Publikationen

Entwicklungsfinanzierung: alte Versprechen und neue Wege

Art.-Nr.: 2011-18

Erscheinungsjahr: 2011

Das vorliegende Hintergrundpapier gibt einen Überblick über unterschiedliche Instrumente, die sich gegenwärtig in der Diskussion befinden, und bewertet diese aus zivilgesellschaftlicher Perspektive. Berücksichtigt werden dabei auch neue Erfordernisse zur Finanzierung von Anpassungsmaßnahmen sowie zur Bekämpfung des Klimawandels. Das Papier nimmt außerdem eine Einordnung innovativer Finanzierungsinstrumente vor dem Hintergrund der bisherigen ODA-Entwicklungen vor. In einem Ausblick wird schließlich diskutiert, welche Rahmenbedingungen erforderlich sind, damit innovative Finanzierungsinstrumente tatsächlich in den Dienst von Entwicklung gestellt werden können.

(Irene Knoke, Dr. Pedro Morazán, 36 Seiten)

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Taz-Beilage: Wer soll das bezahlen? Drei Krisen, eine Ursache!

Art.-Nr.: 2010-15

Erscheinungsjahr: 2010

SÜDWIND hat im letzten Jahr die Auswirkungen der drei großen globalen Krisen unserer Zeit auf die Entwicklungsländer analysiert. Dabei haben wir deutlich gemacht: Alle drei Krisen treffen die Armen besonders stark, obwohl sie nicht zu deren Entstehen beigetragen haben. Wenn die Entwicklungsländer mit zusätzlichen Kosten zur Anpassung oder Abfederung solcher Krisen konfrontiert sind, brauchen sie auch neue Finanzierungsmöglichkeiten.

Wir zeigen Möglichkeiten auf, wie durch innovative Instrumente genügend Geld bereit stünde, um die Kosten der Krisen zu bezahlen. Dafür fordern wir ein neues Entwicklungsmodell, das den Mensch in den Mittelpunkt stellt, in dem die Finanzmärkte der Realwirtschaft dienen und die Wirtschaft den Menschen. Wir fordern auch den Mut der Politik, bereits diskutierte oder existierende Finanzierungsinstrumente umzusetzen oder auszuweiten.

(4 Seiten)

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Wer soll das bezahlen? Klimakrise. Nahrungsmittelkrise. Finanzmarktkrise

Art.-Nr.: 2010-07

Erscheinungsjahr: 2010

Drei große Krisen haben die Weltgemeinschaft in den vergangenen Jahren mehr und mehr herausgefordert: Die Klimakrise, die Nahrungsmittelkrise und zuletzt die Finanzmarktkrise. Dabei wird deutlich, dass die Entwicklungsländer von allen Krisen absolut oder relativ zu ihrer Wirtschaftsleistung sehr viel stärker betroffen sind als der reiche Norden, obwohl sie zu ihren Ursachen kaum etwas beigetragen haben. Zudem gefährden die Auswirkungen der Krisen die Erreichung der Millennium Entwicklungsziele.

Hohe Kosten werden zur Bewältigung und armutsorientierten Abfederung der Krisen in den kommenden Jahren auf die Entwicklungsländer zukommen. Als Hauptverursacher der Krisen steht der Norden dabei in der Pflicht, die armen Länder auf diesen Kosten nicht sitzen zu lassen und gleichzeitig seine internationale Verpflichtung zur Armuts- und Hungerbekämpfung einzuhalten. Doch wie soll das alles bezahlt werden? Zahlreiche Vorschläge liegen auf dem Tisch, die bei dem entsprechenden politischen Willen weit mehr als die nötigen Summen bereitstellen könnten.

(Irene Knoke, 68 Seiten)

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Anzahl Preis
ab 1 Stück  5,00
ab 10 Stück  3,00

Die Armen tragen der Reichen Last. Auswirkungen des Klimawandels auf die Entwicklungsländer

Art.-Nr.: 2009-11

Erscheinungsjahr: 2009

Es besteht kein Zweifel mehr: Die Erde erwärmt sich immer mehr, und diese Erwärmung hat sich in den vergangenen Jahrzehnten eher noch beschleunigt. Obgleich die Hauptverursacher des Klimawandels im Norden sitzen, treten die Auswirkungen am bedrohlichsten schon heute in den Entwicklungsländern auf. Dort werden Existenzen gefährdet und langjährige Entwicklungsprozesse zurückgeworfen.

Als Hauptverursacher des Klimawandels haben wir eine moralische Verpflichtung, nicht nur unsere eigenen Emissionen drastisch zu reduzieren, sondern auch die Menschen im Süden darin zu unterstützen, die Auswirkungen des Klimawandels zu bewältigen und einen nachhaltigen Entwicklungspfad einzuschlagen. Gerade im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit wird es in Zukunft verstärkt darauf ankommen, Armutsbekämpfung, Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel stärker miteinander zu verknüpfen.

