Publikationen

Zertifiziert - und dann ist alles gut?

Art.-Nr.: 2021-16

Erscheinungsjahr: 2021

Weltweit arbeiten viele Millionen Menschen auf Baumwollfeldern. Sie tun dies in der Regel ohne Arbeitsverträge oder Gesundheitsschutz, auf mit Pestiziden belasteten Feldern, zu niedrigsten Löhnen bei überlangen Arbeitszeiten, um sich und ihre Familien zu ernähren. Verbraucher*innen, die sich nicht damit abfinden wollen, dass die Baumwolle im T-Shirt oder in der Bettwäsche unter Verletzung von Umweltschutz und Arbeitsrechten angebaut wird, können aktuell nur auf zertifizierte Baumwolle aus einem Nachhaltigkeitsstandard zurückgreifen.

(Sabine Ferenschild, 8 Seiten)

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EU-Afrika-Partnerschaft auf neuen Wegen. Plädoyer für die Förderung innerafrikanischer Wertschöpfung

Art.-Nr.: 2021-14

Erscheinungsjahr: 2021

Afrika und Europa sind unmittelbare Nachbarn, die durch eine gemeinsame Geschichte verbunden sind, durch Kolonisierung und
wirtschaftliche Ausbeutung, aber auch durch einen starken kulturellen Austausch gekennzeichnet ist. Heute teilen beide Regionen gemeinsame Werte und Interessen, Afrika ist für die EU von strategischer Bedeutung und umgekehrt. Der Wunsch nach einer neuen strategischen Partnerschaft ist auf beiden Seiten sicher ernst gemeint.

(Irene Knoke, 43 Seiten)

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Fact Sheet Pulverfass Xinjiang. Ruhe und Stabilität für die neue Seidenstraße

Art.-Nr.: 2021-09

Erscheinungsjahr: 2021

Die Einhaltung von Arbeitsrechten muss Kernelement des globalen Infrastrukturprojekts „Neue Seidenstraße“ werden.

(Dr. Sabine Ferenschild, 4 Seiten)

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Fast Fashion auf der Seidenstraße. Von „Made in China“ zu „Managed by China“

Art.-Nr.: 2021-08

Erscheinungsjahr: 2021

Mit dem Begriff „Seidenstraße“ verbinden viele eine alte Handelsroute zwischen Europa und Asien aus lange vergangenen Zeiten. Doch neben der historischen Seidenstraße, die vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis zum 13. Jahrhundert die wichtigste Handelsverbindung zwischen Europa und Asien war, treibt die Volksrepublik China seit einigen Jahren ein global angelegtes Infrastrukturprojekt unter dem Namen „Neue Seidenstraße“ oder „Belt and Road Initiative“ voran. Außen- und wirtschaftspolitisch will China durch vielfältigere und bessere
Transportwege die globale Nachfrage nach chinesischen Produkten steigern, sich den Zugang zu Rohstoffen sichern und nicht zuletzt auch durch den Ausbau von Handelsverbindungen über Land das Risiko möglicher Blockaden von Seewegen (zum Beispiel durch die USA) minimieren. Für eine (noch) bessere Integration Chinas in globale Wertschöpfungsketten bildet die „Neue Seidenstraße“ also die infrastrukturelle Grundlage. Entlang der verschiedenen Routen werden Produktionszentren geschaffen, über die Rohstoffe, Vorprodukte und Endprodukte schneller und verlässlicher transportiert und mit den Zielmärkten verbunden werden können.
Die Studie zeigt, dass die chinesische Textilindustrie von der Neuen Seidenstraße“ profitiert, da Export und Import von Waren über bessere Handelswege erleichtert und chinesische Investitionen in die Textilindustrie der Partnerländer der Seidenstraße ermöglicht werden. Doch dies ist ein zweischneidiges Schwert. Wirtschaftliche Entwicklung, die sich die Regierung Kambodschas erhofft und in Xinjiang zu beobachten ist, trägt nur dann zu nachhaltiger Entwicklung bei, wenn Menschen- und Arbeitsrechte berücksichtigt, die lokalen Bevölkerungen beteiligt und auch gute Umweltstandards eingehalten werden.

(Dr. Sabine Ferenschild, 20 Seiten)

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ab 1 Stück 5.00
ab 10 Stück 3.00

Syntheseberich - Auswirkungen von COVID-19 auf die Textilindustrie

Art.-Nr.: 2020-31

Erscheinungsjahr: 2020

Der „Synthese-Bericht: Auswirkungen von COVID-19 auf die Textilindustrie“ stellt auf Grundlage einer systematischen Analyse bestehender Berichte konkrete Handlungsoptionen und Best Practices zusammen. Die Handlungsoptionen zeigen, wie Unternehmen negative Auswirkungen der COVID-19-Krise auf Arbeiter*innen in der Lieferkette vermeiden oder zumindest mildern können und so menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten nachkommen. Mit diesem Bericht will die Zivilgesellschaft im Textilbündnis die Diskussion über Lehren aus der COVID-19-Krise im Textilbündnis weiter anregen und zur Schärfung eines „neuen Normals“ in der textilen Lieferkette beitragen, in dem gute und transparente Geschäftsbeziehungen und nachhaltige Einkaufspraktiken dominieren. Der von Dr. Christian Scheper (Institut für Entwicklung und Frieden, Universität Duisburg-Essen) erstellte Bericht ist von den zivilgesellschaftlichen Vertreter*innen im Steuerungskreis des Textilbündnisses gemeinsam herausgegeben und beruht auf Überlegungen der weiteren Zivilgesellschaft im Textilbündnis. Der Bericht wurde erstellt mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

