Banken und Entwicklung. Welche Rolle können Banken bei der Minderung von Armut spielen?

Laut Weltbankstatistiken leben weltweit 2,7 Milliarden Menschen unter der Armutsgrenze. 1,2 Milliarden gelten als absolut arm. Sie verfügen pro Tag über weniger als einen Dollar für ihren Lebensunterhalt. Ihnen fehlt sauberes Wasser, eine menschenwürdige Behausung, der Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung. Frauen sind von dieser Situation besonders betroffen. Die Gründe für Armut sind vielfältig. Sie reichen von der persönlichen Situation, über religiöse, historische und geografische Ursachen, bis hin zur politischen Situation eines Landes und globalen wirtschaftlichen Zusammenhängen.
Die Broschüre versucht aus diesem Bündel von Ursachen jenen Strang herauszulösen, der die Armut in Entwicklungsländern mit der Finanzwelt der Industrieländer verbindet, und aufzuzeigen, welche Handlungsmöglichkeiten sich für Banken und ihre Mitarbeitenden bieten, einen Beitrag zur Lösung dieses Menschheitsproblems zu leisten.
Artikelnummer: 2006-14
Erscheinungsjahr: 2006
Umfang: 56 Seiten
Autor*innen: Ulrike Lohr & Antje Schneeweiß
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SÜDWIND tritt seit über 30 Jahren für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit ein. Aus diesem Grund arbeiten wir zu einem breiten Spektrum von Nord-Süd-Themen mit dem Ziel, ungerechte Strukturen aufzudecken, öffentlich zu machen, Handlungsalternativen zu bieten und so zu Veränderungen beizutragen. SÜDWIND ist dabei inhaltlich und finanziell unabhängig. Um gemeinsam mehr zu erreichen, kooperieren wir mit Akteur*innen auf lokaler, europäischer und globaler Ebene, mit Gewerkschaften, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen und Kampagnen. Wir forschen zu Themen wie Entwicklungszusammenarbeit, Frauen und Weltwirtschaft, Klimagerechtigkeit Nachhaltigkeit auf Finanzmärkten, zu Rohstoffen und Wertschöpfungsketten sowie zu Sozialstandards im Welthandel. In Deutschland verbinden wir unsere Recherchen mit entwicklungspolitischer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Wir sind überzeugt: Dort, wo Menschen unter den Auswirkungen des globalen Wirtschaftssystems leiden, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Reichtum einiger weniger und der Armut vieler Menschen. Hierfür sind ungerechte wirtschaftliche und politische Strukturen verantwortlich und wir wollen dazu beitragen, diese zu ändern.



