Jetzt online

EU-Afrika Blog

Aktuelles/Pressemitteilungen

Pressemitteilung: Deutsche Kaffeeunternehmen müssen Verantwortung übernehmen

[Bonn, 20.05.2020] Im Rahmen eines umfassenden Forschungsprojektes hat SÜDWIND seit Juli letzten Jahres den Kaffeesektor analysiert. In einer Studie wurde der Weltmarkt beschrieben, für weitere Analysen speziell die Situation in Äthiopien untersucht. Dabei zeigte sich, dass die Einkommen der Bäuerinnen und Bauern weltweit und insbesondere auch in Äthiopien weit unter dem liegen, was als existenzsichernd gilt. Auch Beschäftigte auf den Plantagen erhalten in vielen Fällen keine existenzsichernden Löhne. Viele Unternehmen des Kaffeesektors werden somit ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht nicht gerecht, wie auch eine letzte Analyse innerhalb des Projektes zeigte

 

 

Mehr erfahren

Zuletzt erschienen

EU-Entwicklungszusammenarbeit mit Afrika

Die Staaten der Europäischen Union und die des afrikanischen Kontinents haben eine lange gemeinsame Geschichte, die durch Kolonisie­rung und wirtschaftliche Ausbeutung, aber auch durch einen starken kulturellen Austausch gekennzeichnet ist. Heute kann sich die EU als „größter Geber“ Afrikas preisen, sofern man die Beiträge der EU-Institutionen für die Entwicklungszusammenarbeit und die bilateralen Bei­träge der Mitgliedstaaten der EU zusammenrechnet. Über die eigene Agrar- und Handelspolitik gehört die EU aber auch zu den großen Profiteuren dieser Beziehungen. Sie tragen mit dazu bei, dass die EU heute eine Spitzenstel­lung im weltweiten Agrarhandel innehat und in Afrika Agrarproduzent*innen zu Gunsten von großen Nahrungs­mittelkonzernen verdrängt werden. Gleichzeitig ist in den vergangenen Jahren das Thema Migration immer stärker in den Mittelpunkt gerückt. Die Entwicklungszusammen­arbeit der EU mit Afrika kann deswegen nur im Zusam­menhang mit der Handels-, Investitions- und Sicherheits­politik der EU betrachtet werden.

Bestellung

Aus unseren Netzwerken

Zivilgesellschaft im Textilbündnis: Von Rana Plaza zu COVID-19: Textilarbeiter*innen erneut in tiefer Krise. Faire Einkaufspraktiken von Unternehmen gefordert

[Berlin/Bonn, 24.04.2020] Sieben Jahre nach dem Fabrikeinsturz von Rana Plaza stürzen Textilarbeiter*innen durch COVID-19 erneut in eine Krise. Gerade jetzt muss sich das Bündnis für nachhaltige Textilien als Instanz zur Sicherung von menschenrechtlicher Verantwortung beweisen, fordert die Zivilgesellschaft im Textilbündnis. Denn während Marken- und Einzelhandelsunternehmen auf die COVID-19-Krise mit weitreichenden Stornierungen bei ihren Zulieferern reagieren, erleiden Textilarbeiter*innen in den Produktionsländern aufgrund der Einkommensausfälle extreme wirtschaftliche Not. Fällt der reguläre Lohn weg, der ohnehin oft nicht bis zum Monatsende reicht, greifen dort auch keine sozialen Sicherungssysteme.

Mehr erfahren

Audio/Video

Auswirkungen von Corona auf Arbeitsmigrant*innen in Indien

Der durch die indische Regierung verhängte Lockdown infolge der Corona-Pandemie traf Arbeitsmigrant*innen, die im Textil- oder Bausektor Westindiens tätig sind, besonders hart. Sudhir Katiyar vom Prayas Centre for Labour Research and Action, berichtet in diesem Video von der aktuellen Situation der Arbeitsmigrant*innen. Prayas ist langjähriger Partner von SÜDWIND e.V.

 

Mehr erfahren

Termine/Veranstaltungen

05. Oktober 2020

Bonn

05.10.2020, 19:15 Uhr

Vortrag mit Eva-Maria Reinwald

22. September 2020

Hilden

22.09.2020, 19:00

Vortrag mit Eva-Maria Reinwald

18. Juni 2020

Hamm

28.06.2020, 19:00 Uhr

Diskussionsveranstaltung mit Eva-Maria Reinwald

18. Juni 2020

bundesweit

18.06.2020, 10:00 Uhr

 

05. Juni 2020

bundesweit

05.06.2020 Uhr

Webinar mit Eva-Maria Reinwald

Mehr erfahren

Recht und Gerechtigkeit

Schafft Recht und Gerechtigkeit

Unser kirchliches Engagement innerhalb der Initiative Lieferkettengesetz

Mehr erfahren

Aus unserem Blog

One Belt - One Road - One Virus.

Corona und die Auswirkungen auf die Beschäftigten in den Textilfabriken

Zu einem sozialverantwortlichen Krisen- und Risikomanagement

Wenn Frauen migrieren – Gründe und Hürden

Stimmen über Südwind

SÜDWIND deserves our warmest congratulations on celebrating 20 years of outstanding practical commitment to sustainable development through worldwide pursuit of economic, social and environmental justice. It has been a strong voice for the global poor who are socio-economically excluded and marginalised.

Prof. Mohan Munasinghe, Friedensnobelpreisträger

,,

SÜDWIND ist aus der Diskussion über eine gerechte Weltwirtschaft nicht mehr wegzudenken. Weiter so!

Prof. Dr. Günter Altner, Umweltwissenschaftler und Theologe (verstorben 2011)

,,

Online spenden