Publikationen

Fact Sheet: Does the shoe fit? An overview of global shoe production

Art.-Nr.: 2015-19

Year of publication: 2015

Similar to the garment industry, links in the supply chain of the shoe production has become increa-ingly global since the 1970s. Footwear production has declined in Europe but remains relevant for the European consumption. Production is gene-rally moving to so-called low-income countries. This is due to the fact that some elements of shoe production are extremely labor-intensive, especially in the early production stages. Several areas of shoe production, such as sewing the uppers are still manufactured only by manual labor and often by homework.

This can be very cost-intensive in regulated labour markets, where wage and labour standards are higher. In unregulated labour markets, such as in India, homeworkers responsible for the most labour intensive aspects of shoe production are often among the most precarious workers sub­jected to insecure and unprotected work, very little pay and unsafe w orking conditions.  

This fact sheet provides a brief overview of global shoe production, the serious consequences it has on human rights and the environment, and what changes are urgently needed.

(Anton Pieper, 10 Pages)

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Taz-Beilage: Gerechte Arbeit weltweit? – zur Produktion von Konsumgütern

Art.-Nr.: 2015-18

Erscheinungsjahr: 2015

Seit der Grün­dung im Jahr 1991 beschäftigt sich das SÜD­WIND-Institut mit den Arbeits­verhältnissen in den Lieferketten für die Produkte, die wir in Europa konsumieren. Wir begannen mit Kleidungsstücken: Mitte der 1990er Jahre veröffentlichten wir mehrere Studien über die Zustände in den Nähereien Asiens. In den folgen­den Jahren forschten wir Schritt für Schritt weiter entlang der Lieferkette.  Bei der Bekleidung sind wir jetzt bei der Baumwolle angelangt. In anderen Arbeitsbereichen fingen wir dagegen mit den Rohstoffen an.

Dies gilt beispielsweise für Ka­kao oder metallische Rohstoffe, wo wir die Produktion von Schokolade, Handys und Automobilen unter die Lupe nahmen. Viel ist seither erreicht worden, das Bewusstsein der VerbraucherIn­nen ist an vielen Stellen geschärft worden. Freiwillige Initiativen unter Beteiligung von Unternehmen ver­suchen, einzelne Aspekte zu verbes­sern und sogar die Debatte um ge­setzliche Regelungen ist in einigen Bereichen vorangekommen.  Doch es bleibt auch noch einiges zu tun.

SÜDWIND wird sich daher weiterhin engagieren, damit Unter­nehmen mehr Transparenz in ihren Lieferketten herstellen und soziale Belange stärker berücksichtigen.  Auf den folgenden Seiten erhalten Sie einen Einblick in die Arbeitswel­ten der Produktion und Verarbei­tung einiger Konsumgüter.

(4 Seiten)

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Fact Sheet: Wo der Schuh drückt. Auswirkungen des globalen Schuhhandels auf Preise, Löhne und Arbeitsbedingungen

Art.-Nr.: 2015-17

Erscheinungsjahr: 2015

Die Schuhbranche gehört weltweit zu den nach wie vor wachsenden Wirtschaftsbranchen. Das liegt einerseits an der stetig steigenden Nachfrage bei KonsumentInnen in Europa und den USA, gepaart mit steigendem Bedarf in Produktionsländern wie z.B. China oder Indien. Andererseits sind Schuhe nicht nur Funktions-, Berufs- und Alltagskleidung, sondern “Mode“. Sie unterliegen des- halb je nach Saison unterschiedlichen Trends, wodurch stetig neuer Bedarf erzeugt wird.

Viele Schuhunternehmen lagern laut Europäischer Kommission ihre Produktion in Länder mit geringeren Arbeits- und Lohnstandards aus. So verrichten beispielsweise in Indien HeimarbeiterInnen die arbeitsintensivsten Produktionsschritte. Die Arbeit dieser HeimarbeiterInnen ist äußerst prekär, da sie in häufig informellen, ungeschützten Arbeitsverhältnissen für sehr niedrige Löhne tätig sind.

(Anton Pieper, 4 Seiten)

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„Verseuchtes Schuhwerk“ Interview mit Anton Pieper zur globalen Schuhproduktion

Art.-Nr.: 2015-11

Erscheinungsjahr: 2015

Es gab da so eine Marke, eine Schuhmarke, die haben, wie ich finde, tolle Dinge gemacht. „Simple“ hieß die Marke und das Tolle war nicht nur das Design der Schuhe, sondern die waren auch – mehr oder weniger, so gut es ging – unter fairen Bedingungen und mit fairen Materialien entstanden und hergestellt. „Simple“ ist aber Pleite gegangen, denn Fairness will sich im Gegensatz zu anderen Branchen im Schuhmarkt irgendwie nicht wirklich durchsetzen.

Dagegen kämpft zum Beispiel Anton Pieper vom SÜDWIND Institut in Bonn und zwar in einem europaweiten Projekt namens Change your Shoes. 18 Organisationen sind es insgesamt, die daran teilnehmen und sie wollen zuerst Missstände in der Schuh- und Lederproduktion ordentlich durchrecherchieren und dann aber auch konkrete Forderungen zum Beispiel an die EU stellen, wie der Schuhmarkt in Europa in Zukunft so aussehen könnte.

(3 Seiten)

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