Publikationen

Profit mit Nachhaltigkeit. Die Rolle der Privatwirtschaft in Entwicklungsländern

Art.-Nr.: 2017-25

Erscheinungsjahr: 2017

Zur Umsetzung der „Agenda 2030 – Nachhaltige Entwicklungsziele (SDG)“ erlangt der Privatsektor eine immer größere Bedeutung, auch für die Länder im Süden. Investitionen von Konzernen und Unternehmen in Entwicklungsländern werden von der öffentlichen Hand unterstützt. Verschiedene Kooperationsformen haben sich hierfür bereits etabliert. Doch wie kann unter der Zielsetzung von Profit- und Umsatzsteigerung garantiert werden, dass auch die ärmere Bevölkerung von Kooperationen zwischen Privatwirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit profitiert? Die Studie untersucht zunächst, wie groß der Bedarf an zusätzlichen Finanzressourcen ist und welche SDG für eine privatwirtschaftliche Beteiligung von besonderer Relevanz sind. Darüber hinaus sollen aber auch Entwicklungspotenziale in den armen Ländern selbst identifiziert werden. Um diese zu stärken, braucht es oft andere Rezepte als allein die Mobilisierung ausländischen Kapitals für Investitionen in den Entwicklungsländern. Vor diesem Hintergrund werden die verschiedenen Kooperationsformen zwischen der öffentlichen Hand und dem Privatsektor kritisch beleuchtet.

(Dr. Pedro Morazán, 44 Seiten)

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Tagungsdokumentation: Klimafinanzierung durch private und institutionelle Anleger in Deutschland. Hürden und Chancen

Art.-Nr.: 2017-17

Erscheinungsjahr: 2017

SÜDWIND erhielt in den vergangenen Jahren wiederholt Anfragen nach Möglichkeiten für private Investoren, in Klimaprojekte in Entwicklungsländer zu investieren. Nach zahlreichen Gesprächen mit Fachleuten aus den Bereichen der Entwicklungsfinanzierung und den Alternativ- und Kirchenbanken sowie in Anbetracht des Ergebnisses dieses ExpertInnen-Workshops kommen wir nun zu dem Schluss, dass es derzeit nicht möglich ist, in Deutschland derartige Geldanlageprodukte aufzulegen.

(Antje Schneeweiß, 6 Seiten)

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PPP REDD+ Maßstab für den Klimaschutz?

Art.-Nr.: 2017-15

Erscheinungsjahr: 2017

Inhalt: REDD+ - das Konzept, Streitpunkte bei REDD+, REDD+ - Chancen und Grenzen

(Irene Knoke, 15 Seiten)

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Fact Sheet: REDD+ als neues Instrument nachhaltiger Waldwirtschaft

Art.-Nr.: 2017-10

Erscheinungsjahr: 2017

REDD steht für „Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation“ (Verringerung von Emissionen aus Entwaldung und Waldschädigung) und ist zu einem wichtigen Bestandteil des internationalen Klimavokabulars geworden. Das Instrument versucht, auf den voranschreitenden Waldverlust Einfluss zu nehmen und den Treibhausgasausstoß dadurch zu verringern, dass vor allem tropische Regenwälder besser geschützt werden. Neben der Verringerung von CO2–Emissionen aus Entwaldung und Schädigung von Wäldern (dem eigentlichen Kernstück des Instrumentes) gehören zu den Maßnahmen auch der Erhalt und die Erhöhung der Biomasse von Wäldern und die nachhaltige Waldbewirtschaftung (das Plus aus REDD+).

