Inhalt Footer
Studie

Mikrofinanzen in Entwicklungsländern. Kurzstudie im Auftrag der GLS-Bank

Mikrofinanzinstitute (MFI) bestehen seit den frühen 1970er Jahren. Das bekannteste unter ihnen ist die von Muhamad Yunus gegründete „Grameen Bank“ in Bangladesch. Viele der in den letzten vier Jahrzehnten entstandenen „Banken für die Armen“ knüpfen an bestehende Traditionen des Sparens und Geldverleihens an, wie sie weltweit von armen Bevölkerungsschichten praktiziert wurden und werden.

In dieser Kurzstudie werden im ersten Kapitel Kategorien von MFI vorgestellt und Informationen zu deren Finanzquellen, Kapitalausstattung, Kundenstruktur und Geschäftsmodellen zusammengestellt. Im zweiten Kapitel wird das „Upgrading“ von Mikrofinanzinstituten (MFI) an Hand von vier Beispielen diskutiert. Das dritte Kapitel gibt einen Überblick über den derzeitigen Forschungsstand zur Wirkung von MFI. Abschließend werden im vierten Kapitel Kriterien für die Bewertung von Mikrofinanzfonds (MFF) erarbeitet.

Artikelnummer: 2015-06
Erscheinungsjahr: 2015
Umfang: 30 Seiten
Autorin: Antje Schneeweiß

Download

Sie wollen spenden oder Mitglied werden?

SÜDWIND tritt seit über 30 Jahren für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit ein. Aus diesem Grund arbeiten wir zu einem breiten Spektrum von Nord-Süd-Themen mit dem Ziel, ungerechte Strukturen aufzudecken, öffentlich zu machen, Handlungsalternativen  zu bieten und so zu Veränderungen beizutragen. SÜDWIND ist dabei inhaltlich und finanziell unabhängig. Um gemeinsam mehr zu erreichen, kooperieren wir mit Akteur*innen auf lokaler, europäischer und globaler Ebene, mit Gewerkschaften, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen und Kampagnen. Wir forschen zu Themen wie Entwicklungszusammenarbeit, Frauen und Weltwirtschaft, Klimagerechtigkeit Nachhaltigkeit auf Finanzmärkten, zu Rohstoffen und Wertschöpfungsketten sowie zu Sozialstandards im Welthandel. In Deutschland verbinden wir unsere Recherchen mit entwicklungspolitischer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Wir sind überzeugt: Dort, wo Menschen unter den Auswirkungen des globalen Wirtschaftssystems leiden, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Reichtum einiger weniger und der Armut vieler Menschen. Hierfür sind ungerechte wirtschaftliche und politische Strukturen verantwortlich und wir wollen dazu beitragen, diese zu ändern.

Südwind unterstützen 

Unsere Partner*innen

Website gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung des Bundesministerium Nordrhein-Westfalen