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Aktuelles/Pressemitteilungen

Pressemitteilung: Das EU-China Investitionsabkommen – Kein Erfolg für den Schutz der Menschenrechte in China

[Bonn, den 13.01.2021] Ende 2020 gelang der EU und China der Durchbruch bei den Verhandlungen über ein umfassendes Investitionsabkommen. Darin verpflichtet sich China, seine Märkte für Investitionen aus der EU weiter zu öffnen, Transparenzregeln für Subventionen einzuführen und auf die viel kritisierten erzwungenen Technologietransfers zu verzichten. Aus Sicht der europäischen Wirtschaft ist das Abkommen ein Erfolg. Aus Sicht des SÜDWIND-Instituts versagt die EU hingegen beim Schutz der Menschenrechte.

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Zuletzt erschienen

Studie: Zwischen Angst und Hoffnung im Globalen Süden

Im Jahr 2013 verkündete der chinesische Präsident Xi Jinping bei Besuchen in Kasachstan und Indonesien einer großen Initiative zum Ausbau der regionalen Verbundenheit. Inspiriert von der legendären Seidenstraße bezeichnete er sie als „Neue Seidenstraße“. Sie ist ein ehrgeiziges Projekt zur Ankurbelung des internati­onalen Handels und der Investitionsströme zwischen China und den Ländern Zentralasiens, Osteuropas und Afrikas und soll auch den Aufstieg Chinas als globale Macht untermauern. Für die Länder des Globalen Südens bietet die Initiative sowohl Chancen als auch Risiken, die jedoch sehr unterschiedlich ausfallen können. So gibt es einerseits enorme makroökonomische Potenziale insbesondere für einige Länder mit mittleren Einkommen in der ASEAN Region. Andererseits drohen Länder mit niedrigen Einkommen, schwachen Institutionen und korrupten Regierungen durch die chinesische Infrastrukturfinanzierung aber auch in eine Schuldenfalle zu geraten. Weitere Probleme umfassen die negativen ökologischen Folgen vieler Infrastrukturprojekte der BRI oder mangelnde Sozialstandards.

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Aus unseren Netzwerken

Stellungnahme des Aktionsbündnis für Nachhaltige Bananen zur Debatte über Bananenpreise

Das Preisdumping im Bananensektor in Deutschland und Europa wird von den Mitgliedern des Aktionsbündnisses für Nachhaltige Bananen mit größter Sorge beobachtet. Das Bündnis macht sich stark für existenzsichernde Einkommen für Bananenproduzent*innen und mehr Investitionen in den Umweltschutz.

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Audio/Video

Konzerne in der Verantwortung
Unternehmen sollen für ihre Geschäftsaktivitäten im Ausland und entlang der Warenproduktion Menschenrechte achten und die Umwelt schützen? Dafür setzen sich die Initiative Lieferkettengesetz in Deutschland und die Konzernverantwortungsinitiative in der Schweiz ein.

Ein Beitrag mit Eva-Maria Reinwald

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Termine/Veranstaltungen

13. März 2021

Online-Forum im Rahmen der Eine-Welt-Landeskonferenz NRW

13.03.2021, 10:30 Uhr

mit Patrick Wulf und Eva-Maria Reinwald

27. Januar 2021

Online-Diskussion

27.01.2021, 18:00 Uhr

mit Eva-Maria Reinwald

27. Januar 2021

Webseminar

27.01.2021, 18:00 Uhr

mit Friedel Hütz-Adams

19. Januar 2021

Webseminar

19.01.2021, 19 Uhr

mit Eva-Maria Reinwald

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Recht und Gerechtigkeit

Handreichung zum kirchlichen Engagement in der Initiative Lieferkettengesetz

Bausteine für Gottesdienste oder politische Abendgebete und weitere Anregungen zum Engagement von Kirchengemeinden und kirchlichen Gruppen in der Initiative Lieferkettengesetz finden sich in dieser Handreichung.

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Entwicklungszusammenarbeit in einer Postwachstums-Ära

Covid 19 bremst Investitionen in die Seidenstraße. Kann die Krise als Chance genutzt werden?

Für Saisonarbeiterinnen in Indien ist sexuelle Gewalt Alltag

Stimmen über Südwind

Südwind widmet sich der Ökonomie und der Ökumene. Südwind verbindet die Werktage mit dem Sonntag und fördert die Stimmigkeit von Arbeiten, Leben und Glauben in einer globalisierten Welt.

Eckhard Eyer, Unternehmensberater in Ockenfels bei Köln und Mitglied des Stiftungrates der Stiftung SÜDWIND

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SÜDWIND hat in den vergangenen 20 Jahren die Vision von einer gerechten Welt mit harten wirtschaftlichen Fakten unterlegt.

Barbara Riek, ehem. Referatsleiterin Inlandsförderung bei Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst

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