Sprache wählen

 

Aktuelle Termine

24. April 2017, Bochum

Regeln für Unternehmen weltweit?! Auf dem Weg zu einem UN-Treaty zu Wirtschaft und Menschenrechten

mehr

26. April 2017, Münster

Die Verantwortung Nordrhein-Westfalens für eine menschen-würdige Wirtschaft

mehr

29. April 2017, Nürnberg

Kommunen und Freihandel - Für bürgernahe Daseinsvorsorge und gerechten Welthandel

mehr

28.-29. April 2017, Lüneburg

Sneep Frühjahrstagung: Nachhaltiger Konsum - Wie psychologische Prozesse unser Verhalten steuern

mehr

06. Mai 2017, Bonn

Mitgliederversammlung 2017

mehr

09. Mai 2017, Bonn

Entwicklungs-zusammenarbeit zur Umsetzung der Agenda 2030 - Der Donor Tracker als Instrument zur öffentlichen Bewertung"

mehr

23. Mai 2017, Berlin

Zukunftskongress "25 Jahre TransFair - Handel neu denken"

mehr

24.-28. Mai 2017, Berlin - Wittenberg

36. Deutscher Evangelischer Kirchentag

mehr

19. Juni 2017, Bonn

Grenzen (im Denken) überwinden. Migration und Entwicklung im 21. Jahrhundert

mehr

24. April 2017, Bochum

Regeln für Unternehmen weltweit?! Auf dem Weg zu einem UN-Treaty zu Wirtschaft und Menschenrechten

Freihandels- und Investitionsschutzabkommen erleichtern weltweit tätigen Unternehmen den Zugang zu Märkten und Rohstoffen und schützen ihre Interessen mit verbindlichen und einklagbaren Rechten. Für den Schutz der Menschenrechte bei diesen weltweiten Unternehmenstätigkeiten gibt es hingegen keine internationalen Durchsetzungsmechanismen.

Wenn Unternehmen im Ausland die Rechte von Arbeiterinnen und Arbeitern verletzen, die lokale Bevölkerung von ihrem Land vertreiben oder Schäden für Umwelt und Gesundheit verursachen, bleibt dies häufig für sie ohne Folgen. Je härter der globale Wettbewerb, desto mehr Schutz würden die Menschen in den weltweiten Lieferketten aber eigentlich brauchen.

Die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte geben zwar sinnvolle Empfehlungen für Staaten und Unternehmen, bleiben aber völkerrechtlich unverbindlich.

Angestoßen durch Ecuador und Südafrika hat im Juni 2014 im UN-Menschenrechtsrat nun ein neuer Prozess begonnen: Eine Arbeitsgruppe soll ein international rechtlich verbindliches Instrument erarbeiten, um die Aktivitäten von Unternehmen mit Blick auf die Menschenrechte zu regulieren. Wie ist dieser Treaty-Prozess einzuordnen? Welche Chancen bietet er im Einsatz für einen faireren Welthandel? Und welche Rolle nehmen die EU und Deutschland hierbei ein?

  • Zeit: Montag, 24. April 2017, 19:30 Uhr
  • Ort: Saal an der Christuskirche, Platz des europäischen Versprechens, Bochum
  • Moderation: Eva-Maria Reinwald, SÜDWIND-Institut
  • Eintritt frei

Infos hier: http://occupybochum.de/vortrag-und-diskussion-fairhandel-statt-freihandel/


Bankverbindung:
KD-Bank
Konto-Nr.: 99 88 77
BLZ: 350 601 90
IBAN: DE45 3506 0190 0000 9988 77
BIC: GENODED1DKD

###SPENDEN###

SÜDWIND lebt von der Unterstützung seiner Mitglieder, Förderer und SpenderInnen. Bitte setzen auch Sie sich mit SÜDWIND für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit ein.

Denn dann können wir unabhängig bleiben und die Ergebnisse unserer Arbeit auch weiterhin kostenfrei zum Download anbieten.