Publikationen

Fact Sheet Pulverfass Xinjiang. Ruhe und Stabilität für die neue Seidenstraße

Art.-Nr.: 2021-09

Erscheinungsjahr: 2021

Die Einhaltung von Arbeitsrechten muss Kernelement des globalen Infrastrukturprojekts „Neue Seidenstraße“ werden.

(Dr. Sabine Ferenschild, 4 Seiten)

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Fast Fashion auf der Seidenstraße. Von „Made in China“ zu „Managed by China“

Art.-Nr.: 2021-08

Erscheinungsjahr: 2021

Mit dem Begriff „Seidenstraße“ verbinden viele eine alte Handelsroute zwischen Europa und Asien aus lange vergangenen Zeiten. Doch neben der historischen Seidenstraße, die vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis zum 13. Jahrhundert die wichtigste Handelsverbindung zwischen Europa und Asien war, treibt die Volksrepublik China seit einigen Jahren ein global angelegtes Infrastrukturprojekt unter dem Namen „Neue Seidenstraße“ oder „Belt and Road Initiative“ voran. Außen- und wirtschaftspolitisch will China durch vielfältigere und bessere
Transportwege die globale Nachfrage nach chinesischen Produkten steigern, sich den Zugang zu Rohstoffen sichern und nicht zuletzt auch durch den Ausbau von Handelsverbindungen über Land das Risiko möglicher Blockaden von Seewegen (zum Beispiel durch die USA) minimieren. Für eine (noch) bessere Integration Chinas in globale Wertschöpfungsketten bildet die „Neue Seidenstraße“ also die infrastrukturelle Grundlage. Entlang der verschiedenen Routen werden Produktionszentren geschaffen, über die Rohstoffe, Vorprodukte und Endprodukte schneller und verlässlicher transportiert und mit den Zielmärkten verbunden werden können.
Die Studie zeigt, dass die chinesische Textilindustrie von der Neuen Seidenstraße“ profitiert, da Export und Import von Waren über bessere Handelswege erleichtert und chinesische Investitionen in die Textilindustrie der Partnerländer der Seidenstraße ermöglicht werden. Doch dies ist ein zweischneidiges Schwert. Wirtschaftliche Entwicklung, die sich die Regierung Kambodschas erhofft und in Xinjiang zu beobachten ist, trägt nur dann zu nachhaltiger Entwicklung bei, wenn Menschen- und Arbeitsrechte berücksichtigt, die lokalen Bevölkerungen beteiligt und auch gute Umweltstandards eingehalten werden.

(Dr. Sabine Ferenschild, 20 Seiten)

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ab 1 Stück 5.00
ab 10 Stück 3.00

Syntheseberich - Auswirkungen von COVID-19 auf die Textilindustrie

Art.-Nr.: 2020-31

Erscheinungsjahr: 2020

Der „Synthese-Bericht: Auswirkungen von COVID-19 auf die Textilindustrie“ stellt auf Grundlage einer systematischen Analyse bestehender Berichte konkrete Handlungsoptionen und Best Practices zusammen. Die Handlungsoptionen zeigen, wie Unternehmen negative Auswirkungen der COVID-19-Krise auf Arbeiter*innen in der Lieferkette vermeiden oder zumindest mildern können und so menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten nachkommen. Mit diesem Bericht will die Zivilgesellschaft im Textilbündnis die Diskussion über Lehren aus der COVID-19-Krise im Textilbündnis weiter anregen und zur Schärfung eines „neuen Normals“ in der textilen Lieferkette beitragen, in dem gute und transparente Geschäftsbeziehungen und nachhaltige Einkaufspraktiken dominieren. Der von Dr. Christian Scheper (Institut für Entwicklung und Frieden, Universität Duisburg-Essen) erstellte Bericht ist von den zivilgesellschaftlichen Vertreter*innen im Steuerungskreis des Textilbündnisses gemeinsam herausgegeben und beruht auf Überlegungen der weiteren Zivilgesellschaft im Textilbündnis. Der Bericht wurde erstellt mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

(Christian Scheper, i.A. von FEMNET, INKOTA und SÜDWIND, 51 Seiten)

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Chinas Neue Seidenstraße - Zwischen Angst und Hoffnung im Globalen Süden