Nach einer kurzen Einführung in Ausmaß und Auswirkung des Klimawandels legt die vorliegende Broschüre daher einen Schwerpunkt auf die Herausforderungen, die sich dabei für die Entwicklungszusammenarbeit ergeben. In einem weiteren Kapitel werden Vorschläge vorgestellt, wie das globale Gerechtigkeitsproblem sowohl im Bereich der Reduzierungen von Treibhausgasen als auch im Bereich der Finanzierung von Anpassungsmaßnahmen in Entwicklungsländern angegangen werden kann. Der Broschüre ist eine CD mit zahlreichen Hintergrundinformationen und Hinweisen auf weitere Links beigefügt.

(Irene Knoke, 28 Seiten)

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Klimaschutz in der Partnerschaftsarbeit. Der projektbasierte Emissionshandel als Finanzierungsoption?

Art.-Nr.: 2009-06

Erscheinungsjahr: 2009

Die Auswirkungen des Klimawandels sind in vielen Ländern des Südens bereits bittere Realität: veränderte Wetterphänomene, zunehmende Klimakatastrophen oder steigende Meeresspiegel, all das bedroht nicht nur viele Menschen in den Entwicklungsländern, es besteht auch die Gefahr, dass jahrelange Entwicklungsbemühungen zunichte gemacht werden. Daher wird es in Zukunft auch für viele Partnerschaftsgruppen verstärkt darauf ankommen, die Herausforderungen des Klimawandels in ihre Arbeit aufzunehmen. Die Hauptverursacher des Klimawandels sind zweifelsohne wir hier im Norden. Daher stehen Bewusstseinsbildung, ein Überdenken des eigenen Lebensstils und Handeln für aktiven Klimaschutz ganz oben auf der Tagesordnung.

Hintergründe für die Behandlung des Themas finden sich in dem ebenfalls bei SÜDWIND erschienen Schwerpunktheft zum Klimawandel, der eine CD beigefügt ist mit zahlreichen Informationen und weiteren Hinweisen auf Materialien. Wer darüber hinaus mit dem Partner aktiv werden möchte, der findet vielleicht in diesem Heft Anregungen. Es ist für engagierte Partnerschaftsgruppen gedacht, die bereits gute Erfahrungen in der Projektarbeit mit ihren Partnern gemacht haben. Für sie bietet möglicherweise der projektbasierte Emissionshandel („Clean Development Mechanism“) eine Möglichkeit, ambitionierte Klimaschutzprojekte auch im Süden durchzuführen. Kann dieses Instrument helfen, solche Projekte umzusetzen und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen? Welche Erfahrungen wurden damit gemacht und welche Voraussetzungen sind in den Partnerschaftsgruppen nötig?  

(Irene Knoke, 24 Seiten)

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Climate Friendly Transfer of Technology. Barriers, options, possible solutions

Art.-Nr.: 2008-23

Year of publication: 2008

Transfer of technology is one of the key elements in the present UNFCCC negotiations on climate change. As indicated in the Bali Action plan from the Conference on Parties (COP) 15, “effective mechanisms and enhanced means for the removal of obstacles...” are needed to facilitate transfer of technology to support actions on mitigation and adaptation.

With this discussion paper DanChurchAid and Church Development Service (EED) contribute with input to that debate, pointing at existing obstacles and possible proposals for how these obstacles may be removed. The paper is based on a desk study on climate change, transfer of technology and Intellectual property rights in spring/summer 2008 conducted by Friedel Hütz-Adams (SÜDWIND e.V.), and Stine Jessen Haakansson (independent consultant), and financed by Church Development Service (EED) and DanChurchAid.

(Friedel Hütz-Adams and others, 38 Pages)

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Klimawandel und Technologietransfer

Art.-Nr.: 2008-13

Erscheinungsjahr: 2008

Der Transfer von Technologien gehört zu den Schlüsselelementen der gegenwärtigen Verhandlungen zum Klimawandel der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen, UNFCCC. Der Aktionsplan, der von der sogenannten 15. „Conference on Parties“ (COP15) verabschiedet wurde, weist darauf hin, dass “effektive Mechanismen und verbesserte Möglichkeiten zur Beseitigung von Hindernissen” notwendig sind, um den Transfer von Technologien zu erleichtern, um Maßnahmen zur Entschärfung und Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen (UNFCCC 2007a).

Mit diesem Diskussionspapier wollen DanChurchAid, der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) und andere Mitglieder von Aprodev einen Beitrag zu dieser Debatte leisten, bestehende Hindernisse aufzeigen und denkbare Vorschläge machen, wie diese Hindernisse beseitigt werden könnten.

Das vorliegende Papier basiert auf einer Studie über Klimawandel, Technologietransfer und Immaterialgüterrecht (Recht des geistigen Eigentums) aus dem Frühsommer 2008, die von Friedel Hütz-Adams (SÜDWIND e.V.) und Stine Jessen Haakansson (unabhängige Beraterin) durchgeführt und vom Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) und DanChurchAid finanziert wurde.

(Friedel Hütz-Adams u.a., 38 Seiten)

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