Ortsangabe folgt)

10:00-16:00 Uhr

19. Juni 2019

Dortmund

19.06.-23.06.2019

Evangelischer Kirchentag mit SÜDWIND-Präsenz

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