Unsichtbare Fracht: Die Schattenseiten der Logistik-Branche
Die Logistikbranche ist das Rückgrat unserer globalen Wirtschaft – und gleichzeitig ein Hotspot für Menschenrechtsverletzungen: endlose Schichten, schlechte Bezahlung, fehlende Sicherheit, Diskriminierung und sogar Zwangsarbeit auf hoher See. Hinter Containern, LKWs und Schiffen verbergen sich oft gravierende Verstöße gegen grundlegende Rechte. Viele derjenigen, die tagtäglich unsere Güter transportieren, zahlen mit ihrem Körper – manche sogar mit ihrem Leben. Im Umgang mit schweren Maschinen, in den Häfen und Lagern, beim Transport gefährlicher Güter und beim Abwracken von Container-Schiffen sind ausreichende Sicherheitsvorkehrungen oftmals nicht vorhanden. Dabei wären sie besonders wichtig, weil Unfälle schnell tödlich enden können. In dem SÜDWIND-Spot wird das Leid ausgebeuteter Arbeiter*innen physisch mit den Gütern direkt an die Endkonsument*innen geliefert. Der Spot ist gleichzeitig ein Plädoyer für eine starke Lieferkettengesetzgebung. Verbindliche Standards könnten die Arbeitsbedingungen erheblich verbessern - und das ist im Logistik-Sektor dringend vonnöten.
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SÜDWIND tritt seit über 30 Jahren für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit ein. Aus diesem Grund arbeiten wir zu einem breiten Spektrum von Nord-Süd-Themen mit dem Ziel, ungerechte Strukturen aufzudecken, öffentlich zu machen, Handlungsalternativen zu bieten und so zu Veränderungen beizutragen. SÜDWIND ist dabei inhaltlich und finanziell unabhängig. Um gemeinsam mehr zu erreichen, kooperieren wir mit Akteur*innen auf lokaler, europäischer und globaler Ebene, mit Gewerkschaften, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen und Kampagnen. Wir forschen zu Themen wie Entwicklungszusammenarbeit, Frauen und Weltwirtschaft, Klimagerechtigkeit Nachhaltigkeit auf Finanzmärkten, zu Rohstoffen und Wertschöpfungsketten sowie zu Sozialstandards im Welthandel. In Deutschland verbinden wir unsere Recherchen mit entwicklungspolitischer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Wir sind überzeugt: Dort, wo Menschen unter den Auswirkungen des globalen Wirtschaftssystems leiden, besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Reichtum einiger weniger und der Armut vieler Menschen. Hierfür sind ungerechte wirtschaftliche und politische Strukturen verantwortlich und wir wollen dazu beitragen, diese zu ändern.








