Aktuelle Termine

21. August 2017, Kerpen

Folgen des Handybooms für Mensch und Umwelt. Workshop im Rahmen des Camp for future

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24.-27. August 2017, Bonn

„Zwischen Marshallplan, Fluchtursachen-bekämpfung und dem White Man´s Burden - Eine Bestandsaufnahme der deutschen EZ und Impulse für die kommende Bundestagswahl 2017“

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04. September 2017, Berlin

Konferenz: Nachhaltige Entwicklung braucht Demokratie

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05.-06. September 2017, Köln

BHB-GardenSummit 2017, Podiumsdiskussion: Nachhaltige Beschaffung von Natursteinen

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07. September 2017, Dortmund

Podium „Soziale Gerechtigkeit“ auf der Messe Fair & Friends

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13. September 2017

Workshop „ CSR-Wesentlichkeitsanalyse: effektive Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung durch KMU"

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14. September 2017, Bonn

Noch ein Marshallplan? Was braucht eine Kooperation mit Afrika?

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25. September 2017, Köln

Fortbildung: Ein Genuss für alle? Das Thema Nachhaltigkeit am Beispiel von Kakao und Schokolade

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26.-29. Oktober 2017, Dresden

Wie fair ist »Fair Trade«? Tagung zum Konziliaren Prozess

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25. - 30. Oktober 2017, Tecklenburg

Rohstoffwelten – rund ums Handy: Minecraft-Workshop

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16. November 2017, Bonn

Bonner Politik-Forum: Frauen, Migration und Arbeit. Ohne Rechte keine Perspektive.

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07. Dezember 2017, Köln

1982 – 2017: Alte und neue Schuldenkrisen in Lateinamerika und der Karibik

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07. Dezember 2017, Köln

1982 – 2017: Alte und neue Schuldenkrisen in Lateinamerika und der Karibik

Schuldenkrisen in Lateinamerika – damals …

Mit der Zahlungseinstellung Mexikos im August 1982 begann das, was als „Schuldenkrise der Dritten Welt“ in die Geschichte einging. Viele Länder folgten in die Krise, auch in Lateinamerika. Ein Schuldenschnitt war für die Gläubiger zunächst undenkbar. Statt die Krise zu lösen, entschieden sie sich dazu, den Schuldendienst mit immer neuen Krediten zu finanzieren. Die Menschen in den betroffenen Ländern verarmten. Am Ende wurde ein großer Teil der Schulden dann doch gestrichen – als ohnehin nichts mehr zu holen war.

… und heute

Niedrige Zinsen im Norden haben in den letzten Jahren zu einem Überangebot an Krediten für Länder des Südens geführt. Der Verfall der Rohstoffpreise macht die Rückzahlung vor allem für die Staaten zum Problem, die vom Export nur weniger Rohstoffe abhängig sind. Aktuell überschreiten die Verschuldungsindikatoren in zwei Dritteln der Länder in Lateinamerika und der Karibik kritische Grenzwerte. Kommt es zur Zahlungsunfähigkeit, stehen sie vor den gleichen Problemen wie damals. Ein Verfahren, mit dem ein Überschuldungsproblem koordiniert gelöst werden kann, gibt es nicht.

Wer ist betroffen?

Kleine Inselstaaten in der Karibik gehören zu den am stärksten verschuldeten Ländern der Welt, allen voran Jamaika, Grenada und Barbados. Auf dem lateinamerikanischen Kontinent hat sich die Situation in Ecuador, Honduras und Costa Rica stark verschlechtert, aber auch einige Schwergewichte wie Brasilien, Kolumbien und Mexiko sind betroffen.

Die Tagung

Als Organisationen und Personen in Solidarität mit den Menschen in Lateinamerika und der Karibik wollen wir nicht erneut mitansehen, wie Schuldenkrisen über Jahre verschleppt und ihre Kosten auf die Bevölkerung abgewälzt werden. Mit Vertreterinnen und Vertretern der lateinamerikanischen Zivilgesellschaft diskutieren wir bei der Tagung Mittel und Wege, das zu verhindern.

Irene Knoke von SÜDWIND wird einen Workshop zum Thema "Neue deutsche private Forderungen an Lateinamerika" leiten. 

Programm und weitere Informationen


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