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Montag 18:00 Uhr Im Kalender Merken
Montag
18:00
Landtag NRW

China und NRW: Im Spannungsfeld zwischen Partnerschaft, Wettbewerb und Systemrivalität 

Wie gestaltet NRW seine Beziehungen zu China? SÜDWIND bringt Menschenrechte in die Diskussion um Partnerschaft, Wettbewerb und Systemrivalität ein.

Die Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und China bewegen sich derzeit in einem dreidimensionalen Spannungsfeld: China ist für Nordrhein-Westfalen sowohl ein wichtiger (Handels-)Partner als auch Wettbewerber und systemischer Rivale. Das ist spürbar in Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Entwicklung sowie beim Thema Menschenrechte.

Zur Anmeldung

Themen der Konferenz

Gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft werden unter anderem folgende Fragen diskutiert:

  • Welche Einflusskanäle nutzt China in NRW?

  • Wie können Abhängigkeiten reduziert und Resilienz erhöht werden?

  • Wie kann das Thema Menschenrechte in den Beziehungen zwischen NRW und China vorangebracht werden?

  • Welche Rolle spielen Kommunen, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft im Umgang mit China?

  • Welche Handlungsmöglichkeiten ergeben sich für NRW? Braucht es eine „NRW-China-Strategie“?

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag Nordrhein-Westfalen lädt zu einer Konferenz ein, die diese Fragen in den Mittelpunkt stellt. SÜDWIND e.V. ist mit einem Beitrag im Workshop „Menschenrechtsschutz in den Beziehungen zu China – Was kann NRW leisten?“ vertreten.

Programm

18:00 Uhr

Begrüßung: Wibke Brems MdL, Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag Nordrhein-Westfalen 

Einführung: Joyce Lee, Journalistin und Host des ARD-Podcasts “Welt. Macht. China” 

Keynote: Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen 

Anschließend Podiumsdiskussion mit

  • Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen 
  • Dr. Sabine Ferenschild, Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei SÜDWIND e.V. Institut für Ökonomie und Ökumene 
  • Reinhard Bütikofer, MdEP a. D. und ehemaliger Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen 
  • Prof. Dr. Christian Neuhäuser, Professor der Politischen Philosophie an der TU Dortmund  

19:30 Uhr

Austausch in drei Workshops

I – Menschenrechtsschutz in den Beziehungen zu China – Was kann NRW leisten?  

Dr. Sabine Ferenschild, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei SÜDWIND e.V. Institut für Ökonomie und Ökumene
Moderation: Berîvan Aymaz MdL und Stefan Engstfeld MdL 

II – Wissenschaft in Zeiten geopolitischer Spannungen – China im Fokus   

Prof. Dr. Yasemin Acar, Professorin für Informatik an der Universität Paderborn und Research Assistant Professor an der George Washington University, Washington D.C., mit Schwerpunkt auf menschzentrierter IT-Sicherheit und Datenschutz
Prof. Dr. Christian Neuhäuser, Professor der Politischen Philosophie an der TU Dortmund mit Schwerpunkt auf Theorien der Verantwortung, internationalen Beziehungen und Wirtschaftsphilosophie
Moderation: Julia Eisentraut MdL 

III – Zwischen Brüssel, Peking und Düsseldorf – Europas Chinapolitik im Rück- und Ausblick 

Reinhard Bütikofer, MdEP a. D. und ehemaliger Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen
Moderation: Jan Matzoll MdL 

20:15 Uhr

Zusammenbringen der Ergebnisse & Abschluss Handlungsempfehlungen für NRW 

Im Anschluss Get Together  

21:00 Uhr

Ende der Veranstaltung

Moderation des Programms: Joyce Lee 

Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. 


Zur Anmeldung

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SÜDWIND tritt seit über 30 Jahren für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit ein. Aus diesem Grund arbeiten wir zu einem breiten Spektrum von Nord-Süd-Themen mit dem Ziel, ungerechte Strukturen aufzudecken, öffentlich zu machen, Handlungsalternativen  zu bieten und so zu Veränderungen beizutragen. SÜDWIND ist dabei inhaltlich und finanziell unabhängig. Um gemeinsam mehr zu erreichen, kooperieren wir mit Akteur*innen auf lokaler, europäischer und globaler Ebene, mit Gewerkschaften, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen und Kampagnen. Wir forschen zu Themen wie Entwicklungszusammenarbeit, Frauen und Weltwirtschaft, Klimagerechtigkeit Nachhaltigkeit auf Finanzmärkten, zu Rohstoffen und Wertschöpfungsketten sowie zu Sozialstandards im Welthandel. In Deutschland verbinden wir unsere Recherchen mit entwicklungspolitischer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Wir sind überzeugt: Dort, wo Menschen unter den Auswirkungen des globalen Wirtschaftssystems leiden, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Reichtum einiger weniger und der Armut vieler Menschen. Hierfür sind ungerechte wirtschaftliche und politische Strukturen verantwortlich und wir wollen dazu beitragen, diese zu ändern.

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