Menschenrechtliche Sorgfaltspflichten im Gegenwind

Die Zeiten ändern sich – und mit ihnen die Politik in Berlin und Brüssel zu gesetzlichen Sorgfaltspflichten. Was vor wenigen Jahren noch als notwendiger Schritt zu mehr Verantwortung in globalen Wertschöpfungsketten galt, wird heute oft als „Bürokratiemonster“ abgetan. Vor allem Wirtschaftsverbände sowie rechte und konservative Kräfte greifen entsprechende Gesetzesvorhaben wie das deutsche Lieferkettengesetz oder die europäische Lieferkettenrichtlinie bzw. die europäische Entwaldungsverordnung zunehmend an.
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Illustration: KI-generiert
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SÜDWIND tritt seit über 30 Jahren für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit ein. Aus diesem Grund arbeiten wir zu einem breiten Spektrum von Nord-Süd-Themen mit dem Ziel, ungerechte Strukturen aufzudecken, öffentlich zu machen, Handlungsalternativen zu bieten und so zu Veränderungen beizutragen. SÜDWIND ist dabei inhaltlich und finanziell unabhängig. Um gemeinsam mehr zu erreichen, kooperieren wir mit Akteur*innen auf lokaler, europäischer und globaler Ebene, mit Gewerkschaften, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen und Kampagnen. Wir forschen zu Themen wie Entwicklungszusammenarbeit, Frauen und Weltwirtschaft, Klimagerechtigkeit Nachhaltigkeit auf Finanzmärkten, zu Rohstoffen und Wertschöpfungsketten sowie zu Sozialstandards im Welthandel. In Deutschland verbinden wir unsere Recherchen mit entwicklungspolitischer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Wir sind überzeugt: Dort, wo Menschen unter den Auswirkungen des globalen Wirtschaftssystems leiden, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Reichtum einiger weniger und der Armut vieler Menschen. Hierfür sind ungerechte wirtschaftliche und politische Strukturen verantwortlich und wir wollen dazu beitragen, diese zu ändern.













