In der Modeindustrie türmen sich Probleme auf: Arbeitsrechtsverletzungen, fehlende Transparenz, hoher CO₂-Ausstoß, der enorme Verbrauch natürlicher Ressourcen und wachsende Müllberge. Dringend stellen sich Fragen nach dem Umgang mit textilen Resten – sowohl vor dem Verkauf als auch danach: Was passiert mit getragener Kleidung, wie funktioniert der Secondhand-Handel weltweit und welche Strukturen gibt es für Reparatur, Wiederverwendung und Recycling?
Beim Aktionstreffen schauen wir darauf, welche politischen und gesellschaftlichen Weichen für mehr ökologische, wirtschaftliche und soziale Gerechtigkeit gestellt werden müssen. Wir diskutieren, wie regionale und globale Perspektiven zusammengedacht werden können und wie solidarischer Protest heute aussehen kann. Außerdem entwickeln wir gemeinsame Forderungen, schärfen Zukunftsvisionen und bringen unsere Anliegen direkt in Würzburg ein. (Weitere Infos)