Trotz dieser Entwicklungen wird weiterhin Widerstand geleistet: Menschen setzen sich mutig und engagiert für Demokratie, Transparenz und Menschenrechte ein – lokal wie international vernetzt.
Der 13. Asientag im Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9–11, 50678 Köln, widmet sich diesen Herausforderungen und greift zentrale Fragestellungen auf:
Wie funktioniert strategische Medienarbeit unter autoritären Bedingungen?
Welche Rolle spielen feministische und intersektionale Perspektiven?
Und: Wie beeinflussen globale Lieferketten die Menschenrechtslage vor Ort?
Es erwarten Sie zahlreiche spannende Vorträge und Diskussionen.
Das vollständige Programm finden Sie auf der Website des Asienhauses oder im Veranstaltungsflyer.
Im Anschluss an den Fachtag findet ein Empfang zum 40-jährigen Jubiläum der Zeitschrift südostasien statt – mit Gesprächen, Rückblicken und einem geselligen Ausklang.
Wann & Wo?
Samstag, 5. Juli 2025 | 10:00 – 17:30 Uhr
Haus der Evangelischen Kirche, Kartäusergasse 9–11, 50678 Köln
Bei Fragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an: asientag(at)asienhaus.de
📞 Oder telefonisch unter: +49-221-71612113
Alle Infos finden Sie auch im Flyer zum 13. Asientag
Anmeldung zum Fachtag am 05.07
Die Anmeldung für den 13. Asientag und/oder die Jubiläumsfeier der südostasien erfolgt über ein Formular auf der Website des Asienhauses.
Anmeldeschluss ist der 1. Juli 2025.
🎟 Teilnahmebeitrag (inkl. Mittagessen):
20 € Solibeitrag / 12 € regulär / 5 € ermäßigt – zahlbar vor Ort.
Empfehlung: Ein besonderer Programmpunkt beleuchtet die politischen Herausforderungen rund um globale Wirtschaftsverflechtungen:
Panel: Menschenrechte in Rohstofflieferketten – Kann und will die EU noch progressiv sein
Clarenbach-Saal | 14:30–16:00 Uhr
Hier diskutiert Pablo Campos vom SÜDWIND-Institut gemeinsam mit Michael Reckordt (PowerShift e. V.) und Nadja Dorschner (Rosa-Luxemburg-Stiftung). Die Moderation übernimmt Bertram Lang (Kuratorium Stiftung Asienhaus).
Hintergrund & Themen:
Nach Jahren schrittweiser Fortschritte hin zu verbindlichen Sorgfaltspflichten für Unternehmen droht 2025 ein Rückschritt: Die Kehrtwende der USA, wachsender Widerstand in der EU (Stichwort „Omnibus“) und geopolitischer Druck – etwa durch China – stellen die menschenrechtliche Ausrichtung europäischer Politik auf die Probe.
Wie kann die EU in diesem Umfeld glaubwürdig bleiben? Und welche Handlungsspielräume bestehen für eine menschenrechtsorientierte Wirtschaftspolitik?