Zivilgesellschaft unter Druck: Mexiko – Freihandel und die Verengung gesellschaftlicher Handlungsspielräume am Beispiel des Bergbausektors.

In vielen Ländern ist der Bergbau mit massiven sozio-ökologischen Konflikten verbunden. So auch in Mexiko - Mexikos Bergbau steht für Umweltzerstörung, prekäre Arbeitsbedingungen, Gewalt und „Shrinking Spaces“, insbesondere gegenüber indigenen Gruppen, lokalen Bäuer*innen und Umweltaktivist*innen. Der nordamerikanische Freihandel prägt den Sektor seit den 1990er Jahren stark. Großkonzerne wie Grupo México profitieren von liberalisierten Märkten, während Arbeitsrechte und Sicherheit vernachlässigt werden. Gewerkschaften kämpfen gegen prekäre Arbeitsbedingungen und geringe Löhne, oft unter Repressionen. Das aktuelle nordamerikanische Freihandelsabkommen (USMCA) bietet erstmals einen Mechanismus, um Arbeitsrechtsverletzungen zu sanktionieren. Wir diskutieren Chancen und Herausforderungen.
Umfang: 8 Seiten
Autor*innen: Pablo Campos, Paula Cäcilie Hummelsheim






