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Studie

Green Bonds – Black Box mit grünem Etikett? Grüne Anleihen – ein neuer Weg zur Finanzierung von Umweltschutz und Entwicklung?

Es ist nicht leicht, Geld konsequent nachhaltig zu investieren. AnlegerInnen wissen in den allermeisten Fällen nicht, welche Projekte oder Unternehmen sie mit ihrem Geld unterstützen. Oft können nur spezialisierte Agenturen Auskunft darüber geben, ob ein Unternehmen Rüstungsgüter herstellt oder Arbeitsrechte verletzt. Dabei werden Investitionen in sozial und ökologisch arbeitende Unternehmen und Projekte heute dringend benötigt. Die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDG) und der Verpflichtungen der Klimakonferenz Ende 2015 in Paris gehen mit hohen Investitionen einher, die auch von privaten InvestorInnen getätigt werden müssen.

Grüne Anleihen oder Green Bonds sind ein neues Finanzinstrument, das die Bedürfnisse nachhaltiger Anleger sowie den Bedarf an Investitionen, z.B. im Klimaschutz, gleichermaßen bedient, denn das in Green Bonds investierte Kapital wird nur in bestimmten, nachhaltigen Projektkategorien eingesetzt. Allerdings sind viele Green Bonds nicht so transparent wie es zunächst scheint. Die finanzierten Projekte werden oft nur unvollständig veröffentlicht und es bleibt bisweilen unklar, ob sichergestellt ist, dass die Gelder tatsächlich ausschließlich im „grünen Bereich“ eingesetzt werden.

Dieser Band informiert über das Instrument der Green Bonds, stellt kritische Fragen und erhebt Forderungen an eine Regulierung dieses vielversprechenden Anlageinstruments.

Artikelnummer: 2016-17
Erscheinungsjahr: 2016
Umfang: 32 Seiten
Autor*innen: Antje Schneeweiß

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