Fachstelle Globale Wirtschaft und Menschenrechte

Die globalisierte Wirtschaft und ihre (De-)Regulierungssysteme beeinflussen die Lebenssituation von Menschen weltweit. Menschenrechtsverletzungen lassen sich an verschiedenen Stellen globaler Lieferketten aufzeigen, beispielsweise in einer Lebensgrundlagen zerstörenden Rohstoffgewinnung oder in gesundheitsschädlichen Produktionsbedingungen.

Die im Rahmen des Eine-Welt-PromotorInnen-Programms NRW eingerichtete Fachstelle Globale Wirtschaft und Menschenrechte möchte auf menschenrechtsverletzende Strukturen globalen Wirtschaftens hinweisen und Wege zur Veränderung aufzeigen. Dies geschieht über Bildungsarbeit und die Qualifizierung von MultiplikatorInnen, die Entwicklung und Bekanntmachung von Handlungsangeboten sowie Netzwerkarbeit.

„Nachhaltige Entwicklung beginnt im eigenen Land“ – unter diesem Motto steht die Arbeit der Eine-Welt-PromotorInnen, die Dialog und Engagement für Globale Gerechtigkeit fördern, Veränderungen anstoßen und ExpertInnen-Wissen bereitstellen. In NRW wird diese Arbeit durch Engagement Global, Außenstelle NRW und das Eine Welt Netz NRW koordiniert.

Informationen zum NRW-PromotorInnen-Programm finden Sie hier. Informationen zum bundesweiten PromotorInnen-Programm sind hier zu finden.

Die Fachstelle „Globale Wirtschaft und Menschenrechte“ wird über Engagement Global im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und durch die Staatskanzlei NRW gefördert.

Publikationen

Im Factsheet "Ausbeutung im italienischen Orangenanbau" geht SÜDWIND e.V. gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen den ausbeuterischen Arbeitsbedingungen auf den Grund, denen migrantische Arbeiter in Kalabrien und Sizilien ausgesetzt sind.

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Aktuelles/Pressemitteilungen

Lieferkettengesetz: Noch nicht am Ziel, aber endlich am Start!

Am 11.06.2021 hat der Bundestag das Lieferkettengesetz beschlossen. Das ist ein großer Schritt für Menschenrechte und Umwelt in den Lieferketten, denn erstmalig nimmt ein Gesetz Unternehmen hierzu in die Pflicht und stellt sich skrupellosen Geschäftspraktiken entgegen. Mit unseren Bündnispartner*innen in der Initiative Lieferkettengesetz haben wir lang dafür gekämpft, viele Widerstände mussten überwunden werden. Mit dem Gesetz sind wir noch nicht am Ziel, aber endlich am Start.

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Audio/Video

Podcast "Smartphones - Seltene Erden für die Hosentasche"

Folge 50 des Podcast "Vom Feld ins Regal" der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit nimmt im Gespräch mit Eva-Maria Reinwald von SÜDWIND das Smartphone unter die Lupe.

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Termine/Veranstaltungen

06. April 2022

Abendveranstaltung der VHS Erkrath

06.04.2022, 19 Uhr, Hochdahl

mit Eva-Maria Reinwald

07. Februar 2022

Online-Veranstaltung

07.02.2022, 18 Uhr

Webseminar im Rahmen der Initiative Lieferkettengesetz

 

27. Januar 2022

Fachtag des Amtes für Jugendarbeit der EKiR

27.01.2022, 10-16 Uhr, digital

mit Eva-Maria Reinwald

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Aus unseren Netzwerken

Bonn Fair - Zivilgesellschaft fordert nachhaltige Beschaffung

Mehr als 20 zivilgesellschaftliche Organisationen haben an die Stadt Bonn appelliert, an dem Plan einer fairen und nachhaltigen kommunalen/öffentlichen Beschaffung bis 2030 festzuhalten.

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Recht und Gerechtigkeit

Handreichung zum kirchlichen Engagement in der Initiative Lieferkettengesetz

Bausteine für Gottesdienste oder politische Abendgebete und weitere Anregungen zum Engagement von Kirchengemeinden und kirchlichen Gruppen in der Initiative Lieferkettengesetz finden sich in dieser Handreichung.

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