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Menschenhandel und Arbeitsausbeutung

Es ist ein offenes Geheimnis, dass viele Produkte, die wir kaufen und nutzen, entlang der globalen Lieferketten zu unhaltbaren Arbeitsbedingungen gefertigt werden. Was viele dabei verkennen: Auch in Deutschland bestehen teilweise Missstände für Arbeitnehmende. Sie werden nicht oder nicht genügend entlohnt, müssen unter schädlichen Bedingungen arbeiten und/oder können über ihre Arbeitskraft nicht selbstbestimmt verfügen. Dabei werden nicht nur arbeitsrechtliche Schutzvorschriften, sondern auch Menschenrechte eklatant verletzt, wie das Verbot von Menschenhandel und Zwangsarbeit. 

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Fotocredits: Ana Catalá  

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SÜDWIND tritt seit über 30 Jahren für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit ein. Aus diesem Grund arbeiten wir zu einem breiten Spektrum von Nord-Süd-Themen mit dem Ziel, ungerechte Strukturen aufzudecken, öffentlich zu machen, Handlungsalternativen  zu bieten und so zu Veränderungen beizutragen. SÜDWIND ist dabei inhaltlich und finanziell unabhängig. Um gemeinsam mehr zu erreichen, kooperieren wir mit Akteur*innen auf lokaler, europäischer und globaler Ebene, mit Gewerkschaften, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen und Kampagnen. Wir forschen zu Themen wie Entwicklungszusammenarbeit, Frauen und Weltwirtschaft, Klimagerechtigkeit Nachhaltigkeit auf Finanzmärkten, zu Rohstoffen und Wertschöpfungsketten sowie zu Sozialstandards im Welthandel. In Deutschland verbinden wir unsere Recherchen mit entwicklungspolitischer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Wir sind überzeugt: Dort, wo Menschen unter den Auswirkungen des globalen Wirtschaftssystems leiden, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Reichtum einiger weniger und der Armut vieler Menschen. Hierfür sind ungerechte wirtschaftliche und politische Strukturen verantwortlich und wir wollen dazu beitragen, diese zu ändern.

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