Art.-Nr.: 2020-24

Erscheinungsjahr: 2020

Im Jahr 2013 verkündete der chinesische Präsident Xi Jinping bei Besuchen in Kasachstan und Indonesien einer großen Initiative zum Ausbau der regionalen Verbundenheit. Inspiriert von der legendären Seidenstraße bezeichnete er sie als „Neue Seidenstraße“. Sie ist ein ehrgeiziges Projekt zur Ankurbelung des internati­onalen Handels und der Investitionsströme zwischen China und den Ländern Zentralasiens, Osteuropas und Afrikas und soll auch den Aufstieg Chinas als globale Macht untermauern. Für die Länder des Globalen Südens bietet die Initiative sowohl Chancen als auch Risiken, die jedoch sehr unterschiedlich ausfallen können. So gibt es einerseits enorme makroökonomische Potenziale insbesondere für einige Länder mit mittleren Einkommen in der ASEAN Region. Andererseits drohen Länder mit niedrigen Einkommen, schwachen Institutionen und korrupten Regierungen durch die chinesische Infrastrukturfinanzierung aber auch in eine Schuldenfalle zu geraten. Weitere Probleme umfassen die negativen ökologischen Folgen vieler Infrastrukturprojekte der BRI oder mangelnde Sozialstandards.

(Dr. Pedro Morazán, 32 Seiten)

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Fact Sheet: Der Globale Süden am Scheideweg der Neuen Seidenstraße

Art.-Nr.: 2020-23

Erscheinungsjahr: 2020

Im Jahr 2013 verkündete der chinesische Prä­sident Xi Jinping die Entstehung einer „Belt and Road Initiative“ (BRI), um die regionale Verbundenheit für eine bessere Zukunft auszubau­en. Inspiriert von der legendären 6400 km langen Seidenstraße, die seit der Antike das Reich der Mitte mit Europa verband und die nicht nur der Handel mit Seide prägte, bezeichnete er die BRI als Neue Seidenstraße. Die BRI wurde von Beginn an als ein ehrgeiziges Projekt zur Ankurbelung des interna-tionalen Handels und der Investitionsströme ange­kündigt. Inzwischen besteht aber auch kein Zweifel daran, dass mit Hilfe der Neuen Seidenstraße nicht nur wirtschaftliche, sondern auch geopolitische und militärische Ziele erreicht werden sollen. China ist eine aufstrebende globale Macht geworden. Die Neue Seidenstraße hat schon jetzt erhebliche Aus­wirkungen auf den Globalen Süden.

(Dr. Pedro Morazán, 4 Seiten)

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PPP Lohn zum Leben. Beispiel Indonesien.

Art.-Nr.: 2019-29

Erscheinungsjahr: 2019

Am Beispiel von Indonesien, eine der zehn größten Exportnationen für Bekleidung weltweit, geht SÜDWIND
in mehreren Publikationen der Frage nach, was ein „Lohn zum Leben“ dort bedeuten würde und welche Wege von der dort vorherrschenden Entlohnung auf Mindestlohnniveau zu existenzsichernden Löhnen führen können.

(Dr. Sabine Ferenschild, 16 Seiten)

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Wege zu existenzsichernden Löhnen. Das Beispiel Indonesien

Art.-Nr.: 2019-13

Erscheinungsjahr: 2019

Indonesien gehört zu den zehn größten Exportnationen von Bekleidung weltweit. Wären die Löhne in der Textil- und Bekleidungsindustrie existenzsichernd, wäre ein großer Schritt zur Erreichung des UN-Nachhaltigkeitsziels „menschenwürdige Arbeit“ getan. Ein
Blick in die realen Bedingungen in der indonesischen Textil- und Bekleidungsindustrie zeigt, dass die meisten ArbeiterInnen nur Mindestlöhne verdienen, von denen die Beschäftigten und ihre Familien nicht menschenwürdig leben können. Wie aber könnten existenzsichernde Löhne durchgesetzt werden?

Die Studie stellt verschiedene Ansätze vor, angefangen beim Protokoll für Vereinigungsfreiheit über globale Rahmenabkommen bis zu den Ansätzen des deutschen Bündnisses für Nachhaltige Textilien.


