Starke Standards schützen Menschen, Demokratie und Lebensgrundlagen

Schutzstandards für Verbraucher*innen, Beschäftigte, Umwelt und Menschenrechte stehen in Europa unter zunehmendem Druck. Unter dem Deckmantel von Bürokratieabbau und Vereinfachung werden demokratische Errungenschaften geschwächt und Konzerninteressen bevorzugt. Zivilgesellschaftliche Stimmen werden dabei systematisch an den Rand gedrängt.
Mehr als 100 Organisationen, Unternehmen, Verbände und Einzelpersonen haben deshalb das Statement „Starke Standards schützen Menschen, Demokratie und Lebensgrundlagen" unterzeichnet. Initiiert vom Netzwerk Rules2Protect Deutschland fordern sie die Bundesregierung auf sich für eine europäische Politik einzusetzen die Demokratie stärkt, Wissenschaft und Transparenz sichert, klare und wirksame Regeln schafft, öffentliche Gelder an soziale und ökologische Bedingungen knüpft und gezielt in das Gemeinwohl investiert. Wer Schäden verursacht muss Verantwortung tragen — externalisierte Kosten dürfen nicht länger von der Allgemeinheit getragen werden.
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Unterzeichnende
Organisationen
Afghan Women Activist's coordinating Body, Aktion Agrar e.V., Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt, AlgorithmWatch, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Attac Deutschland, BaumEntscheid, Bergwaldprojekt, Bodensee-Stiftung, bremen.global, Brot für die Welt, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), BUND Naturschutz in Bayern, BUNDjugend, Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel (KOK e.V.), Bundesverband für Umweltberatung, Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft (BNW), Bündnis Bunte Sassenburg, Bündnis Bürgerenergie e.V., Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein, Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft, Bürgerbewegung Finanzwende, Business and Human Rights Centre, Campact, CHEM Trust Europe, ClientEarth, Climate+Tech Think-Tank, Copenhagen Business School Denmark, Coordination gegen BAYER-Gefahren, CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, D64 Zentrum für Digitalen Fortschritt, Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg, Dachverband Kritische Aktionärinnen und Aktionäre, Demeter, Deutsche Umwelthilfe, Deutscher Naturschutzring, Digitalcourage, Digitale Gesellschaft, Economists for Future, Ecosia, EfL Group, Eine Welt Forum Freiburg, Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen, Entwicklungspolitisches Netzwerk (epn) Hessen, ESTAruppin, European Center for Constitutional and Human Rights, European Network for Environmental Medicine, Ev. Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt, Evergreen GmbH, Exit Plastik, Fabian Salars Erbe, Facing Finance, Fairtrade Deutschland, FEMNET, FIAN Deutschland, foodsharing e.V., Forum Fairer Handel, Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft, Forum Umwelt & Entwicklung, FOSSIL FREE Berlin, Freiwald, Fundacion Global Nature, Germanwatch e.V., GLS Bank, Global Policy Forum Europe, Green Legal Impact Germany, Greenpeace Deutschland, GRÜNE LIGA, HateAid, Health and Environment Justice Support (HEJSupport), Health for Future Deutschland, INKOTA-netzwerk, Initiative EINE WELT Köngen, Initiative Lieferkettengesetz, Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie e.V. (INFOE), JARO Institut für Nachhaltigkeit und Digitalisierung, Kampagne für Saubere Kleidung, Kleindatenverein, Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg (LNV BW), Landwende, LobbyControl, Mehr Demokratie e.V., NaturFreunde Deutschlands, Naturschutzbund Deutschland (NABU), Naturschutzjugend im NABU (NAJU), Netzwerk Demokratie im Landkreis Gifhorn, Netzwerk gerechter Welthandel, ÖKOBÜRO Allianz der Umweltbewegung, oekom Gesellschaft für ökologische Kommunikation, Open Knowledge Foundation Deutschland e.V., OXFAM Deutschland, Panoptykon Foundation, Parents 4 Future Germany, Pestizid Aktions-Netzwerk (PAN Germany), PLAY!YA, PowerShift, Pro Wildlife, Psychologists for Future, ROBIN WOOD, Romero Initiative (CIR), Save Our Seeds, Schweisfurth Stiftung, SHARKVOICE, Sonderforschungsgruppe Institutionenanalyse sofia, Stadttaubenprojekt Berlin e.V., SÜDWIND, taxmenow, The Good Lobby, transform Verlag gemeinnützige UG, Transparency International Deutschland e.V., Umweltinstitut München e.V., urgewald e.V., UNBLACK THE BOX, VAUDE Sport GmbH & Co. KG, Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher, Verein zum Schutz der Bergwelt, WEED Weltwirtschaft Ökologie & Entwicklung, Weltladen Hailer, Weltladen-Dachverband, Weltladen Regenbogen Weilburg, Weltweiterdenken, Werkstatt Ökonomie, Wikirate, Women Engage for a Common Future (WECF), Yeşil Çember, Zero Waste Germany e.V., Zukunftsstiftung Landwirtschaft / GLS Treuhand
Einzelpersonen
Alberto Alemanno, Josef Baumüller, Jürgen Bering, Katja Diehl, Dr. Andreas Dimmelmeier, Hans-Josef Fell, Lothar Frenz, Michael Görg, Johannes Heimrath, Prof. Dr. Jeanette Hofmann, Yvonne Jamal, Andrea Kämpf, Dr. Holger Kämpf, Sebastian Klein, Malte Koppe, Tanja Leinweber, Niels G. Mede, Jörg Müller, Luisa Neubauer, Katharina Nocun, Dr. Dieter Plehwe, Prof. Dr. Andreas Rasche, Salome Saremi-Strogusch, Dr. Felicitas Sommer, Heinrich Strößenreuther, Jakob Thomä
Foto: pexels, Markus Winkler
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SÜDWIND tritt seit über 30 Jahren für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit ein. Aus diesem Grund arbeiten wir zu einem breiten Spektrum von Nord-Süd-Themen mit dem Ziel, ungerechte Strukturen aufzudecken, öffentlich zu machen, Handlungsalternativen zu bieten und so zu Veränderungen beizutragen. SÜDWIND ist dabei inhaltlich und finanziell unabhängig. Um gemeinsam mehr zu erreichen, kooperieren wir mit Akteur*innen auf lokaler, europäischer und globaler Ebene, mit Gewerkschaften, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen und Kampagnen. Wir forschen zu Themen wie Entwicklungszusammenarbeit, Frauen und Weltwirtschaft, Klimagerechtigkeit Nachhaltigkeit auf Finanzmärkten, zu Rohstoffen und Wertschöpfungsketten sowie zu Sozialstandards im Welthandel. In Deutschland verbinden wir unsere Recherchen mit entwicklungspolitischer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Wir sind überzeugt: Dort, wo Menschen unter den Auswirkungen des globalen Wirtschaftssystems leiden, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Reichtum einiger weniger und der Armut vieler Menschen. Hierfür sind ungerechte wirtschaftliche und politische Strukturen verantwortlich und wir wollen dazu beitragen, diese zu ändern.








