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Aktuelle Termine

24. April 2017, Bochum

Regeln für Unternehmen weltweit?! Auf dem Weg zu einem UN-Treaty zu Wirtschaft und Menschenrechten

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26. April 2017, Münster

Die Verantwortung Nordrhein-Westfalens für eine menschen-würdige Wirtschaft

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29. April 2017, Nürnberg

Kommunen und Freihandel - Für bürgernahe Daseinsvorsorge und gerechten Welthandel

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28.-29. April 2017, Lüneburg

Sneep Frühjahrstagung: Nachhaltiger Konsum - Wie psychologische Prozesse unser Verhalten steuern

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06. Mai 2017, Bonn

Mitgliederversammlung 2017

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09. Mai 2017, Bonn

Entwicklungs-zusammenarbeit zur Umsetzung der Agenda 2030 - Der Donor Tracker als Instrument zur öffentlichen Bewertung"

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23. Mai 2017, Berlin

Zukunftskongress "25 Jahre TransFair - Handel neu denken"

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24.-28. Mai 2017, Berlin - Wittenberg

36. Deutscher Evangelischer Kirchentag

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19. Juni 2017, Bonn

Grenzen (im Denken) überwinden. Migration und Entwicklung im 21. Jahrhundert

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19. Juni 2017, Bonn

Grenzen (im Denken) überwinden. Migration und Entwicklung im 21. Jahrhundert

Seit dem Sommer 2015 steht das Thema Migration weit oben auf der politischen Agenda in Deutschland. Damals verstärkte sich der Eindruck, alle MigrantInnen und Geflohenen weltweit – oder zumindest aus der näheren Umgebung Europas – wollten nach Deutschland. Plötzlich schien die ganze Welt in Bewegung gekommen zu sein.

Doch dieser Eindruck täuscht. Weder die ganze Welt migriert, noch wollen alle Menschen, die migrieren, nach Europa oder Deutschland. Dass die absoluten Zahlen der internationalen MigrantInnen steigen, hängt zum einen mit wachsenden internationalen Flüchtlingszahlen (einem Teil der internationalen Migration) zusammen, aber auch mit der absolut wachsenden Weltbevölkerung: Gemessen an der Gesamtzahl der Weltbevölkerung liegt der Anteil der MigrantInnen über lange Zeiträume gesehen relativ stabil bei etwas über drei Prozent.

Dennoch ist es natürlich wichtig zu wissen, aus welchen Regionen, aus welchen Motiven, auf welchen Wegen, mit welchen Zielen und Perspektiven Menschen migrieren – und ob sich dabei Veränderungen und Trends über die letzten Jahre abzeichnen. Das Wissen über diese „Migrationsmuster“ sollte neben dem Leitmotiv der Menschenrechte die Voraussetzung für politisches Handeln, aber auch für eine zivilgesellschaftliche Begleitung und Kontrolle politischer Entscheidungen liefern. Eine Gelegenheit für eine solche Begleitung und Kontrolle bietet das Ende Juni 2017 in Berlin stattfindende „Global Forum on Migration and Development“ (GFMD). RegierungsvertreterInnen aus der ganzen Welt kommen auf diesem Forum zusammen, um die Herausforderungen von Migration und Entwicklung zu diskutieren.

Im Vorfeld des GFMD will die Tagung „Grenzen (im Denken) überwinden“ ein Forum bieten, sich mit aktuellen Erkenntnissen zu Migration, Flucht und Entwicklung auseinanderzusetzen und Forderungen an eine humane und rechtebasierte Migrationspolitik zu diskutieren.

Programm

Anmeldung bis zum 31. Mai 2017 unter: https://doo.net/veranstaltung/9661/buchung

Gefördert durch:

 

 


Bankverbindung:
KD-Bank
Konto-Nr.: 99 88 77
BLZ: 350 601 90
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