Alle verfügbaren Publikationen

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Jahresbericht 2018

Art.-Nr.: 2019-09

Erscheinungsjahr: 2019

Kaum ein Prozess der Vereinten Nationen hat in den Ländern Europas so viel öffentliche Aufmerksamkeit bekommen, wie der Globale Migrationspakt, der im Dezember 2018 verabschiedet wurde. Die Aufmerksamkeit war leider nicht der Tatsache geschuldet, dass unsere Gesellschaft erkannt hat, dass angesichts weltweiter Herausforderungen gemeinsam, wirkungsvoll und international gehandelt werden muss. Nein, rechtsextreme Gruppierungen hatten eine massive Desinformations- und Verunsicherungskampagne inszeniert, für die sich rechtspopulistische Regierungen empfänglich zeigten. SÜDWIND setzt sich für einen auf Menschenrechten basierenden Umgang mit Migration ein. Dafür haben wir im letzten Jahr in einer Videoreihe Zusammenhänge von Migration und Flucht erläutert und Ansätze für eine menschenwürdige Migrationspolitik skizziert. Als Reaktion erhielten wir sowohl breite Unterstützung als auch zahlreiche abfällige Kommentare, unter denen auch Aufrufe zur Gewalt waren. Gerade diese Hass-Kommentare machen deutlich, wie wichtig es weiterhin ist, klar und deutlich Position für Menschenrechte und gegen nationalistische Engstirnigkeit zu beziehen. SÜDWIND wird hierin nicht nachlassen. Es ist keine neue Erkenntnis, dass ungleiche Chancen politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Teilhabe, Armut und Missstände verursachen und unser nicht nachhaltiges Wirtschaftssystem dafür verantwortlich ist. Verstärkt müssen wir feststellen, dass Ungleichheit auch eine Dauergefahr für die Demokratie und Nährboden für Rechtspopulismus bedeutet. SÜDWIND hat auch im letzten Jahr mit aller Kraft für einen politisch gestalteten Strukturwandel hin zu ökologischer Nachhaltigkeit, sozialer Gerechtigkeit und internationalem Ausgleich gearbeitet.

(52 Seiten)

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Jahresbericht 2018

Art.-Nr.: 2019-09

Erscheinungsjahr: 2019

Kaum ein Prozess der Vereinten Nationen hat in den Ländern Europas so viel öffentliche Aufmerksamkeit bekommen, wie der Globale Migrationspakt, der im Dezember 2018 verabschiedet wurde. Die Aufmerksamkeit war leider nicht der Tatsache geschuldet, dass unsere Gesellschaft erkannt hat, dass angesichts weltweiter Herausforderungen gemeinsam, wirkungsvoll und international gehandelt werden muss. Nein, rechtsextreme Gruppierungen hatten eine massive Desinformations- und Verunsicherungskampagne inszeniert, für die sich rechtspopulistische Regierungen empfänglich zeigten. SÜDWIND setzt sich für einen auf Menschenrechten basierenden Umgang mit Migration ein. Dafür haben wir im letzten Jahr in einer Videoreihe Zusammenhänge von Migration und Flucht erläutert und Ansätze für eine menschenwürdige Migrationspolitik skizziert. Als Reaktion erhielten wir sowohl breite Unterstützung als auch zahlreiche abfällige Kommentare, unter denen auch Aufrufe zur Gewalt waren. Gerade diese Hass-Kommentare machen deutlich, wie wichtig es weiterhin ist, klar und deutlich Position für Menschenrechte und gegen nationalistische Engstirnigkeit zu beziehen. SÜDWIND wird hierin nicht nachlassen. Es ist keine neue Erkenntnis, dass ungleiche Chancen politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Teilhabe, Armut und Missstände verursachen und unser nicht nachhaltiges Wirtschaftssystem dafür verantwortlich ist. Verstärkt müssen wir feststellen, dass Ungleichheit auch eine Dauergefahr für die Demokratie und Nährboden für Rechtspopulismus bedeutet. SÜDWIND hat auch im letzten Jahr mit aller Kraft für einen politisch gestalteten Strukturwandel hin zu ökologischer Nachhaltigkeit, sozialer Gerechtigkeit und internationalem Ausgleich gearbeitet.

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