(Irene Knoke, Dr. Pedro Morazán, 4 Seiten)

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Ein neuer Maßstab für den Klimaschutz? REDD+ als Instrument für nachhaltiges Waldmanagement

Art.-Nr.: 2017-05

Erscheinungsjahr: 2017

Ein effektiver Waldschutz ist für die Erreichung der weltweiten Klimaziele und die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5°C von großer Bedeutung. Auch wenn die Entwaldungsrate in den letzten Jahren rückläufig war und der Anteil des Wald- und Forstsektors an den weltweiten CO2-Emissionen abgenommen hat, ist der Waldverlust vor allem in den Tropen noch immer besorgniserregend. Einer der wichtigsten Treiber ist hier die Agroindustrie, die in weiten Teilen auch für den Export nach Deutschland produziert. REDD+ ist der Versuch einer offiziellen Antwort auf den weiter voranschreitenden Waldverlust. Die Abkürzung steht für „Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation“ (Verringerung von Emissionen aus Entwaldung und Waldschädigung). Mit Hilfe von REDD+ sollen Entwicklungsländer ermuntert werden, durch verbesserten Waldschutz und vermiedene Entwaldung einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Können sie nachweisen, dass sie den Wald erfolgreich geschützt haben, erhalten sie von den Industrienationen Geld für jede Tonne reduziertes CO2. Das soll den finanziellen Anreiz für den Schutz der Wälder und deren finanzielles Gewicht in wirtschaftlichen Entscheidungsprozessen erhöhen.

Doch so einfach die Idee klingen mag, so komplex und umstritten ist die Umsetzung. Vor allem die Frage der Finanzierung wird kontrovers diskutiert. Der Ansatz, REDD+-Maßnahmen über Emissionszertifikate für den internationalen Kohlenstoffmarkt zu finanzieren, stößt auf Kritik. Unterschiedlich wird auch die Frage bewertet, wie die in den Waldgebieten lebenden, oft indigenen Gemeinden einbezogen werden sollen. Trotz Schutzklauseln werden sie oft in ihren Rechten zur Nutzung der Wälder eingeschränkt. Der Erfolg von REDD+ wird sich letztlich aber auch daran messen lassen müssen, ob das Instrument in der Lage ist, die größten Treiber der Entwaldung, allen voran die Agroindustrie, in die Schranken zu weisen.

(Irene Knoke, Dr. Pedro Morazán, 24 Seiten)

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PPP Klimafinanzierung nach Paris

Art.-Nr.: 2016-48

Erscheinungsjahr: 2016

Inhalt: Klimawandel und Entwicklungsländer, Das Abkommen von Paris, Bewertung, Ausblick

(Irene Knoke, 18 Seiten)

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Klimafinanzierung gestalten. Damit Armutsbekämpfung nicht zurückbleibt.

Art.-Nr.: 2016-43

Erscheinungsjahr: 2016

Seit in den internationalen Klimaverhandlungen vereinbart wurde, dass die Industrienationen bis zum Jahr 2020 jährlich 100 Mrd. US-Dollar für klimarelevante Maßnahmen in Entwicklungsländern bereitstellen sollen, ist die internationale Klimafinanzierung deutlich angestiegen. In aller Regel werden diese Mittel auch auf die internationale Entwicklungsfinanzierung angerechnet. Eine effiziente Nutzung dieser Mittel muss dabei auch Armutsbekämpfung und allgemeine Entwicklung berücksichtigen und sogar ins erweiterte Zentrum ihrer Bemühungen stellen. Das bedeutet, dass zum Beispiel neue Technologien für den Klimaschutz kohlenstoffarmes Wachstum erzeugen muss, das Arme in Lohn und Brot bringt, ihnen Zugang zu sauberer Energie gewährt oder bei geringerem Treibhausgasausstoß ihre Produktivität erhöht.

