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Aktuelle Termine

23. Mai 2017, Berlin

Zukunftskongress "25 Jahre TransFair - Handel neu denken"

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25. Mai 2017, Berlin

36. Deutscher Evangelischer Kirchentag - Ein neuer Welt-Zukunftsvertrag. Die UN-Nachhaltigkeitsziele verändern unser Leben

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26. Mai 2017, Berlin

36. Deutscher Evangelischer Kirchentag - EINEWELT – Unsere Verantwortung. Globalen Handel gerecht und fair gestalten am Beispiel Kakao

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26. Mai 2017, Berlin

36. Deutscher Evangelischer Kirchentag - Ohne Profit keine Zukunft? Eine Wert-Schätzung

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07. Juni 2017, Berlin

Konferenz: „Das Global Forum on Migration and Development 2017 – zentrale Herausforderungen und Erwartungen“

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19. Juni 2017, Bonn

Grenzen (im Denken) überwinden. Migration und Entwicklung im 21. Jahrhundert

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19.-20. Mai 2017, Berlin

Nationalismus und die chinesische Arbeiterklasse - Workshop des Forum Arbeitswelten

Seit den 1990er Jahren wird der vor vier Jahrzehnten begonnene Integrationsprozess Chinas in die kapitalistische Weltwirtschaft von einem wachsenden Nationalismus begleitet. Nach dem Nationalismus, der den Kampf gegen ausländische Aggression in den Jahren 1840-1949 geprägt hatte, setzte nun mit der Öffnungspolitik und der kapitalistischen Umstrukturierung eine zweite nationalistische Welle in China ein. 

In der Ära Maos verurteilte die Kommunistische Partei (KP) den Nationalismus als eine bürgerliche Ideologie, die gegen Klassenkampf und Sozialismus gerichtet war. Im neuen gesellschaftlichen Kontext tauchte der Nationalismus vor der Jahrtausendwende mit einer anderen inhaltlichen Füllung auf. Dies geschah vor dem Hintergrund eines rasanten Wirtschaftswachstums, das von Privatisierungen und Massenentlassungen im Vorfeld der Aufnahme Chinas in die WTO sowie steigenden Waren- und Kapital-Exporten geprägt war. Mit der Entwicklung Chinas zur wirtschaftlichen Großmacht und zum Konkurrenten der USA wurden die nationalistischen Töne immer lauter. Der seit 2013 amtierende Staatschef Xi Jinping spricht vom „chinesischen Traum“ einer Großmacht, die unter strikter Kontrolle der KP nicht nur wirtschaftliche, sondern auch militärische Stärke und Macht nach innen und außen demonstriert.

Welche Auswirkungen hatte diese Politik auf die industriellen Beziehungen und den Arbeitsalltag in China? Welchen Einfluss hatte sie auf die Arbeits- und Sozialpolitik? Wie hat die Arbeiterklasse auf den wachsenden Nationalismus der letzten Jahrzehnte reagiert? Gibt es neue Orientierungen auf Grund der jüngsten Entwicklungen? Welche Anzeichen von Ablehnung bzw. Unterstützung gibt es unter den Lohnabhängigen und ihren Untergruppierungen?   

Fragen wie diese werden auf dem Workshop mit GesprächspartnerInnen aus China und Deutschland diskutiert. Dabei fließen auch Beobachtungen mit ein, die die TeilnehmerInnen einer Betriebsräte-Reise des „Forum Arbeitswelten“ (FAW) nach China im März-April 2017 in Gesprächen mit ArbeitsaktivistInnen in Guangzhou, Suzhou, Wuhan und Hongkong gemacht haben.

Programm, Anmeldung und weitere Informationen


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