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Publikation

Wachstum zu Lasten der Armen? Armutsbekämpfung und soziale Gerechtigkeit im Zeitalter der Globalisierung

Wachstum zu Lasten der Armen?

»Unser Fortschritt lässt sich nicht daran messen, ob wir zu dem Überfluss derjenigen, die bereits viel haben, noch mehr hinzufügen, sondern daran, ob wir diejenigen, die zu wenig haben, ausreichend versorgen. « Mit diesem Zitat des US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt aus dem Jahr 1937 beginnt der »Bericht über die menschliche Entwicklung 2005« der Vereinten Nationen. Das Vorhaben Roosevelts ist aktueller den je: Zwar waren viele Regionen der Erde noch nie so reich, wie sie derzeit sind, doch andererseits leiden andere Regionen und auch ein Teil der Menschen in den wohlhabenden Gebieten unter zunehmender Armut und Hunger. Anlass für SÜDWIND, diese globalen Themen und Probleme erneut in einer Studie aufzugreifen,ist eine Publikation der Evangelischen Kirche vonWestfalen, die Ende 2004 unter dem Namen »Globalisierung – Wirtschaft im Dienste des Lebens« erschienen ist. Sie fragt nach den ideologischen Wurzeln der derzeitigen Wirtschaftspolitik und zeigt, geradeauch unter Berücksichtigung christlicher Gesichtspunkte, Handlungsalternativen für eine Weltwirtschaftsordnungzugunsten der Armen auf.

Artikelnummer:  2005-04
Erscheinungsjahr: 2005
Umfang: 103 Seiten
Autor*innen: Friedel Hütz-Adams,Pedro Morazán, Ulrike Lohr u.a.

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SÜDWIND tritt seit über 30 Jahren für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit ein. Aus diesem Grund arbeiten wir zu einem breiten Spektrum von Nord-Süd-Themen mit dem Ziel, ungerechte Strukturen aufzudecken, öffentlich zu machen, Handlungsalternativen  zu bieten und so zu Veränderungen beizutragen. SÜDWIND ist dabei inhaltlich und finanziell unabhängig. Um gemeinsam mehr zu erreichen, kooperieren wir mit Akteur*innen auf lokaler, europäischer und globaler Ebene, mit Gewerkschaften, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen und Kampagnen. Wir forschen zu Themen wie Entwicklungszusammenarbeit, Frauen und Weltwirtschaft, Klimagerechtigkeit Nachhaltigkeit auf Finanzmärkten, zu Rohstoffen und Wertschöpfungsketten sowie zu Sozialstandards im Welthandel. In Deutschland verbinden wir unsere Recherchen mit entwicklungspolitischer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Wir sind überzeugt: Dort, wo Menschen unter den Auswirkungen des globalen Wirtschaftssystems leiden, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Reichtum einiger weniger und der Armut vieler Menschen. Hierfür sind ungerechte wirtschaftliche und politische Strukturen verantwortlich und wir wollen dazu beitragen, diese zu ändern.

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