Fachstelle Globale Wirtschaft und Menschenrechte

Die globalisierte Wirtschaft und ihre (De-)Regulierungssysteme beeinflussen die Lebenssituation von Menschen weltweit. Menschenrechtsverletzungen lassen sich an verschiedenen Stellen globaler Lieferketten aufzeigen, beispielsweise in einer Lebensgrundlagen zerstörenden Rohstoffgewinnung oder in gesundheitsschädlichen Produktionsbedingungen.

Die im Rahmen des Eine-Welt-PromotorInnen-Programms NRW eingerichtete Fachstelle Globale Wirtschaft und Menschenrechte möchte auf menschenrechtsverletzende Strukturen globalen Wirtschaftens hinweisen und Wege zur Veränderung aufzeigen. Dies geschieht über Bildungsarbeit und die Qualifizierung von MultiplikatorInnen, die Entwicklung und Bekanntmachung von Handlungsangeboten sowie Netzwerkarbeit.

„Nachhaltige Entwicklung beginnt im eigenen Land“ – unter diesem Motto steht die Arbeit der Eine-Welt-PromotorInnen, die Dialog und Engagement für Globale Gerechtigkeit fördern, Veränderungen anstoßen und ExpertInnen-Wissen bereitstellen. In NRW wird diese Arbeit durch Engagement Global, Außenstelle NRW und das Eine Welt Netz NRW koordiniert.

Informationen zum NRW-PromotorInnen-Programm finden Sie hier. Informationen zum bundesweiten PromotorInnen-Programm sind hier zu finden.

Die Fachstelle „Globale Wirtschaft und Menschenrechte“ wird über Engagement Global im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und durch die Staatskanzlei NRW gefördert.

Publikationen

Damit Unternehmen Menschenrechte und Umweltstandards auch im Ausland achten und die Rechte von Betroffenen wirksam geschützt werden, braucht es verbindliche Regeln. Dass diese hart erkämpft werden müssen, zeigen die Verfahren zu nationalen Lieferkettengesetzen. Der seit 2014 laufende Prozess über ein UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten (UN-Treaty) bringt das Thema auf die globale Ebene. Worum es dabei geht, erklärt dieser Kurzflyer.

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Aktuelles/Pressemitteilungen

#yesEUcan: Petition für ein starkes EU-Lieferkettengesetz

Mit dem europäischen Lieferkettengesetz muss die EU etwas Großes wagen – für den Schutz von Menschenrechten, Umwelt und Klima. Dafür setzt SÜDWIND sich mit über 130 weiteren Organisationen in der Initiative Lieferkettengesetz ein.

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Audio/Video

Radio F.R.E.I. -Interview zum europäischen Lieferkettengesetz

Ende Februar 2022 hat die EU-Kommission einen Entwurf für ein Europäisches Lieferkettengesetz vorgelegt. Über Inhalte und Auswirkungen sowie Stärken und Schwächen sprach Uwe Flurschütz mit Eva-Maria Reinwald vom Südwind-Institut.

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Termine/Veranstaltungen

13. Juni 2022

Online-Veranstaltung

13.06.2022, 18:00 Uhr

Webseminar im Rahmen der Initiative Lieferkettengesetz

 

27. Mai 2022

Workshop auf dem Katholikentag

27.05.2022, 14 Uhr, Stuttgart

mit Eva-Maria Reinwald

23. Mai 2022

Abendveranstaltung

23.05.2022, Köln

mit Eva-Maria Reinwald

 

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Aus unseren Netzwerken

Rechteinhaber*innen wirksam in Multi-Stakeholder-Initiativen einbeziehen

Wo wir stehen und wo wir hinwollen – eine Bewertung anhand von vier Beispielen.

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Recht und Gerechtigkeit

Handreichung zum kirchlichen Engagement in der Initiative Lieferkettengesetz

Bausteine für Gottesdienste oder politische Abendgebete und weitere Anregungen zum Engagement von Kirchengemeinden und kirchlichen Gruppen in der Initiative Lieferkettengesetz finden sich in dieser Handreichung.

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