Auch die Rolle des Privatsektors bei der internationalen Klimafinanzierung muss kritisch hinterleuchtet werden. Angesichts knapper Kassen ist der Hang groß, in erheblichem Maße auch private Mittel zur Erfüllung der internationalen Vereinbarungen heranzuziehen. Hier gilt es, die kritischen Aspekte nicht nur mit Blick auf Sozialstandards und Menschenrechte im Auge zu behalten. Die vorliegende Studie zeigt diese Probleme auf und geht der Frage nach, welche qualitativen Aspekte Klimafinanzierung verstärkt in den Mittelpunkt rücken sollte, damit die Effizienz der Mittel verbessert und vor allem auch die Anbindung an die Herausforderungen der Armutsbekämpfung gesteigert werden.

(Irene Knoke, 24 Seiten)

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ab 10 Stück  3,00

Fact Sheet: Green Economy und Klimafinanzierung – das 100-Milliarden-Dollar-Versprechen

Art.-Nr.: 2015-29

Erscheinungsjahr: 2015

Der vom Menschen verursachte Klimawandel und die Verknappung natürlicher Ressourcen haben die Grenzen der gegenwärtigen kohlenstoffabhängigen Wirtschaft (Brown Economy) aufgezeigt. Als möglicher Lösungsansatz wird ihr von Seiten der Politik und der Wissenschaft oft die Green Economy (ökologisches Wirtschaften) gegenübergestellt und diskutiert. Eine solche Dekarbonisierung der Weltwirtschaft soll dazu beitragen, dass künftiges Wirtschaften mit möglichst wenigen Umweltrisiken einhergeht und dabei die zunehmende Ressourcenknappheit berücksichtigt wird. Green Economy muss jedoch mehr beinhalten als die Erhöhung der Ressourcen- und Energieeffizienz. Sie soll auch zu mehr sozialer Gerechtigkeit beitragen.

(Irene Knoke, 4 Seiten)

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Strengthening LRRD in the EU's financing instruments

Art.-Nr.: 2012-30

Year of publication: 2012

Linking Relief, Rehabilitation and Development (LRRD) tries to harmonize short-term relief and long-term development through effective political and financial coordinating mechanisms. Within the current EU legislative framework, LRRD is broadly considered in the Humanitarian Aid Instrument, whereas the Development Cooperation Instrument (DCI) is characterized by a less systematic commitment to LRRD. The Instrument for Stability was designed as a more flexible instrument that also opens up opportunities for LRRD but it is mainly security driven and has failed to convince practitioners of its LRRD value.  

The analysis of the actual implementation of the European LRRD concept in different partner countries and crisis situations shows that, despite some progress made in recent years, the funding gap in the grey area between relief and development still exists and the coordination and enhancement of LRRD activities is far from being institutionalised.  In the light of the 2014-2020 MFF and the new DCI, the study gives suggestions regarding the legal basis, financing options and general recommendations for the EU’s strategic framework on LRRD. Amongst others, additional resources are needed for LRRD, which should be seen as an approach rather than an option in geographical instruments and respective provisions should be made explicit in Country Strategy Papers.

(Dr. Pedro Morazán, Irene Knoke and others, 53 Pages)

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Climate Change Financing: The concept of additionality

Art.-Nr.: 2012-29

Year of publication: 2012

Due to considerable overlaps between development and climate finance and the danger that funding is diverted from existing development assistance it would be important to define a baseline against which additionality can be measured. So far, no internationally agreed definition exists. The EU could step forward and come to a common approach even if this might temporarily disadvantage Member States under the current reporting practice. Any such definition should build on the commitment to raise ODA levels to 0.7 % of GNI by 2015.

Although incentives are strong to try and count in as much private finance as possible, climate finance should come predominantly from public sources. Especially instruments using public funding to “leverage” private funds should be seen with caution. The funding commitments can be met, but they will likely require a wide range of innovative instruments for new financing to be put in place. Due to the overlaps, climate and development activities should be integrated as far as possible at the operational level. Despite a considerable increase of climate related financing in the proposal for the new instrument for Development Cooperation, it is not clear as to what extent these funds are additional. Therefore, additionality of climate finance should be clearly defined also in the DCI regulations.

(Irene Knoke, 39 Pages)

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