Publikationen

Nachhaltigkeit ist nicht umsonst. Preisgestaltung nachhaltiger Textilien in der Beschaffung durch Großverbraucher

Art.-Nr.: 2021-28

Erscheinungsjahr: 2021

Öffentliche wie private Großverbraucher beschaffen in erheblichem Umfang Arbeitskleidung und Flachwäsche (i.e. Bettwäsche und Handtücher). Ob sie die von ihnen eingesetzten Textilien aber unter Berücksichtigung sozialer und ökologischer Kriterien beschaffen, spielt wegen ihrer gemeinsamen Hebelwirkung eine große Rolle. Das gesamte jährliche Beschaffungsvolumen der öffentlichen Hand liegt im mittleren dreistelligen Milliardenbereich. Von hoher Relevanz ist auch die Beschaffung von Textilien durch öffentliche und private Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen. Hier sind vor allem Krankenhäuser und (teil-)stationäre Pflegeeinrichtungen zu betrachten. Würden sie alle Textilien unter Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards beschaffen, könnten sie einen Beitrag zur Erreichung der UN-Entwicklungsziele und der Pariser Klimaziele leisten. Der Handlungsdruck ist also deutlich. Zugleich zögern viele Großverbraucher aufgrund der vermuteten höheren Preise nachhaltiger Produkte mit der Umstellung auf nachhaltige Arbeitskleidung und Flachwäsche. Gerade deswegen braucht es belastbare Zahlen zur Preisgestaltung einer nachhaltigen Beschaffung. Da die aktuelle Datenlage mehr als lückenhaft ist, versucht die Studie „Nachhaltigkeit ist nicht umsonst“, durch die Einbeziehung der Expertise der verschiedenen Akteur*innen (Hersteller, Anbieter, Textilserviceunternehmen, Beschaffer*innen, Einkaufsgemeinschaften, Verbände, Expert*innen) die relevanten Faktoren für die Preisbildung bzw. Unterschiede bei der Preisbildung von konventionellen Textilien im Vergleich mit nachhaltigen Textilien herauszuarbeiten. Sie differenziert zwischen Herstellerpreisen, Händlerpreisen, Angebotspreisen und Pflegepreisen, geht auf Miet- und Kaufmodelle ein und veranschaulicht an konkreten Fallbeispielen für Arbeitskleidung und Flachwäsche die Auswirkungen von Nachhaltigkeitsstandards auf den Preis der Textilien. Zusätzlich behandelt die Studie auch erste Ansätze zur Integration von Lebenszykluskosten in das Angebot von Arbeitskleidung und Flachwäsche. Abgerundet durch Empfehlungen, die nach verschiedenen Akteursgruppen differenzieren (Politik, Großverbraucher, Anbieter) und einem umfangreichen Serviceteil bildet die Studie eine hilfreiche Lektüre für alle, die sich mit textiler Beschaffung beschäftigen – auch für Einsteiger*innen.

(Dr. Sabine Ferenschild (SÜDWIND) und Mara Mürlebach (FEMNET), 76 Seiten)

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So wertvoll wie Leder?

Art.-Nr.: 2021-22

Im Factsheet zu seiner neuen Studie belegt das SÜDWIND-Institut gemeinsam mit seiner Partnerorganisation inakzeptable Probleme in türkischen Kleinbetrieben des Ledersektors. Im Sommer 2021 wurden Arbeiter*innen und Arbeitgeber*innen befragt, die in der Türkei Leder, Schuhe, Gürtel oder Taschen herstellen. Auch Expert*innen sowie Eltern von Kindern, die im Sektor arbeiten, kamen bei der Erhebung zu Wort.

(Dr. Jiska Gojowczyk)

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Valuable as leather. Being a leather industry worker and producer in Turkey

Art.-Nr.: 2021-21

In its new study, the SÜDWIND Institute documents unacceptable problems in Turkish small enterprises in the leather sector. In the summer of 2021, workers and employers who produce leather, shoes, belts or bags in Turkey were interviewed. Experts and parents of children working in the sector also had their say in the survey.

 

 

(Sinem Sefa Akay, Jiska Gojowczyk)

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Mindeststandard: Menschenrechte. Anforderungen an Investoren

Art.-Nr.: 2021-19

Das Thema Sustainable Finance ist im Aufwind. Keine Finanzinstitution kann sich heute noch erlauben, Nachhaltigkeitsaspekte unter den Tisch fallen zu lassen – auch wenn es sehr große Unterschiede dabei gibt, wie weit Finanzdienstleister Nachhaltigkeit in ihre Produkte einbeziehen. Das gilt insbesondere für die Achtung von Menschenrechten. Diese geraten mit Blick auf die drängende Frage nach Lösungen für die Klimakrise häufig in den Hintergrund.

