Aktuelles/Pressemitteilungen

Pressemitteilung: Neue SÜDWIND-Studie weist auf Talentvergeudung hin, die vor allem Migrantinnen trifft

[Bonn / Berlin, 13.08.2019]: Bonn, den 2. Dezember 2019. „Ich hatte große Schwierigkeiten mit der Anerkennung meines Diploms, das war sehr hart am Anfang …“. Was eine junge Senegalesin im Interview mit SÜDWIND vor einigen Jahren beschrieb, ist Alltag für viele Migrantinnen aus Nicht-EU-Ländern: Unabhängig davon, ob sie als Erwerbsmigrantin, Familienangehörige oder Geflüchtete nach Deutschland gekommen sind, trifft sie ein erhöhtes Risiko für brain waste oder „De-Qualifikation“. Damit ist eine Beschäftigung unterhalb der Qualifikation gemeint, über die die Migrantin verfügt. De-Qualifikation führt zu geringeren Einkommen und Vergeudung von Talenten.

 

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Zuletzt erschienen

Vergeudete Talente. Migrantinnen in Deutschland und berufliche Integration

SÜDWIND untersucht in der vorliegenden Studie, ob und in welcher Weise Migrantinnen aus Nicht-EUStaaten von dieser Talentvergeudung betroffen sind.Dabei scheinen familiäre Verpflichtungen, insbesondere die Betreuung von Kindern, sozusagen das „einigende Band“ zu sein, dass Migrantinnen unabhängig von ihrem Einreisegrund und unabhängig von ihrer individuellen Qualifikation in ihrer beruflichen Qualifikation behindert. Dazu trägt das „Putzfrauen“-Vorurteil in vielen Köpfen bei, womit die reduzierte Wahrnehmung von Migrantinnen als gering qualifizierte Personen gemeint ist. Integrationsmaßnahmen müssten stärker an den Bedürfnissen von Frauen ausgerichtet und der Schutz vor prekären Arbeitsbedingungen erhöht werden.

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Pressemitteilung zum Tag der Menschenrechte: 42 Unternehmen fordern Lieferkettengesetz – wachsende Unterstützung auch aus Kirchen und Parteien

[Berlin/Bonn, 09.12.2019] Die Unterstützung für ein Lieferkettengesetz in Deutschland wächst: Vor dem morgigen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember haben sich 42 deutsche Unternehmen für ein solches Gesetz ausgesprochen. Die beiden Regierungsparteien CDU und SPD haben auf ihren Parteitagen Beschlüsse für ein Lieferkettengesetz gefasst. Und auch zentrale Gremien und Würdenträger der beiden großen Volkskirchen fordern einen gesetzlichen Rahmen. Ein Lieferkettengesetz würde deutsche Unternehmen dazu verpflichten, sich in ihren globalen Geschäften an umwelt- und menschenrechtliche Standards zu halten. Bundesarbeitsminister Heil hatte heute im Spiegel angekündigt, einen entsprechenden Gesetzesentwurf mit „klaren Haftungsregeln“ zu erarbeiten.

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Audio/Video

Brain Waste – Vergeudete Talente

Die Beschäftigung unterhalb der eigenen Qualifikation ist ein Problem, das besonders Migrantinnen betrifft. Dieses Video soll dafür sensibilisieren und mit dem Klischee der „Nicht-qualifizierten Migrantin" aufräumen.

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Termine/Veranstaltungen

15. Januar 2020

Bonn

18:15 Uhr

Votrag von Eva-Maria Reinwald

13. Januar 2020

Sankt Augustin

18:00 Uhr

Votrag von Eva-Maria Reinwald

12. Dezember 2019

Berlin

09:30 Uhr

Mit Sabine Ferenschild

11. Dezember 2019

Bonn

10:00 Uhr

Fachgespräch mit Sabine Ferenschild

11. Dezember 2019

Essen

10:00-17:00

Mit einem SÜDWIND-Infostand und Vortrag von Eva-Maria Reinwald

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Recht und Gerechtigkeit

Schafft Recht und Gerechtigkeit

Unser kirchliches Engagement innerhalb der Initiative Lieferkettengesetz

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Nachhaltige Finanzierung – Wenn Anspruch auf Wirklichkeit trifft

Facebooks Libra: Der Globale Süden als Verlierer

Geldtransfer 2.0: Von SWIFT zu Libra – Neue Wege für die Heimatüberweisung

Stimmen über Südwind

SÜDWIND recherchiert sachlich, fundiert aber immer mit dem Anliegen für eine faire Globalisierung zu arbeiten. Uns helfen die Studien durch ihre Tiefe und Genauigkeit. Vor allem aber machen uns SÜDWINDs Recherchen immer wieder auf Themen aufmerksam, die uns noch gar nicht bewusst waren.

Markus Löning, Löning – Human Rights & Responsible Business, ehem. Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe

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Das SÜDWIND-Institut war und ist eben nicht nur ein Institut, sondern ein besonderer Vermittler zwischen zum Teil unterschiedlichen Welten.

Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch e.V.

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