(Christian Scheper, i.A. von FEMNET, INKOTA und SÜDWIND, 51 Seiten)

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Chinas Neue Seidenstraße - Zwischen Angst und Hoffnung im Globalen Süden

Art.-Nr.: 2020-24

Erscheinungsjahr: 2020

Im Jahr 2013 verkündete der chinesische Präsident Xi Jinping bei Besuchen in Kasachstan und Indonesien einer großen Initiative zum Ausbau der regionalen Verbundenheit. Inspiriert von der legendären Seidenstraße bezeichnete er sie als „Neue Seidenstraße“. Sie ist ein ehrgeiziges Projekt zur Ankurbelung des internati­onalen Handels und der Investitionsströme zwischen China und den Ländern Zentralasiens, Osteuropas und Afrikas und soll auch den Aufstieg Chinas als globale Macht untermauern. Für die Länder des Globalen Südens bietet die Initiative sowohl Chancen als auch Risiken, die jedoch sehr unterschiedlich ausfallen können. So gibt es einerseits enorme makroökonomische Potenziale insbesondere für einige Länder mit mittleren Einkommen in der ASEAN Region. Andererseits drohen Länder mit niedrigen Einkommen, schwachen Institutionen und korrupten Regierungen durch die chinesische Infrastrukturfinanzierung aber auch in eine Schuldenfalle zu geraten. Weitere Probleme umfassen die negativen ökologischen Folgen vieler Infrastrukturprojekte der BRI oder mangelnde Sozialstandards.

(Dr. Pedro Morazán, 32 Seiten)

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ab 1 Stück 5.00
ab 10 Stück 3.00

Fact Sheet: Der Globale Süden am Scheideweg der Neuen Seidenstraße

Art.-Nr.: 2020-23

Erscheinungsjahr: 2020

Im Jahr 2013 verkündete der chinesische Prä­sident Xi Jinping die Entstehung einer „Belt and Road Initiative“ (BRI), um die regionale Verbundenheit für eine bessere Zukunft auszubau­en. Inspiriert von der legendären 6400 km langen Seidenstraße, die seit der Antike das Reich der Mitte mit Europa verband und die nicht nur der Handel mit Seide prägte, bezeichnete er die BRI als Neue Seidenstraße. Die BRI wurde von Beginn an als ein ehrgeiziges Projekt zur Ankurbelung des interna-tionalen Handels und der Investitionsströme ange­kündigt. Inzwischen besteht aber auch kein Zweifel daran, dass mit Hilfe der Neuen Seidenstraße nicht nur wirtschaftliche, sondern auch geopolitische und militärische Ziele erreicht werden sollen. China ist eine aufstrebende globale Macht geworden. Die Neue Seidenstraße hat schon jetzt erhebliche Aus­wirkungen auf den Globalen Süden.

(Dr. Pedro Morazán, 4 Seiten)

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Flyer: Baumwolle – bio und fair

Art.-Nr.: 2020-22

Erscheinungsjahr: 2020

Dieses Infoblatt für Großverbraucher (kirchl. Einrichtungen, Hotels …) regt zur Integration von bio-fairer Baumwolle in die Beschaffung von Textilien an. Der Flyer kann in gedruckter Form bei SÜDWIND bestellt werden.

(Sabine Ferenschild)

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PPP Lohn zum Leben. Beispiel Indonesien.

Art.-Nr.: 2019-29

Erscheinungsjahr: 2019

Am Beispiel von Indonesien, eine der zehn größten Exportnationen für Bekleidung weltweit, geht SÜDWIND
in mehreren Publikationen der Frage nach, was ein „Lohn zum Leben“ dort bedeuten würde und welche Wege von der dort vorherrschenden Entlohnung auf Mindestlohnniveau zu existenzsichernden Löhnen führen können.

(Dr. Sabine Ferenschild, 16 Seiten)

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Wege zu existenzsichernden Löhnen. Das Beispiel Indonesien

Art.-Nr.: 2019-13

Erscheinungsjahr: 2019

Indonesien gehört zu den zehn größten Exportnationen von Bekleidung weltweit. Wären die Löhne in der Textil- und Bekleidungsindustrie existenzsichernd, wäre ein großer Schritt zur Erreichung des UN-Nachhaltigkeitsziels „menschenwürdige Arbeit“ getan. Ein
Blick in die realen Bedingungen in der indonesischen Textil- und Bekleidungsindustrie zeigt, dass die meisten ArbeiterInnen nur Mindestlöhne verdienen, von denen die Beschäftigten und ihre Familien nicht menschenwürdig leben können. Wie aber könnten existenzsichernde Löhne durchgesetzt werden?

Die Studie stellt verschiedene Ansätze vor, angefangen beim Protokoll für Vereinigungsfreiheit über globale Rahmenabkommen bis zu den Ansätzen des deutschen Bündnisses für Nachhaltige Textilien.


(Dr. Sabine Ferenschild, 28 Seiten)

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