(Dr. Sabine Ferenschild, 28 Seiten)

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Wünsche für die Zukunft. Was ExpertInnen der ILO empfehlen

Art.-Nr.: 2018-33

Erscheinungsjahr: 2018

Herzlichen Glückwunsch, ILO! Im Jahr 2019 feiert die Internationale Arbeitsorganisation (International Labour Organisation - ILO) ihren 100. Geburtstag.
Zum bevorstehenden Jubiläum hat SÜDWIND bereits mehrere Studien und Fact Sheets veröffentlicht und schließt diese Reihe nun mit „Wünschen für die Zukunft“ der ILO ab.

Während die vorherigen Veröffentlichungen auf die Geschichte, die Struktur, die Erfolge, aber auch die Fehlschläge der ILO blickten, widmet sich die vorliegende Veröffentlichung also dem Blick in die Zukunft und der Frage nach den größten Herausforderungen.

Mit den Beiträgen internationaler ExpertInnen in dieser Publikation wollen wir Stimmen zu Gehör bringen, die auf noch Fehlendes und auf notwendige zukünftige Weichenstellungen hinweisen.

Denn die ILO steht vor großen Herausforderungen: Nach wie vor sind die Arbeitswelten in formelle und informelle Bereiche gespalten. ArbeitsmigrantInnen erleben überall auf der Welt, dass sie ihrer Rechte beraubt werden. Nicht einmal die Kernarbeitsnormen der ILO, die als Menschenrechte bei der Arbeit gelten, konnten bisher überall durchgesetzt werden, geschweige denn existenzsichernde Löhne.

Für neue Herausforderungen wie die Arbeitsformen, die im Zuge der Digitalisierung entstehen oder wegfallen, müssen Antworten gefunden werden, damit aus dem technologischen Fortschritt ein sozialer Fortschritt für alle wird. Auf diese und weitere Aspekte und Herausforderungen gehen die folgenden Beiträge ein, für die die HerausgeberInnen verschiedene AutorInnen aus Europa, Asien und Afrika gewonnen haben.

Die vorliegende Publikation erscheint nahezu gleichzeitig auf Deutsch, herausgegeben vom SÜDWIND-Institut, und auf Englisch, herausgegeben von der Deutschen Kommission Justitia et Pax. Sie bietet allen Interessierten hoffentlich Gedankenanstöße und Impulse für nötige künftige Weichenstellungen in der ILO.

(Dr. Sabine Ferenschild, 36 Seiten)

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ab 1 Stück 5.00
ab 10 Stück 3.00

PPP Recht auf menschenwürdige Arbeit – Unternehmensverantwortung in der Textilindustrie

Art.-Nr.: 2018-31

Erscheinungsjahr: 2018

Arbeitsrechte als Menschenrechte, Wie verbindlich ist das ILO-Recht? Ratifizierungen der Kernarbeitsnormen durch Mitgliedsstaaten, Ratifikationen der Kernarbeitsnormen durch die zehn ständigen Mitglieder des Verwaltungsrates, Deutschland und die ILO, Arbeitsrechte in globalen Wertschöpfungsketten, Instrumente

(Dr. Sabine Ferenschild, 7 Seiten)

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Fact Sheet: Nur Papiertiger? Indonesien und Kollektivverhandlungen

Art.-Nr.: 2018-29

Erscheinungsjahr: 2018

Existenzsichernde Löhne sind ein zentrales Element menschenwürdiger Arbeit. In den Ländern des Globalen Südens allerdings kann ein großer Teil der Beschäftigten vom hart erarbeiteten Lohn nicht menschenwürdig leben. Dies gilt auch für die Beschäftigten der Textil- und Bekleidungsindustrie, die zwar in der Regel auf dem Niveau staatlicher Mindestlöhne entlohnt werden. Diese Mindestlöhne reichen aber meist nur dann zum Überleben, wenn sie durch zahllose Überstunden aufgestockt oder durch ein zweites Einkommen in der Familie ergänzt werden. Am Beispiel von Indonesien, einer der zehn größten Exportnationen für Bekleidung weltweit, wird SÜDWIND in mehreren Fact Sheets und einer Studie der Frage nachgehen, welche Wege dort von eben diesen Mindestlöhnen zu existenzsichernden Löhnen führen können. In diesem Fact Sheet blicken wir auf das Recht auf Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen, das eine entscheidende Voraussetzung für die Durchsetzung existenzsichernder Löhne ist.

(Dr. Sabine Ferenschild, 6 Seiten)

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