
Shrinking Spaces (Seite 3)
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Shrinking Spaces
Shrinking Spaces beschreibt die zunehmende Einschränkung der Handlungsspielräume der Zivilgesellschaft weltweit.
Besonders betroffen sind Aktivist*innen, NGOs, Gewerkschaften und soziale Bewegungen, die sich für Menschenrechte, Demokratie, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit einsetzen. In vielen Ländern werden sie durch autoritäre Regierungen mit Repressionen konfrontiert. Aber auch in stabilen Demokratien erleben wir eine Erosion des zivilgesellschaftlichen Raums. Restriktive Gesetze, bürokratische Hürden, finanzielle Engpässe, digitale Überwachung und gezielte Desinformationskampagnen sind nur einige der Mittel, mit denen Regierungen und andere mächtige Akteur*innen versuchen, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen.
Die Folgen sind gravierend: Eine geschwächte Zivilgesellschaft führt zu weniger Transparenz, mehr Korruption und einer geringeren Beteiligung der Bürger*innen an politischen Prozessen.
SÜDWIND setzt sich aktiv für eine Stärkung der globalen Zivilgesellschaft ein durch Bildungsarbeit, Forschung, Advocacy und die Förderung von Netzwerken.
Häufig wird die Zivilgesellschaft durch restriktive Gesetze, Verwaltungsbarrieren oder finanzielle Hürden wie die Bekämpfung ausländischer Mittel eingeschränkt. Auch die mediale Berichterstattung wird zensiert oder beeinflusst, um unbequeme Stimmen zum Schweigen zu bringen.
Durch Bildungsarbeit, Forschung und Advocacy macht SÜDWIND auf die Problematik aufmerksam und stärkt die globale Zivilgesellschaft. Gerade im Kontext von Globalisierung und Governance ist eine starke Zivilgesellschaft entscheidend, um Transparenz, Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung zu fördern.
Foto: Shima Abedinzade auf Pixabay
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