Publikationen

Fact Sheet: Der lange Weg zu existenzsichernden Löhnen – und was das Textilbündnis dazu beitragen kann!

Art.-Nr.: 2017-02

Erscheinungsjahr: 2017

Im Jahr 2014 wurde das Bündnis für nachhaltige Textilien auf Anstoß der Bundesregierung gegründet. Ein zentrales Thema des Bündnisses ist die Lohnfrage: Wie kann das Bündnis angesichts weitverbreiteter Armutslöhne in der textilen Kette zu existenzsichernden Löhnen beitragen? Am Beispiel einer Befragung von 50 westindischen TextilarbeiterInnen aus 48 verschiedenen Textilbetrieben, im Auftrag von SÜDWIND durchgeführt von der indischen Nichtregierungsorganisation „Peoples Training and Research Centre“ wird versucht, diese Fragen zu beantworten.

(Dr. Sabine Ferenschild, 4 Seiten)

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Informell und ungeschützt. Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie im indischen Surat

Art.-Nr.: 2017-01

Erscheinungsjahr: 2017

Die Textilindustrie im westindischen Surat wird seit Jahren von teils heftigen Fabrikunfällen erschüttert. Ein besonders schweres Unglück mit vielen Toten führte zwar zu strikteren Vorschriften für die Gebäudesicherheit. Doch haben sich seitdem auch die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten in den Textilbetrieben Surats, der „Seidenstadt“ Indiens, verbessert? Dieser Frage geht SÜDWIND gemeinsam mit seinem indischen Partner, der indischen Nicht-Regierungsorganisation „Peoples Training and Research Centre“ (PTRC - (Volks-)Schulungs- und Forschungszentrum) in dieser Studie nach.

Grundlage der Studie ist eine qualitative Befragung von 50 Beschäftigten aus 48 Textilbetrieben Surats. Informell, ungeschützt und schlecht entlohnt sind die meisten Arbeitsverhältnisse der Befragten. Ihre Löhne reichen bei weitem nicht für ein menschenwürdiges Leben. Um die Arbeitsbedingungen zu verbessern, sind vielfältige Maßnahmen nötig – entsprechende Empfehlungen schließen die Studie ab. Die Empfehlungen sind sowohl an den indischen Staat gerichtet, der den Rechtsschutz für Beschäftigte auch in kleinen Betrieben verbessern muss. Sie richten sich aber auch an das deutsche Textilbündnis, das den Anspruch hat, die Arbeitsbedingungen entlang der gesamten texilen Kette zu verbessern.

(Dr. Sabine Ferenschild, 32 Seiten)

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ab 10 Stück  3,00

PPP Informell und ungeschützt. Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie im indischen Surat

Art.-Nr.: 2016-50

Erscheinungsjahr: 2016

Inhalt: Einführung, Arbeitsbedingungen in der Seidenstadt Surat, Arbeitsbedingungen in den Textilbetrieben Surats, Zusammenfassung und Empfehlungen

(Dr. Sabine Ferenschild, 16 Seiten)

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Fact Sheet: Nicht existenzsichernd: Löhne in westindischen Textilbetrieben

Art.-Nr.: 2016-26

Erscheinungsjahr: 2016

Patel Cotton Industries ist eine Entkernungsfabrik in der indischen Stadt Dhrangadhra im Bundesstaat Gujarat, die 1995 gegründet wurde und später eine Spinnerei unter dem Firmennamen Omax Cotspin aufbaute. Patel Cotton Industries verarbeitet sowohl kontrolliert ökologische, nachhaltige wie auch konventionelle Baumwolle und arbeitet mit internationalen Standards, wie der Better Cotton Initiative, Cotton Connect, GOTS und Fairtrade zusammen.IKEA und C&A werden explizit als Partner genannt. Omax Cotspin nennt als internationale Kunden C&A, H&M, Marks&Spencer, die Bimeco Group, IKEA und die türkische KIPAS Holding.

