Aktuelles/Pressemitteilungen

Pressemitteilung: Trotz steigendem Kaffeekonsum leiden Kaffeebäuerinnen und Kaffeebauern unter Armut

[Bonn, 20. Januar 2020]. Am vergangenen Freitag überreichte Friedel Hütz-Adams, Autor der Studie, bei der Eröffnung der Internationalen Grünen Woche seine Ergebnisse persönlich an Bundesentwicklungsminister Gerd Müller.

„Die Deutschen trinken mehr Kaffee als Wasser, doch nur die wenigsten von ihnen wissen, wo dieser herkommt und wie er angebaut wird. Derzeit freuen sie sich darüber, dass Kaffee billig zu bekommen ist. Dabei ist die Kehrseite des niedrigen Preises, dass Millionen Familien, die Kaffee anbauen, noch ärmer geworden sind, als sie vor dem 2016 einsetzenden Preisverfall schon waren“, so Hütz-Adams.

 

 

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Zuletzt erschienen

Auf ein Tässchen. Die Wertschöpfungskette von Kaffee

Kaffee ist der meistgehandelte Agrarrohstoff der Welt. Die Menschen in Deutschland tranken im Jahr 2017 pro Kopf mit 162 Litern mehr Bohnenkaffee als Wasser (148 Liter), erst danach folgen Erfrischungsgetränke und Bier. Damit ist die Kaffeebohne einen weiten Weg gegangen vom begehrten Luxusobjekt zum Allerwelts-produkt und von ihrem Anbaugebiet, in die heimische Tasse. Dabei ist immer mehr aus dem Blick geraten, wie aufwendig der Anbau und die Weiterverarbeitung von Kaffee sind.

Die vorliegende Studie zeichnet die komplexe Wert-schöpfungskette mit samt ihren sozialen und ökologi-schen Problemen nach, gibt einen Überblick über wich-tige Anbau-, Import- und Exportländer und schließt mit Empfehlungen zu dringend erforderlichen Maßnah-men seitens Unternehmen, Politik und Regierungen. .

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Pressemitteilung zum Tag der Menschenrechte: 42 Unternehmen fordern Lieferkettengesetz – wachsende Unterstützung auch aus Kirchen und Parteien

[Berlin/Bonn, 09.12.2019] Die Unterstützung für ein Lieferkettengesetz in Deutschland wächst: Vor dem morgigen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember haben sich 42 deutsche Unternehmen für ein solches Gesetz ausgesprochen. Die beiden Regierungsparteien CDU und SPD haben auf ihren Parteitagen Beschlüsse für ein Lieferkettengesetz gefasst. Und auch zentrale Gremien und Würdenträger der beiden großen Volkskirchen fordern einen gesetzlichen Rahmen. Ein Lieferkettengesetz würde deutsche Unternehmen dazu verpflichten, sich in ihren globalen Geschäften an umwelt- und menschenrechtliche Standards zu halten. Bundesarbeitsminister Heil hatte heute im Spiegel angekündigt, einen entsprechenden Gesetzesentwurf mit „klaren Haftungsregeln“ zu erarbeiten.

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Audio/Video

Brain Waste – Vergeudete Talente

Die Beschäftigung unterhalb der eigenen Qualifikation ist ein Problem, das besonders Migrantinnen betrifft. Dieses Video soll dafür sensibilisieren und mit dem Klischee der „Nicht-qualifizierten Migrantin" aufräumen.

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Termine/Veranstaltungen

27. März 2020

Braunschweig

27.- 29.03.2020

mit Sabine Ferenschild

07. März 2020

Mönchengladbach

07.03.2020

Studientag mit Eva-Maria Reinwald

04. März 2020

bundesweit

04.03.2020, 18:00 Uhr

Web-Seminar mit Eva-Maria Reinwald

02. März 2020

Duisburg

02.03.2020

Diskussion mit Eva-Maria Reinwald

10. Februar 2020

Stuttgart

27.- 29.03.2020

Tagung mit Pedro Morazán

07. Februar 2020

Bonn

07.02.2020- 09.02.2020

Veranstaltung mit Sabine Ferenschild

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Recht und Gerechtigkeit

Schafft Recht und Gerechtigkeit

Unser kirchliches Engagement innerhalb der Initiative Lieferkettengesetz

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Aus unserem Blog

Vergeudete Talente

„Das Putzfrauen-Vorurteil muss geändert werden“

Gewalt hat viele Gesichter

Nachhaltige Finanzierung – Wenn Anspruch auf Wirklichkeit trifft

Stimmen über Südwind

Für uns ist die Arbeit des SÜDWIND-Instituts mittlerweile unverzichtbarer Bestandteil entwicklungsbezogener Aktivitäten. Fachliche Recherche und kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bieten für die Arbeit der „Weltbewegten“ ein großes Spektrum von Studien,  Material und Know-How. Die Impulse, die persönliche Unterstützung bei Veranstaltungen, Ausstellungen, Aktionen sind ein großer Gewinn. Daher erfreut sich SÜDWIND in Dortmund großer Wertschätzung. 

Gerd Plobner, ehem. Vorstandsmitglied des IZ3W Dortmund e.V. (verstorben 2015)

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So ist das SÜDWIND-Institut für die deutschen Gewerkschaften zu einem der wichtigsten Ansprechpartner geworden, wenn es um die Erwerbssituation von Frauen in der Textil- und Elektroindustrie in Asien geht.

Bianca Kühl, DGB Berlin-Brandenburg und IGR

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