Laut dem „Atlas der Zivilgesellschaft“ lebt mittlerweile die Mehrheit der Weltbevölkerung in Staaten, die die Zivilgesellschaft beschränken, unterdrücken oder ganz geschlossen sind. Lediglich 3,2 % der Bevölkerung lebt in „offenen Staaten“. In einer SÜDWIND-Aktionswoche wird ab 26. Juni über die „Bedrohte Zivilgesellschaft“ debattiert.
Do., 26.06.2025 von 18:00 -19:00 Uhr
Webinar (dt.) LATEINAMERIKA. Menschenrechtsverteidiger*innen unter Druck
Einschüchterungen und Gewalt gegen Menschenrechtsaktivist*innen, Journalist*innen und Gewerkschafter*innen sind keine Seltenheit in Lateinamerika. Viele dieser Verbrechen bleiben ungesühnt. Was bedeutet das für die Aktivist*innen? Ein Austausch mit Wolfgang Seiß (Brot für die Welt), Pablo Campos & Irene Knoke (SÜDWIND)
Mo., 30.06.2025 um 18:00, Filmhaus Köln
Filmvorführung (OmU) + Expert*innengespräch: “The Illusion of Abundance”
Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichten dreier mutiger Frauen aus Peru, Honduras und Brasilien, die sich gegen die zerstörerischen Praktiken multinationaler Konzerne aus Europa und den USA stellen und für die Rechte indigener Gemeinschaften kämpfen. ⟶ Anschl. Gespräch mit Dr. Pedro Morazán (Menschenrechtler / Honduras).
Keine Anmeldung erforderlich
Di., 01.07.2025 um 18:00, Filmhaus Köln
Filmvorführung (OmU) + Expertinnengespräch: “Total Trust”
In diesem Dokumentarfilm wird gezeigt, welche Gefahren aktuelle Technologien in den Händen einer Macht haben, die diese gegen ihre eigenen Bürger*innen einsetzt. Der Film erzählt Geschichten von Menschen, die leidenschaftlich für Menschenrechte und Gerechtigkeit kämpfen. ⟶ Anschl. Gespräch mit Dr. Nora Sausmikat (urgewald).
Keine Anmeldung erforderlich
Do., 03.07.2025 von 18:00 -19:00 Uhr
Webinar (dt.) CHINA. Zivilgesellschaft unter Kontrolle
Totale Kontrolle in China: Was bedeutet das für die Zivilgesellschaft in China, aber auch für die Kooperation zwischen deutschen und chinesischen Nicht-Regierungsorganisationen? ⟶Ein Austausch mit Dr. Nora Sausmikat (urgewald), Joanna Klabisch (Stiftung Asienhaus) & Dr. Sabine Ferenschild (SÜDWIND).
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SÜDWIND tritt seit über 30 Jahren für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit ein. Aus diesem Grund arbeiten wir zu einem breiten Spektrum von Nord-Süd-Themen mit dem Ziel, ungerechte Strukturen aufzudecken, öffentlich zu machen, Handlungsalternativen zu bieten und so zu Veränderungen beizutragen. SÜDWIND ist dabei inhaltlich und finanziell unabhängig. Um gemeinsam mehr zu erreichen, kooperieren wir mit Akteur*innen auf lokaler, europäischer und globaler Ebene, mit Gewerkschaften, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen und Kampagnen. Wir forschen zu Themen wie Entwicklungszusammenarbeit, Frauen und Weltwirtschaft, Klimagerechtigkeit Nachhaltigkeit auf Finanzmärkten, zu Rohstoffen und Wertschöpfungsketten sowie zu Sozialstandards im Welthandel. In Deutschland verbinden wir unsere Recherchen mit entwicklungspolitischer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Wir sind überzeugt: Dort, wo Menschen unter den Auswirkungen des globalen Wirtschaftssystems leiden, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Reichtum einiger weniger und der Armut vieler Menschen. Hierfür sind ungerechte wirtschaftliche und politische Strukturen verantwortlich und wir wollen dazu beitragen, diese zu ändern.



