Shrinking Spaces: Was steckt hinter den Angriffen auf Zivilgesellschaft und Demokratie?
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Im Gespräch mit Britt Weyde (Allerweltshaus Köln) erklärt Pablo Campos (SÜDWIND-Institut), warum „Shrinking Spaces" mehr ist als ein Trendbegriff: ein analytisches Werkzeug, das Einzelfälle – von Bangladeschs Textilfabriken über Schattengewerkschaften in mexikanischen Bergwerken bis zu Chevrons Investor-Staat-Klage gegen Ecuador – als ein globales Muster sichtbar macht. Im Zentrum steht die These, dass wirtschaftliche Interessen, die durch zivilgesellschaftliches Engagement bedroht werden, systematisch mit Diffamierung, Kriminalisierung und Gewalt reagieren – mit direkten Konsequenzen auch für deutsche Lieferkettengesetzgebung und, am Beispiel Ghanas und rechter Netzwerke wie dem World Congress of Families, für demokratische Räume in Deutschland selbst.
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