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Pressemitteilung

Terminhinweis - SÜDWIND-Tagung in Dortmund: Subnationale Diplomatie statt weltpolitischem Misstrauen? Städtepartnerschaften zwischen China und Deutschland und die menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten

Stadtplatz in Düsseldorf mit chinesischer Dekoration: Chinesische Lampions hängen über dem Platz, der mit rot-goldenen Elementen geschmückt ist. Im Hintergrund ein repräsentatives Gebäude.

Bonn, 04.06.2025 China und Deutschland haben eine langjährige Beziehung. Das gilt auch auf kommunaler und regionaler Ebene. Es bestehen vielfältige politische, ökonomische, wissenschaftliche und zivilgesellschaftliche Beziehungen zu China. Dazu gehören auch kommunale Partnerschaften wie zum Beispiel die seit mehr als 30 Jahren bestehende Partnerschaft der Stadt Dortmund zu der chinesischen Stadt Xi’an. Da sich China unter der Führung von Xi Jinping jedoch deutlich in Richtung einer zentral gesteuerten Autokratie entwickelt hat, stellt sich die Frage, ob dies auch Auswirkungen auf kommunale Partnerschaften hat.  

Parallel zu den Veränderungen in China entwickelte sich in Deutschland und Europa im letzten Jahrzehnt ein größeres Verständnis von menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten, die Unternehmen in globalen Lieferketten wahrnehmen sollten. Was beinhalten diese Sorgfaltspflichten? Was bedeuten sie in Bezug auf Wirtschaftsbeziehungen zu China? Und wie kann (oder muss) die Wahrnehmung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten durch kommunale Partnerschaften unterstützt werden?  

Als Expert*innen und Gesprächspartner*innen werden bei der Tagung Prof. Dr. Thomas Heberer (Uni Duisburg-Essen) Martin van der Pütten (Leitung Internationale Beziehungen der Stadt Dortmund) und Dr. Sabine Ferenschild (SÜDWIND-Institut) in das Thema einführen und als Gesprächspartner*innen zur Verfügung stehen. 

„Bei SÜDWIND sehen wir in den deutsch-chinesischen Städtepartnerschaften eine Chance, menschenrechtliche Sorgfaltspflichten in beiden Ländern stärker auf die Agenda zu setzen“, so Pablo Campos vom SÜDWIND-Institut.  

SÜDWIND hat eine Studie, ein Factsheet sowie zwei Podcasts im Kontext seiner aktuellen Arbeit zu China veröffentlicht: 

  • Die 2024 erschienene SÜDWIND-Studie „Und was ist mit den Menschenrechten? China und die Sorgfaltspflichten“ ist hier abrufbar. 

  • Das SÜDWIND-Factsheet „Der Himmel ist hoch, der Kaiser weit. Partnerschaften mit China und menschenrechtliche Sorgfaltspflichten“ ist hier abrufbar. 

  • Unsere China-Podcasts (Folge 15+16) sind hier abrufbar 

Die Tagung findet am Donnerstag, den 12.06.2025, von 10 -14h in den Räumen der Auslandsgesellschaft e.V., Steinstraße 48, 44147 Dortmund (Nähe Hbf.) statt. SÜDWIND führt die Veranstaltung in Kooperation mit dem Eine Welt Netz NRW und der Auslandsgesellschaft e.V. durch. Die Tagung wird gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW.

Kontakt

Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Fachpromotor für Globale Wirtschaft und Menschenrechte
Pablo Campos

T T +49 (0)228-763 698-21

E campos@suedwind-institut.de

Publikationen

Pressekontakt

Nina Giaramita
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
SÜDWIND e. V.
+49 (0) 228-76 36 98-14
giaramita@suedwind-institut.de

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