Ende 2015 gehörten Patel Cotton Industries und Omax Cotspin zu den zehn Textilbetrieben in Gujarat, von denen insgesamt 101 Beschäftigte im Rahmen einer Untersuchung von SÜDWIND, der Deutschen Kommission Justitia et Pax und der indischen Nichtregierungsorganisation PRAYAS zu den Arbeitsbedingungen in westindischen Textilbetrieben befragt wurden.

(Dr. Sabine Ferenschild, 4 Seiten)

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Fact Sheet: Nur auf dem Papier: Vereinigungsfreiheit in westindischen Textilbetrieben

Art.-Nr.: 2016-25

Erscheinungsjahr: 2016

Raja Industries ist eine Entkernungsfabrik in der indischen Stadt Kadi im Bundesstaat Gujarat. In Entkernungsfabriken wird die Faser der Baumwolle von den anderen Bestandteilen der Baumwollkapseln (Samen und andere Kapselreste) getrennt. Dies geschieht weitgehend maschinell, allerdings halten die sogenannten Charkha-ArbeiterInnen (Charkha = Entkernungsmaschine) die Maschinen am Laufen, in dem sie mögliche Störungen umgehend beseitigen. 15 Charkha-ArbeiterInnen arbeiten insgesamt bei Raja Industries. Weitere Beschäftigte arbeiten beim Entladen der Rohbaumwolle von den LKWs, an der Baumwollpresse, in der Ölmühle oder als Mechaniker und Aufseher.

Ende 2015 gehörte Raja Industries zu den zehn Textilbetrieben in Gujarat, von denen insgesamt 101 Beschäftigte im Rahmen einer Untersuchung von SÜDWIND, der Deutschen Kommission Justitia et Pax und der indischen Nichtregierungsorganisation PRAYAS zu den Arbeitsbedingungen in westindischen Textilbetrieben befragt wurden.

(Dr. Sabine Ferenschild, 4 Seiten)

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Make in India. Untersuchung zu Arbeitsbedingungen in westindischen Textilbetrieben

Art.-Nr.: 2016-16

Erscheinungsjahr: 2016

Make in India („Mach‘ es / Produzier‘ es in Indien“) – mit diesem Slogan wirbt die indische Regierung um internationale Investitionen, womit wiederum die indische Produktion angekurbelt werden soll. Unter welchen Arbeitsbedingungen dieses „Make in India“ im Textilsektor stattfindet, untersuchen SÜDWIND, PRAYAS und Justitia et Pax in der vorliegenden Studie.

Grundlage der Studie ist eine qualitative Befragung von etwas über 100 Beschäftigten aus zehn verschiedenen westindischen Textilbetrieben, die über ihre Arbeitsund Lebensbedingungen Auskunft geben. Gravierende Probleme in den Bereichen Arbeitszeiten, Entlohnung und Vereinigungsfreiheit wurden bei der Befragung festgestellt und in dieser Studie erläutert. Ebenso werden die Beziehungen der untersuchten Betriebe zu internationalen AuftraggeberInnen und Standardinitiativen in den Firmenporträts im Anhang dargestellt.

(Dr. Sabine Ferenschild, 32 Seiten)

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ab 1 Stück  5,00
ab 10 Stück  3,00

Make in India. Working Conditions in West-Indian Textile Companies

Art.-Nr.: 2016-12

Year of publication: 2016

On the occasion of a fact finding mission to Gujarat together with the Clean Clothes Campaign (Germany) and Südwind e.V. in January 2015 the German Commission for Justice and Peace got in touch with PRAYAS in India. Südwind e.V. and PRAYAS are two institutes doing investigative work on labour conditions in the informal economy. In 2015 and 2016 the authors Dr Sabine Ferenschild and Sudhir Katiyar produced two studies on labour conditions in the textile value chain, ‚Hard Work for Soft Fibres‘ and ‚Make in India‘. Both studies describe working conditions and labour rights violations in different stages of cotton production and processing.