(Ulrike Lohr, 19 Seiten)

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EU-Afrika-Partnerschaft auf neuen Wegen. Plädoyer für die Förderung innerafrikanischer Wertschöpfung

Art.-Nr.: 2021-14

Erscheinungsjahr: 2021

Afrika und Europa sind unmittelbare Nachbarn, die durch eine gemeinsame Geschichte verbunden sind, durch Kolonisierung und
wirtschaftliche Ausbeutung, aber auch durch einen starken kulturellen Austausch gekennzeichnet ist. Heute teilen beide Regionen gemeinsame Werte und Interessen, Afrika ist für die EU von strategischer Bedeutung und umgekehrt. Der Wunsch nach einer neuen strategischen Partnerschaft ist auf beiden Seiten sicher ernst gemeint.

(Irene Knoke, 43 Seiten)

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Chancen für eine Partnerschaft auf Augenhöhe? Die EU-Afrika Strategie nach der Corona-Pandemie

Art.-Nr.: 2021-13

Erscheinungsjahr: 2021

Ist eine Partnerschaft der Europäischen Union mit den afrikanischen Ländern auf Augenhöhe möglich? Angesichts der dramatischen Folgen der Covid-19-Pandemie ist diese Frage nicht einfach zu beantworten. Die EU ist heute zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Ihr Blick auf die Länder der Südsahara bleibt auf die Themen Migration und Flucht bezogen. In der vorliegenden Studien werden die Chancen und Risiken, die eine starke wirtschaftliche Entwicklung im Nachbarkontinent für die EU bietet, unter die Lupe genommen.

(Dr. Pedro Morazán, 39 Seiten)

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Präsentation Post-Cotonou – Aufbruch in eine neue Partnerschaft?

Art.-Nr.: 2018-42

Erscheinungsjahr: 2018

Neue Herausforderungen, Europäischer Konsens über die Entwicklungspolitik, Development Cooperation Instrument, Europäischer Entwicklungsfonds, EU-Blending Facilities, Investitionspolitik der EU

(Dr. Pedro Morazán, 16 Seiten)

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Geld in Bewegung. Warum Heimatüberweisungen billiger, sicherer und schneller werden müssen

Art.-Nr.: 2018-11

Erscheinungsjahr: 2018

Noch nie lebten so viele Menschen auf der Welt außerhalb des Landes, in dem sie geboren sind. Mehr als 250 Mio. Menschen weltweit sind MigrantInnen. Und sie alle lassen Familienangehörige und Freunde zurück, wenn sie ihre Heimat verlassen. Durch regelmäßige Geldtransfers in ihre Heimat unterstützen MigrantInnen weltweit ihre Familien. Aktuellen Schätzungen zufolge hängen 750 Mio. Menschen weltweit von Heimatüberweisungen (engl. Remittances) ab. Und doch sind Heimatüberweisungen oft zu teuer, zu langsam und zu riskant. Mehr als 18 Mrd. US-Dollar an Gebühren jährlich müssen MigrantInnen an Banken und Geldtransferinstitute wie Western Union bezahlen.

(Dr. Pedro Morazán, Jannik Krone u.a., 4 Seiten)

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FS Geld in Bewegung – Warum Heimatüberweisungen billiger, sicherer und schneller werden müssen

Art.-Nr.: 2018-06

Erscheinungsjahr: 2018

Für viele Menschen in Entwicklungsländern sind Heimatüberweisungen die Haupteinnahmequelle. Im Jahr 2017 wurden weltweit fast 600 Mrd. US-Dollar von MigrantInnen in ihre Herkunftsländer überwiesen. Heimatüberweisungen oder Rücküberweisungen (engl. Remittances) sind Geldbeträge, die zur Unterstützung der Angehörigen in ihre Herkunftsländer überwiesen werden. Bezogen auf die Summe der Heimatüberweisungen ist Deutschland im weltweiten Vergleich das viertgrößte und innerhalb der EU das mit Abstand größte Senderland. Aber mit 7,2 % durchschnittlichen Kosten pro Überweisung liegt Deutschland nicht nur über dem Durchschnitt der G20 und der Welt insgesamt – es ist auch das zweitteuerste Land innerhalb der EU.

(Dr. Pedro Morazán u.a., 4 Seiten)

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PPP Die EU, die Investitions- und Handelspolitik und die SDG in Afrika

Art.-Nr.: 2017-69

Erscheinungsjahr: 2017

Investitionspolitik der EU, Handelspolitik der EU, Agenda 2030

(Dr. Pedro Morazán, 14 Seiten)

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