Inhalt Footer
Studie

Der härteste Stoff der Welt Globaler Diamantenhandel von der DR Kongo und Sierra Leone über Indien nach Deutschland

In der Demokratischen Republik Kongo, arbeiten rund 700.000 Menschen im informellen Diamantensektor, oft in großer Armut und unter verheerenden Arbeitsbedingungen. Die Situation in Sierra Leone ist ähnlich. Die Weiterverarbeitung der Diamanten konzentriert sich heute in Indien, wo rund eine Million Menschen 90 Prozent aller weltweit gewonnenen Diamanten schleifen und polieren. Sehr niedrige Löhne, massive Gesundheitsprobleme und prekäre Arbeitsverhältnisse sind die Regel.

In Deutschland werden Diamanten zu Schmuck verarbeitet und in der Industrie zur Herstellung von Lasern, Medizintechnik, Bohrern etc. verwendet. Die Bundesregierung ist in der Pflicht, von hiesigen Unternehmen die Einhaltung grundlegender Menschenrechte in ihrer Lieferkette einzufordern.

Artikelnummer: 2008-05
Erscheinungsjahr: 2008
Umfang: 83 Seiten
Autor: Friedel Hütz-Adams

Download

Sie wollen spenden oder Mitglied werden?

SÜDWIND tritt seit über 30 Jahren für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit ein. Aus diesem Grund arbeiten wir zu einem breiten Spektrum von Nord-Süd-Themen mit dem Ziel, ungerechte Strukturen aufzudecken, öffentlich zu machen, Handlungsalternativen  zu bieten und so zu Veränderungen beizutragen. SÜDWIND ist dabei inhaltlich und finanziell unabhängig. Um gemeinsam mehr zu erreichen, kooperieren wir mit Akteur*innen auf lokaler, europäischer und globaler Ebene, mit Gewerkschaften, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen und Kampagnen. Wir forschen zu Themen wie Entwicklungszusammenarbeit, Frauen und Weltwirtschaft, Klimagerechtigkeit Nachhaltigkeit auf Finanzmärkten, zu Rohstoffen und Wertschöpfungsketten sowie zu Sozialstandards im Welthandel. In Deutschland verbinden wir unsere Recherchen mit entwicklungspolitischer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Wir sind überzeugt: Dort, wo Menschen unter den Auswirkungen des globalen Wirtschaftssystems leiden, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Reichtum einiger weniger und der Armut vieler Menschen. Hierfür sind ungerechte wirtschaftliche und politische Strukturen verantwortlich und wir wollen dazu beitragen, diese zu ändern.

Südwind unterstützen 

Unsere Partner*innen

Website gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung des Bundesministerium Nordrhein-Westfalen