(Dr. Sabine Ferenschild and others, 48 Pages)

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Folgen des Freihandels. Das Ende des Welttextilabkommens und die Auswirkungen auf die Beschäftigten

Art.-Nr.: 2016-03

Erscheinungsjahr: 2016

Die Frage nach Chancen und Grenzen eines globalisierten Freihandels wird derzeit in Deutschland kontrovers diskutiert. Während Teile der Wirtschaft und Akteure aus der Politik die Segnungen des freien Marktes nicht genug preisen können, sind Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften, Kulturschaffende sowie viele kleine und mittlere Unternehmen eher skeptisch. Für eine seriöse Diskussion über die Folgen des Freihandels ist es sinnvoll, einen Blick auf den seit 2005 weitgehend liberalisierten Weltmarkt für Textilien und Bekleidung zu werfen.

Die Arbeitsbedingungen der Näherinnen und Näher, die für Hungerlöhne die Kleidung der großen Textilmarken herstellen, verdeutlichen, dass Freihandel in der Regel nicht zum Nutzen aller Beteiligten funktioniert. Wohlstand ist für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den meisten Produktionsländern weiter eine Illusion. Nicht nur, weil die mageren Einkommen kaum zum Leben reichen, sondern auch wegen des oft mangelhaften Arbeitsschutzes und der daraus resultierenden Gefahren für Leib und Leben. Unglücke wie das von Rana Plaza oder der Brand bei Ali Enterprise sind nur die bekanntesten Beispiele. Die allermeisten Arbeitsunfälle schaffen es erst gar nicht in die Schlagzeilen unserer Medien. Diese Katastrophen machen auch die Verantwortung der großen Bekleidungsmarken deutlich. Sie profitieren mit hohen Gewinnmargen von der Ausbeutung der Beschäftigten und setzen mit ihrer Marktmacht den produzierenden Subunternehmen zu. Aufträge werden nur an die billigsten Produzenten an den billigsten Standorten vergeben. Soziale Kriterien spielen bei der Auswahl faktisch kaum eine Rolle.

Zehn Jahre nach dem Ende des Welttextilabkommens, mit dem Jahrzehnte der Regulierung des Handels für Textilien und Bekleidung zu Ende gingen, lenken Otto Brenner Stiftung und IG Metall mit der Förderung und der Veröffentlichung der hier vorliegenden Studie den Blick auf die Entwicklung der Arbeitsbedingungen in der globalen Textil- und Bekleidungsindustrie. Nach Vorgängerstudien aus den Jahren 2004 und 2009 fragt diese Untersuchung nun danach, wie sich die Handelsliberalisierung auf die Textil- und Bekleidungsindustrie sowie die Arbeitsbedingungen in sieben zentralen Produktionsländern ausgewirkt haben.

(Dr. Sabine Ferenschild u.a., 152 Seiten)

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PPP Vom fehlenden Nutzen der Freiwilligkeit. Soziale und ökologische Probleme in der globalen Bekleidungsproduktion und Ansätze zu ihrer Lösung

Art.-Nr.: 2015-30

Erscheinungsjahr: 2015

Einführung zur Struktur der Textilen Bekleidungsindustrie (TBI), Die Textile Kette: Soziale Probleme und Ökologische Probleme, Lösungsansätze

(Dr. Sabine Ferenschild, 27 Seiten)

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Tagungsdokumentation: Harte Arbeit für weiche Fasern. Ansätze zur Überwindung von Arbeitsrechtsverletzungen in der Baumwollproduktion

Art.-Nr.: 2015-24

Erscheinungsjahr: 2015

Unsere heutige Fachtagung ist aus der Sicht der Veranstalterinnen nicht das Ende eines Projekts, sondern ein Zwischenschritt auf dem größeren und längeren Weg zu durchgreifenden und überzeugenden Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in der Baumwollproduktion und der textilen Kette.

(Dr. Sabine Ferenschild u.a., 39 Seiten)

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