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09:30
Gustav-Stresemann-Institut Bonn

SÜDWIND-Konferenz "Und was ist mit den Menschenrechten? China und die Sorgfaltspflichten"

Konferenz mit Akteur*innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

In der Ära Xi Jinpings hat sich in China vieles verändert. Aus europäischer Perspektive wird das Land zunehmend als Rivale und als Hotspot für Menschenrechtsverletzungen wahrgenommen. Gleichzeitig gewinnen in Europa die Debatten über nachhaltige Lieferketten und menschenrechtliche Sorgfaltspflichten von Unternehmen an Bedeutung. Wie lassen sich diese Entwicklungen miteinander in Einklang bringen? Und wie können Unternehmen ihre menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten in Lieferketten, die in China beginnen, wahrnehmen?

Diese Fragen werden auf der Konferenz "Und was ist mit den Menschenrechten? China und die Sorgfaltspflichten" am 27. September 2024 von 09:30 bis 13:00 Uhr im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn diskutiert.

Programm

10:00   Begrüßung durch Dietmar Pistorius / SÜDWIND und Daniel Weber / GSI

10:15   Einführung in das Thema Dr. Sabine Ferenschild, SÜDWIND-Institut


10:30   Panel I: Wie weiter nach der China-Strategie: Müssen Akteur*innen in Deutschland sich gegenüber China neu positionieren?                                                                                                    

Das Panel diskutiert Entwicklungen in China unter Xi Jinping und ordnet diese in die geopolitische Lage ein. Daran knüpft sich die Frage an, was dies für Deutschland und NRW bedeutet. Dabei rücken die „China-Strategie“ der Bundesregierung und auch der strategische Umgang NRWs mit China ins Zentrum der Analyse.

Panel-Gäste:

  1. Dr. Stefan Schmalz, Universität Erfurt

  2. Stefan Engstfeld, MdL NRW, Bündnis 90 / Die Grünen

  3. Sakine Weikert, DAAD

  4. Cui Mu, Journalist

11:30   Kaffeepause

11:45   Panel II: China und die Umsetzung des Lieferkettengesetzes: Europäische Illusion oder Direktive mit Durchsetzungskraft?

Ziel des Panels ist, die Herausforderungen herauszuarbeiten, die sich für die Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten von Unternehmen ergeben, deren Lieferketten einen Bezug zu China haben, die also entweder Produkte oder Vorprodukte aus der Volksrepublik beziehen.

Panel-Gäste:

  1. Hans Peter Klingen, Betriebsrat ATB Schorch GmbH

  2. Dr. Christiane Hellar, Hamburger Stiftung für Wirtschaftsethik

  3. Bettina Braun, Deutsches Institut für Menschenrechte

  4. Pablo Campos, SÜDWIND

12:50   Ausblick: Nina Giaramita / SÜDWIND

Moderation: Felix Lee, Süddeutsche Zeitung

Mit finanzieller Unterstützung durch die Bundesstadt Bonn und die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen.

Aus Kapazitätsgründen können wir nach dem 10.09. erfolgte Anmeldungen nur noch auf eine Warteliste setzen. 

Zur Anmeldung

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: 

Nina Giaramita

T +49 (0)228-763 698-14

E giaramita@suedwind-institut.de

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SÜDWIND tritt seit über 30 Jahren für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit ein. Aus diesem Grund arbeiten wir zu einem breiten Spektrum von Nord-Süd-Themen mit dem Ziel, ungerechte Strukturen aufzudecken, öffentlich zu machen, Handlungsalternativen  zu bieten und so zu Veränderungen beizutragen. SÜDWIND ist dabei inhaltlich und finanziell unabhängig. Um gemeinsam mehr zu erreichen, kooperieren wir mit Akteur*innen auf lokaler, europäischer und globaler Ebene, mit Gewerkschaften, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen und Kampagnen. Wir forschen zu Themen wie Entwicklungszusammenarbeit, Frauen und Weltwirtschaft, Klimagerechtigkeit Nachhaltigkeit auf Finanzmärkten, zu Rohstoffen und Wertschöpfungsketten sowie zu Sozialstandards im Welthandel. In Deutschland verbinden wir unsere Recherchen mit entwicklungspolitischer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Wir sind überzeugt: Dort, wo Menschen unter den Auswirkungen des globalen Wirtschaftssystems leiden, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Reichtum einiger weniger und der Armut vieler Menschen. Hierfür sind ungerechte wirtschaftliche und politische Strukturen verantwortlich und wir wollen dazu beitragen, diese zu ändern.

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